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Kunduz-Affäre: Nato-Bericht prangert neue Fehler von Oberst Klein an

Der Nato-Abschlussbericht zum Luftangriff auf zwei Tanklaster bei Kunduz legt die Fehler des deutschen Obersts Klein offen. Nach SPIEGEL-Informationen verstieß der Bundeswehr-Offizier gegen etliche Regeln. Dabei ist die Rolle der Spezialtruppe KSK größer als bisher bekannt.

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EvilMoe 30.01.2010, 19:00
1. re

Wir schreiben das Jahr 2086:

"Wieder neue Fakten im Fall von Oberst Klein!"

Aber mal zum eigentlich Artikel:

"Den Nato-Ermittlern berichtete einer der beiden US-Piloten, wenn sie gewusst hätten, dass einer der entführten Tanklasterfahrer unter den Menschen im Zielgebiet sei, "hätten sie ihre Waffen nicht eingesetzt"."

Ob der Pilot das erste mal einen US-Kampfjet fliegt?

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csaa6966 30.01.2010, 19:00
2. Aufregung?

Na und? "Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt."

Napoleon Bonaparte

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Sir_Lancaster 30.01.2010, 19:11
3. Erfolgreiche Operation

Hört auf die erfolgreich Operation schlecht zu machen. 10 solcher Einsätze und das Bundeswehrgebiet ist erst Banditenfrei!

Es ist jedoch bedenklich, dass unsere Soldaten auf amerikanische Luftunterstützung angewiesen sind. Es ist unmöglich, wenn ein einfacher US-Pilot eine klare Anweisung eines kommandierenden deutschen Offiziers in Frage stellen kann.

Holt unsere Jungs schnellstens da raus!

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genugistgenug 30.01.2010, 19:26
4. .

Zitat von sysop
Der Nato-Abschlussbericht zum Luftangriff auf zwei Tanklaster bei Kunduz legt die Fehler des deutschen Obersts Klein offen. Nach SPIEGEL-Informationen verstieß der Bundeswehr-Offizier gegen etliche Regeln. Dabei ist die Rolle der Spezialtruppe KSK größer als bisher bekannt.
Bomben können sie bereits wieder über Dritte werfen lassen, müssen sich nicht mal selbst die Finger schmutzig machen.
Jetzt muss nur noch an der Verdunkelung gearbeitet werden - doch da gibt es doch die Sekretärin für Agitation und Propaganda, wann wird die wieder reaktiviert?
Oder ist der Afghanistaneinsatz nur die Ausrede wenn die NRW Wahl für die unChristliche unDemokratische Union schiefläuft? Erklärt dann die Kanzlerin den Kriegszustand und schwupp ist sie Alleinherrscherin und ihre Gegner kommen wieder nach Bautzen?

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Chrysop 30.01.2010, 19:28
5. Tribunal

Die mutmaßlichen Kriegsverbrecher und Verantwortlichen für die Tötung von Verbündeten und Zivilisten müssen endlich vor einem ordentlichen Gericht angeklagt werden, wenn Deutschland dazu nicht Willens oder in der Lage ist, muss das notfalls ein Gericht der Weltgemeinschaft übernehmen, sonst verliert der Afghanistaneinsatz vollkommen an Glaubwürdigkeit, nicht nur bei den Afghanen.

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Rainer Unsinn 30.01.2010, 19:28
6. ............

Zitat von sysop
Der Nato-Abschlussbericht zum Luftangriff auf zwei Tanklaster bei Kunduz legt die Fehler des deutschen Obersts Klein offen. Nach SPIEGEL-Informationen verstieß der Bundeswehr-Offizier gegen etliche Regeln. Dabei ist die Rolle der Spezialtruppe KSK größer als bisher bekannt.
Und wieder mal die altbekannte Salamitaktik. Das Allheilmittel für alles heutzutage.

Letztlich ist es wieder mal ne einfache Sache: Entweder der Klein hatte sein ok von oben für Schläge dieser Art, was ziemlich sicher ist nach der Art wie sich untere Politiker hinter ihn gestellt haben, oder er und die KSK Rambos sind total inkompetent.

