Forum: Politik
Kulturkampf - Ist Europa mit der Integration überfordert?

Abgesänge auf das Unternehmen Multikulti haben derzeit Konjunktur, auch wenn Muslime in Deutschland gegen den Terror im Namen der Religion demonstrierten. Integrationsförderung ist das Gebot, das jetzt für Politik und Gesellschaft gelten soll, flankiert vom flugs wieder reanimierten Begriff der zu respektierenden "Leitkultur". Welches ist jetzt der richtige Weg? Sind Deutschland und auch Europa mit der Integration der Immigranten überfordert? Oder ist es vielmehr gut und fruchtbar, dass Probleme endlich offen diskutiert werden?

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Fritz Katzfuß 12.04.2005, 14:47
1. Der richtige Weg: Polizeiautorität!

>Ein Zeichen für den Wandel: Die verachteten "kleinen Weißen" haben einen eigenen Namen bekommen: Bolos. "Ein Bolo ist eine Taube, ein Opfer", erklärte Heikel, einer der "Casseurs" (Schläger) bei den Schülerdemos, der Zeitung "Le Monde". Ein anderer sagte, "Bolo" sein sei, "als wenn auf der Stirn "nimm meine Sachen" stünde". Allerdings ist die Definition von Bolo verschwommen. "Bolos sind eher blond", meint Rachid. Doch auch ein Maghrebiner (Nordafrikaner) könne Bolo sein, wenn er sich wie ein Franzose verhalte und mit der eigenen Schwester über Sex rede.

Nun, wir blicken nach Frankreich und sehen einen umgekehrten Rassismus, Finkelstein warnt davor, also ist das keine neozaistische Panikmache: der sozialbenachteiligte Mob aus den Vorstädten greift zur Gewalt, definiert die andern, die Feinde, die Rechtlosen:
als Weiße, als Bolos.

Gut, werden einige sagen: das ist der Klassenkampf, der wieder aufgewacht ist.

Und richtig ist bestimmt, daß die Infrastruktur und der Wohlstand der Armen gehoben werden sollte: allerdings ist das nicht so einfach: ja, es ist schwer. Der Staat müßte dem Priorität einräumen, was er nicht kann, nicht will, oder beides.

Es zeigt sich in Frankreich, was sich, ... was sich auch bei unseren Türken hier schon zeigt und bald noch stärker zeigen wird: sie haben kein deutsch gelernt und kriegen keinen Job, sie verarmen immer mehr und werden immer gewalttätiger, denn sie haben ein leichtes Spiel mit den Integrierten, denen ja die Gewalttätigkeit erfolgreich abtrainiert worden ist, und sie lachen über die europäischen Strafen.

Was uns in Europa vor einem Bürgerkrieg entlang der sozialen und ethnischen (in Frankreich sagt man allerdings: rassischen)Grenzen bewahren kann, ist einzig und allein, eine starke Polizei und eine schnelle, strenge Justiz.

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JanSouth 12.04.2005, 15:34
2.

Zitat von Fritz Katzfuß
denn sie haben ein le ichtes Spiel mit den Integrierten, denen ja die Gewalttätigkeit erfolgreich abtrainiert worden ist
Wie kommen Sie darauf, daß uns hierzulande die Gewaltbereitschaft fehlt?

Mit gewaltbereiten Grüßen *g*

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Henner Dehn 12.04.2005, 15:55
3. Immer dasselbe

Jan South
Mit gewaltbereiten Grüßen *g*

Es ist auch immer dasselbe mit diesen Bayern. Wenn der Ede ruft, greifen Sie gleich zum Alphorn ;)))

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Henner Dehn 12.04.2005, 16:06
4.

Zitat von JanSouth
Wie kommen Sie darauf, daß uns hierzulande die Gewaltbereitschaft fehlt? Mit gewaltbereiten Grüßen *g*
Es ist auch immder dasselbe mit den Bayern. Wenn der Ede ruft, greifen sie gleich zum Alphorn ;))

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Fritz Katzfuß 12.04.2005, 16:07
5. Gewaltbereitschaft

Zitat von JanSouth
Wie kommen Sie darauf, daß uns hierzulande die Gewaltbereitschaft fehlt? Mit gewaltbereiten Grüßen *g*
Herr South, so sehr ich Ihre Kampfbereitschaft zu schätzen weiß, die Bundeswehr darf nur im Ausland eingesetzt werden...

Ich bin dafür der Bundeswehr Geld weg- und der Polizei Geld hinzuschieben.


Individuelle, private Gewaltbereitschaft dürfte nach einiger Zeit auch unter den Bolos wieder zu Tage treten: dann freilich ist der Bürgerkrieg da, den es zu verhindern gälte. Gell?

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JanSouth 12.04.2005, 16:20
6.

Zitat von Fritz Katzfuß
Individuelle, private Gewaltbereitschaft dürfte nach einiger Zeit auch unter den Bolos wieder zu Tage treten: dann freilich ist der Bürgerkrieg da, den es zu verhindern gälte. Gell?
Ja, es war auch eigentlich mehr die individuelle Gewaltbereitschaft die ich meinte. Aber das muß ja nicht gleich zum Bürgerkrieg führen. Persönliche Selbstverteidigung, also saftige Watsch´n für jeden der gerne meine Jacke hätte aber den Umweg über ebay nicht gehen mag. Des tat scho langa ;-)

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Fritz Katzfuß 12.04.2005, 17:02
7.

Zitat von JanSouth
Ja, es war auch eigentlich mehr die individuelle Gewaltbereitschaft die ich meinte. Aber das muß ja nicht gleich zum Bürgerkrieg führen. Persönliche Selbstverteidigung, also saftige Watsch´n für jeden der gerne meine Jacke hätte aber den Umweg über ebay nicht gehen mag. Des tat scho langa ;-)
In der Tat, das könnte was bringen, scheint aber bei den Bolos geannten Lämmern der französischen Mittelschicht eben nicht mehr im Aktionspool vorhanden.

Es gehört auch schon eine ganze Menge Mut dazu, zehn grölenden Dunkelhäutigen sein Handy nicht zu geben.

Ein Bayer freilich ist ja selber schwarz.

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G. Henning 12.04.2005, 19:44
8.

[QUOTE=Fritz Katzfuß]

Es gehört auch schon eine ganze Menge Mut dazu, zehn grölenden Dunkelhäutigen sein Handy nicht zu geben.

QUOTE]


Bei hellhäutigen hätten Sie keine Probleme, gelle?

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JanSouth 13.04.2005, 08:01
9.

Zitat von Fritz Katzfuß
Ein Bayer freilich ist ja selber schwarz.

Richtig *g*

Nebenbei gesagt: München hat eine "Ausländerquote" von knapp 25%, das ist m.W. mehr als Berlin oder jede andere Großstadt in Deutschland. Trotzdem (? - kann man das hier sagen, oder schon rassistisch?) haben wir hier so gut wie keine "Ausländerprobleme", zumindest scheint mir da in Berlin oder anderen GS viel mehr los zu sein. Das sieht man schon an dem Wirbel der hier um den Einzelfall "Mehmet"/Muhlis gemacht wird.

Woran liegt´s? Haben wir in Bayern nur die "guten" Ausländer abbekommen? Oder fällt die Integration in einen strengreligiösen Einparteienstaat (d.h. Bayern) leichter? ;-)

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