Forum: Politik
Kurdische Attacke auf Militärposten: Türkei startet massiven Vergeltungsschlag

Kurdische Rebellen haben mehr als 20 türkische Sicherheitskräfte getötet, die Staatsführung in Ankara kündigt*massive Vergeltung an. Laut Nachrichtenagentur Reuters hat das Militär bereits mehrere aufständische Kämpfer*getötet, die Luftwaffe fliegt schwere Angriffe.

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recardo 19.10.2011, 16:04
150. .

Zitat von Pepito_Sbazzagutti
Nana, das ist aber jemand sicher, dass es DIE deutsche Bevölkerung überhaupt interessiert, worum es da geht.
Es ist der deutschen Bevölkerung völlig egal, weil da irgendwo in Asien, nicht Europa.

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Hubert Rudnick 19.10.2011, 16:59
151. Schwarz/weiss

Zitat von T-Rex
Früher war alles einfacher. Da gab es den bösen Osten und den guten Westen und die schlauen Linken, die nach Gemeinsamkeiten suchten und die bösen Konservativen die mit Reagan rüsten wollten. Heute findet die Suche nach den 'Guten' oft nur Befriedigung durch angestrengte Ignoranz. Weder die PKK noch der islamistische Realpolitiker Erdogan sind als Projektionsfläche für unseren nationalen 'nach 45 Robin Hood Komplex' geeignet. Es gab keine Friedensarmada und es gibt keine kooperative türkische Aussenpolitik mit Israel und es gibt keine multikulturelle Liberalität für Kurden in der Türkei. Es gibt aber auch keine gerechte, freiheitsliebende, menschenfreundliche PKK, die unterstützenswerte Ziele mit legitimen Mitteln verfolgt.
In der Historie gibt es keine schwarz-weiss Betrachtung und somit ist es grundlegends falsch wenn man es so wie die türkische Regierung macht und alle Schuld den Kurden zuschiebt.

Die türkische Politik ist nur einseitig ausgerichtet und das sie es tun, dass haben ihre Regierungsleute zig mal gezeigt.

Ihre Weltoffenheit, oder besser gesagt ihre Abneigung dem gegenüber zeigt sich, dass sie nicht gewillt sind andere Völkergruppen, Religionen und anderes anzuerkennen und ihnen eine entsprechende Freiheit zu gewehren.

Selbst zu den ehemaligen Türken, die aus den verschiedensten Gründen nicht mehr in der Türkei leben übt der türkische MP Druck aus und hetzt sie gegen ihre eigenen Interssen auf.

Wer immer nur alles von seiner Machtseite betrachtet, der ist unfähig eine Demokrat zu sein und er muss sich auch nicht wundern, wenn man ihm in der EU kritisch ansieht.

Wer mit seinen eigenen Völkern nicht in Frieden und Gleichberechtigung leben will, der ist als Politiker ungeeignet und er hat absolut kein Recht seine Interessen mit der Waffe in der Hand in fremden Ländern nachzugehen.
HR

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Redshield 19.10.2011, 17:05
152. Erdogan´s Ninjas .... Teil 1/6

Zitat von Yabanci Unsur
Der Anschlag gehört sicher zu den blutigsten: 15. Mai 1992; Şırnak Taşdelen 27 Tote. 29. September 1992; Hakkari Şemdinli 28 Tote. Biyarbarkir muss wohl Diyarbakır heißen – die inoffizielle Hauptstadt der Kurden. Ist das jetzt die kälteste Stunde vor dem Sonnenaufgang oder bricht eine neue Nacht heran? Ist das offizielle PKK Politik oder will Syrien, das der PKK und Öcalan über Jahrzehnte Asyl geboten hat, es den Türken heimzahlen? Ob die Kurden sich mit „demokratischer Autonomie“ begnügen oder sie überhaupt meinen, ist ebenfalls fraglich. Die Dachorganisation der Kurden, die KCK, plant schon weiter und diskutierte bereits eigene Staatsorgane ("KCK Sözlesmesi") und das Recht auf Selbstverteidigung – gegen wen wohl? Was würde die BRD machen, wenn Berlin eine Volkswehr zur Verteidigung gegen Restdeutschland ankündigt? Wäre das noch demokratische Autonomie?
Wenn bereits nicht gemerkt, wir leben schon sehr lange in ziemlicher Dunkelheit. Widererwartend leistet auch die Türkei ihren Beitrag, die noch wenigen vorhandenen Kerzenlichter auszublasen. Verübeln Sie den Kurden wirklich die mal wieder ein wenig mehr aufflammende Hoffnung nach einem eigenen Staat...? Sie tun nichts anderes, als der Rest der Welt, genauer und aktuell die arabischen Staaten; und nicht nur die. A so, ich betrachte das Ganze nicht mal als religiös motivierten Unruhen/Bewegungen. Denn wir alle zusammen täten das Richtige, wenn wir bei der Betrachtung der ganzen Sachen unsere eigenen Kirchen in Dorf belassen würden.