M.E. ist das was unsere Poltiker und Medien um diese Affaire veranstalten von vorne und hinten verlorgen. Sagt doch einfach den Bürgern das ihr einen Krieg führt und das euch 100 tote Zivilisten mehr oder weniger egal sind. Darüber kann sich dann jeder von uns seine Meinung bilden und gut.

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dehnübung 30.01.2010, 19:29
7. Dienstvorschriften

Zitat von Sir_Lancaster
Hört auf die erfolgreich Operation schlecht zu machen. 10 solcher Einsätze und das Bundeswehrgebiet ist erst Banditenfrei! Es ist jedoch bedenklich, dass unsere Soldaten auf amerikanische Luftunterstützung angewiesen sind. Es ist unmöglich, wenn ein einfacher US-Pilot eine klare Anweisung eines kommandierenden deutschen Offiziers in Frage stellen kann. Holt unsere Jungs schnellstens da raus!
Nur hatte der "einfache" US-Pilot die Dienstvorschriften besser gelernt, als Oberst Klein.
Zudem ist die Ausbildung zu einem "einfachen" US-Kampfpiloten auf einer F-15 wahrscheinlich wesentlich anspruchsvoller, als die, die Oberst Klein genossen hat.
Wahrscheinlich hatte der "einfache" US Kampfpilot auch wesentlich mehr, reale Feindkontakte und nicht "gefühlte", wie Oberst Klein.
Möglicherweise hört dieser "einfache" US Kampfpilot auch keine klassische Musik, aber er hat sich trotz der realen Bedrohungslage in einem Jet (nicht hinter Mauern in einem geschützten Camp) menschliche Züge und Wahrnehmungen erhalten, die Oberst Klein vermissen läßt.
Handlungen, wie die von Oberst Klein, die auf falschen Einschätzungen und Lügen beruhen, sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Afghanen und die eigenen Kameraden.

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Kassian 30.01.2010, 19:40
8. .

Zitat von Sir_Lancaster
Hört auf die erfolgreich Operation schlecht zu machen. 10 solcher Einsätze und das Bundeswehrgebiet ist erst Banditenfrei! Es ist jedoch bedenklich, dass unsere Soldaten auf amerikanische Luftunterstützung angewiesen sind. Es ist unmöglich, wenn ein einfacher US-Pilot eine klare Anweisung eines kommandierenden deutschen Offiziers in Frage stellen kann. Holt unsere Jungs schnellstens da raus!
So sehr ich Ihnen im Bezug auf eine größere Härte gegenüber dem Feind zustimme, so muss ich doch anführen das der deutsche Offizier gegen neue Einsatzrichtlinien des Oberkommandos verstieß, welche besagen im Zweifelsfall zivile Verluste auszuschließen und auf eine Bombardierung zu verzichten wenn diese nicht auszuschließen wären. Die US Piloten wurde obwohl sie den Befehl hinterfragten und sogar weniger Bomben als angefordert abgeworfen haben sogar wegen Verletzung eben dieses Befehls bestraft wenn ich das richtig mitbekommen habe. Insofern war es also ein "einfacher US-Pilot" der eine Anweisung eines deutschen Offiziers befolgte, obgleich dieser damit selbst gegen Anweisungen verstieß.

Zu begrüßen ist derzeit jedoch die Taktikänderung der Bundeswehr, indem sie mit afghanischen Militär + Polizeieinheiten die nähere Umgebung sichert, es kann nicht sein das sich NATO-Truppen im eigenen Lager verschanzen und dem Gegner die Handlungsfreiheit ermöglichen indem er Ort + Zeit von Bodenkämpfen bestimmt. Es war eine Schande als damals die US-Spezialeinheiten vor Ort waren und die Deutschen nicht geholfen haben, obgleich die US-Einheiten sie über den Einsatz informierten.

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mischamai 30.01.2010, 19:40
9. gääähn...

wie lange noch das Thema dass hier doch nun wirklich jeder schon unendlich verdaut hat,es interessiert hier wirklich keinen mehr.
Warum gibt es keine Seite zum Thema Schwarzegeldkonten aus der Schweiz,..tja SPON hat da irgendwie noch kein Interesse.

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