Forum: Politik
Kulturkampf: Der Rückschlag

Wer nach der Geburtsstunde der neuen sozialen Bewegung von rechts sucht, findet sie im Januar 2013: Am Anfang steht die gesellschaftliche Vernichtung eines Mannes, der einer Frau ein zweifelhaftes Kompliment gemacht hatte.

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plutinowski 10.05.2016, 13:15
40. Übertrieben?

Ist das nicht alles etwas übertrieben? Sicher gibt es Bevormunder und Meinungsdiktierer. Es gibt aber auch solche, die stets und ständig Bevormundung und meinungsdiktat wittern. Cool bleiben.

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catcargerry 10.05.2016, 13:20
41. Der Widerwille hat mehr gute Gründe

"Aber bei vielen Wählern richtet sich der Widerwille nicht gegen den Umstand, dass auch Menschen unbehelligt ihr Leben führen können, die irgendwie anders sie. Sie sind es einfach leid, dass aus jedem Ausrutscher ein Skandal gemacht wird, weil irgendwelche Antidiskriminierungsaktivisten den Alarmknopf drücken." Über die Ausrutscher kann man sich noch im Einzelfall unterhalten, aber schon richtig, skandalpflichtig sind kaum welche davon. Viel schlimmer ist aber der der Medienkrawall, den z.B. Minderheiten von 7 bis 10% machen, um den Eindruck zu erwecken, sie seien Mainstream und alle anderen haben sich zu schämen, wenn sie an der Normalität der Orientierung zweifeln.

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latrodectus67 10.05.2016, 13:21
42. zu spät

was sich abzeichnet, der Backlash den sie ansprechen, der ist nicht mehr aufzuhalten. Erstaunlich dass die "Intellektuellen" das nicht vorhersehen konnten.
Unter Bekannten breitet sich nun auch das Bestreben aus, auszuwanderen, weil die von Deutschland, dem der "Aktivisten", die Nase voll haben.
Es ist mithin im Ausland auch angenehmer sich einfach mal ohne 1984-Neusprech-Schere im Kopf unterhalten zu können. Und das ist in Deutschland eben nicht mehr möglich.

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meine Güte 10.05.2016, 13:28
43. 1368 Weinköniginen?

Eine reife Leistung für den, der das Wohl des deutschen Volkes mehren sollte! Habe den Artikel nich mal ganz gelesen.

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mansiehtnurmitdemherzengu 10.05.2016, 13:28
44. Twitter is for twits

Einen Spruch, wie ihn das "pfälzische Weinfass" von sich gegeben hat, kann man sich vielleicht im privaten Rahmen mit einer Bekannten erlauben, aber nicht als Bundespolitiker gegenüber einer Fremden. Und Müll wie ein Schmähgedicht gehört in die geschlossene Herrensitzung aber nicht ins Fernsehprogramm. Es scheint allerdings der gegenwärtige Zeitgeist zu sein, seine Meinung nur noch extrem und unpassend anbringen zu müssen.
Vorbild sind wohl die "sozialen" Medien,

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Thilo_Knows 10.05.2016, 13:29
45. Volltreffer!

Mal wieder ein Volltreffer von Herrn Fleischhauer. Die völlig überzogene Political Correctness in Verbindung mit der Beschimpfung all jener, die die aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft eben nicht alternativlos finden, hat zu einer Gegenbewegung geführt. Ob´s nun um unbegrenzte und unkontrollierte Einwanderung, Griechenland-Rettung oder nur um Transgenderklos geht. Man hat verstärkt das Bedürfnis, sich ganz bewusst nicht "politisch korrekt" zu verhalten. Da der gesamte Bundestag bei den wichtigsten Themen als Einheitspartei auftritt, wählt man die, die man laut Medien und Tugendwächtern keinesfalls wählen soll. Es hat etwas von einer Trotzreaktion. M.E. aber eine dringend notwendige.

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steueragent 10.05.2016, 13:30
46. Sind Sie etwas überängstlich?