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Terek 19.10.2011, 17:37
153. Nö!

Zitat von Beyazid
Leben in der Türkei nur Kurden? Wo ist denn dann das Problem? Ach so ja klar. Man frage nicht den Besitzer des Gartens, in dem die Obstbäume stehen, um deren Verteilung es geht. Verdammt geschickt eingefädelt...:-)
Und was glauben Sie, wen man 1920 abstimmen lies, als es um die Grenze in Schleswig ging? Etwa die Leute in Kopenhagen und Berlin?

Und u. a. genau deshalb haben wir hier jetzt eine schöne ruhige Grenze im Norden. Aber man muss natürlich wollen ...

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shuggarcgn 19.10.2011, 17:43
154. Wie bitte?

Zitat von sysop
Kurdische Rebellen haben mehr als 20 türkische Sicherheitskräfte getötet, die Staatsführung in Ankara kündigt*massive Vergeltung an. Laut Nachrichtenagentur Reuters hat das Militär bereits mehrere aufständische Kämpfer*getötet, die Luftwaffe fliegt schwere Angriffe.
Die Terroristen sind in euren Augen also nur "Rebellen", ja?
Warum eigentlich?
Weil dieser Terror sich ausnahmsweise nicht gegen Deutschland und den Westen richtet?

Die Kurden haben in der Türkei weitaus mehr Rechte bekommen, als die Türken in Deutschland. Oder würde Deutschland es ebenfalls nur als Rebellenakt ansehen, wenn eine etwaige türkische Forderung, in der Schule Türkisch als Unterrichtssprache zuzulassen von Deutschland abgelehnt und als Folge mit Terror überzogen würde???

Schmeist also lieber nicht mehr mit diesen Steinen!
Ihr sitzt nämlich im selben Glashaus!!!

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flr2 19.10.2011, 17:55
155. .

Zitat von shuggarcgn
Die Terroristen sind in euren Augen also nur "Rebellen", ja? Warum eigentlich?
Weil die Frage wer für wen ein "Terrorist" ist immer eine Frage der individuellen Perspektive ist. Aber das haben wir doch schon 1000mal besprochen.

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Beyazid 19.10.2011, 18:09
156. Schleswig taugt als Beispiel nicht

Zitat von Terek
Und was glauben Sie, wen man 1920 abstimmen lies, als es um die Grenze in Schleswig ging? Etwa die Leute in Kopenhagen und Berlin?...
Ganz schlechtes Beispiel. Ihnen dürfte nicht entgangen sein, daß die Abstimmungen in verschiedenen Zonen mit erwarteten Mehrheiten durchgeführt wurden. Auf diese Weise wurden den Ansprüchen Dänemarks Rechnung getragen. Auf diese Weise wurde ein Großteil von Schleswig Dänemark zugeschlagen, mit großen Minderheit beidseits der Grenze. Da halte ich meinen Vorschlag doch für demokratischer.
Beinhaltet sie doch die tatsächlich zu erwartenden Mehrheiten der Meinungen, an die sich die kurdischen und türkischen Politiker orientieren können.
Und nach derzeitigem Meinungsstand ist mehr als eine Teilautonomie ( was immer das auch sein mag ) wohl nicht drin. Deshalb sollte man lieber aufhören zu bomben und an der politischen Meinungsbildung arbeiten.

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