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Kursdebatte: Steinmeier stützt Gabriels SPD-Reformthesen
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Moderner, innovativer, mittiger: Sigmar Gabriel will die SPD erneuern - und bringt damit den linken Flügel gegen sich auf. Unterstützung erhält der Parteichef jetzt von Außenminister Steinmeier.

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friedrich_eckard 04.07.2015, 08:07
1.

Was ist daran überraschend, dass der Büroversteher des Nachfolgers Kohls Gabriel beispringt? Kapitalistenknechte unter sich... "We will, we will PASOK You...!"

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warkeinnickmehrfrei 04.07.2015, 08:12
2. Diese SPD hat keine Zukunft,

weder mit diesem handelnden Führungspersonal, Siggi Pop und FW Stein sind ja gerade Teil des Problems, noch mit dem Ansatz grundsätzlich alles, wofür die SPD einst stand jeglichem machtpolitischen Kalkül zu opfern, damit eben dieses Führungspersonal die Schnauze in die Dröge hängen kann.

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nachdenklichh10 04.07.2015, 08:12
3. Gott sei Dank

Gibt es jetzt die offizielle Dokumentation des bisherigen Kurses. Die SPD braucht im Gegensatz zur Möllemann FDP keine 18 Prozent Kampagne, die 18 Prozent sind ihr sicher.
Da wähl ich doch als neoliberaler lieber AFD oder FDP..... Eine rechte SPD braucht kein Mensch. Was für eine strategische Dummheit.....

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comtom 04.07.2015, 08:14
4.

Wenn die SPD so weiter macht, dann landet sie da wo die FDP schon ist. Tief in der Versenkung. Dann soll sich aber auch keiner aufregen, wenn dann Parteien gewählt werden wie AFD, Linken etc.
Den CDU sollte die letzte Partei sein die überhaupt ein Kreuz bekommen sollte.

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rummel666 04.07.2015, 08:15
5. spd schafft sich ab?

die haben wohl aus dem weggang lafontains und der gründung der linken garnix gelernt?
eine 2te cdu braucht kein mensch

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Maya2003 04.07.2015, 08:15
6.

Welchen linken Flügel ?
Spätestens seit Oskars Abgang und den neoliberalen Feldzügen der SPD 2005, 2009 und 2013 hat jeder der noch an die Sozialdemokratie glaubt dieser Partei - eigentlich ist sie nur noch ein Flügel der Union - den Rücken gekehrt.

Wenn Gabriel jetzt "mittiger" werden will macht er exakt denselben Fehler wie die gesamte SPD Führung seit 2003. Sie schreibt 40% (!) ihrer ehemaligen Wählerschaft ab um "in der Mitte" vier oder fünf Prozent der Wähler abzugreifen.
Hat die Partei noch NIE darüber nachgedacht WARUM sie auf 25% zusammengeschrumpft ist, kaum noch als Volkspartei zählt und von großen Teilen der Wählerschaft für ihren sozial- und wirtschaftspolitischen Kurs nur noch Verachtung erfährt.

Jede Partei muß sich "modernisieren"; nur hat die SPD dabei ihre Seele verkauft, ihren "Markenkern" billig ans Kapital verscheuert.
Anstatt den Hauptgegner - die Union - zu stellen spielt sie lieber deren Hofnarren und drischt auf DIE Parteien ein die ihr 2017 zu einer Mehrheit verschaffen könnten. Geniale Strategie, aber vollkommen schlüssig wenn man das Weltbild der SPD Granden versteht - der Feind steht links, wie damals in Weimar. Und wie damals in Weimar werden die Bürgerlichen ihre Dankbarkeit zeigen wenn es eng wird.

Da können Gabriel und Co. noch so sehr "zur Mitte" schielen. Die Wähler dort bevorzugen (zu Recht) das Original.

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klausbrause 04.07.2015, 08:16
7.

Und, wo ist die Sensation? Ein rechter Parteifunktionär springt seinem Gesinnungsgenossen bei.

Mein Gott, der Herr Gabriel wird kurz vor der nächsten Wahl wieder dezent links blinken um danach konsequemt den Noske zu machen. So kennen wir sie, so verachten wir sie.

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GSYBE 04.07.2015, 08:17
8. mittiger?

Warum nicht gleich mit der C-Partei verschmelzen?

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gerd.lt 04.07.2015, 08:19
9. Reparaturbetrieb

Gabriel ist schon lange auf diesem Weg, aus der Sozialdemokratie, wenn es diese denn seit Schröder überhaupt noch gibt, die beste CDU zu machen die es jemals gab. Die Verleumdung der Stalinisten aus der Weimarer Republik wird unter Gabriel endlich Wirklichkeit: "Die Sozialdemokratie, der Reparaturbetrieb des Kapitalismus!"

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