Zitat von MiniMoogMe
Ich komme aus einem Land, in dem ein angesehener Politiker im Parlament mal von sich gegeben hat, er würde in seinen Keller keine Hunde, Juden und Angehörige der verfeindeten Nation reinlassen. Ein anderer hat mal im gleichen Parlament einer Kollegin gegenüber gesagt, Frauen wären als Matratze viel geeigneter, als einem intellektuellen Beruf nachzugehen. Öffentliche Empörung und Sanktionierung dieser Politiker blieben aus, da die Mehrheit der Bevölkerung diese Ansichten teilte. Ich habe das Land verlassen und mich in Deutschland ansässig gemacht weil ich dachte, hier tickt die Gesellschaft richtig. Seit einiger Zeit bin ich mir dessen aber nicht mehr so sicher. Mit Freunden habe ich schon mal aus Neugier die Einwanderungsformulare für Kanada und Neuseeland ausgefüllt um zu sehen, ob wir auf genug Punkte kommen für den Tag "when the sh*t hits the fan". Ich geselle mich lieber zu den Schafen und Bären, als zu irgendwelchen beknackten Menschen die nicht in der Lage sind zu erkennen, wie gut sie es haben.
Bis jetzt habe ich nicht den Eindruck, dass man hier in Deutschland schon die Koffer packen muss. Es ist halt nur nicht mehr so heimelig wie in der guten alten BRD. Auch als Ausländer kann man hier ganz gut leben. Sonst wären nämlich nicht so viele da. Und wenn man in einem Jahr über eine Million Flüchtlinge aufnimmt, dann werden halt ein paar Leute nervös. Nichts desto trotz ist das eine beachtliche Leistung, die uns erst mal ein anderes Land nachmachen muss, bevor gelästert werden darf.

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Sharoun 10.05.2016, 13:30
47. Zynisch ist in

...und wieder mal regen sich die selbstverliebten Rechten über Dinge auf, die SO dargestellt nur in ihrer Phantasie existieren.

Tatsächlich geht der Trend immer mehr Richtung Intoleranz - und zwar von seiten derer, die doch nie die Position des Stärkeren verlassen hatten.

Vom vegetarischen Essen übers Verkehrsverhalten (Radfahrer) bis zur Flüchtlings- und Sozialpolitik: ständig wird man zugedröhnt von Leuten, die auch nicht einen Millimeter von ihrem einmal eroberten Terrain zurückweichen.
Und das ist Fakt!

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angst+money 10.05.2016, 13:30
48.

Dieser Artikel beschreibt perfekt die Pubertät - trotzig, dauergenervt, narzisstisch, pienzig. Die afd ist quasi das gesellschaftliche Türen zuknallen. Sehr reif...

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muellerthomas 10.05.2016, 13:31
49.

Zitat von latrodectus67
zu spät was sich abzeichnet, der Backlash den sie ansprechen, der ist nicht mehr aufzuhalten.
Würde ich exakt umgekehrt sehen. Pegida und Co sind letztlich Veranstaltungen zorniger weißer Männer aus der unteren Mittelschicht, die sich benachteiligt fühlen, weil nun "auf einmal" Frauen, Homosexuelle und ethnische Minderheiten die gleichen Rechte haben wie sie. Diese Leute fühlen sich bevormundet, weil sie nicht mehr Kanacke oder Schwuchtel sagen dürfen oder dass eine Frau an den Herd oder ins Bett gehört - was natürlich Quatsch ist, denn sagen darf man es, wenn man für Fremdschämen in seiner Umgebung sorgen will.

Dank der medialen Aufmerksamkeit und weil der Eindruck erweckt wird, es denken relativ viele so, kommen diese traurigen Gestalten nun aus ihren Löchern gekrochen. Aber natürlich wissen wir, dass es kein zurück in die Vergangenheit gibt, dieser vermeintliche backlash ist also eifnach nur verzweifelt und lächerlich.

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