Forum: Politik
Kurz gegen Kern in Österreich: K. und K.
REUTERS

Mit 24 Jahren Staatssekretär, mit 27 Außenminister - Sebastian Kurz hat eine steile Karriere hingelegt. Nun wählt Österreich neu, Kurz fordert Regierungschef Kern heraus. Wird er mit 31 Bundeskanzler?

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sozialismusfürreiche 17.05.2017, 17:57
1. quo Vadis Demokratie?

Also wenn ich höre wie er fast alleine in der ÖVP bestimmen will und er die ÖVP verleugnet, dann frage ich mich ob Kurz nicht in wirklichkeit ein Trojaner der FPÖ ist. Nach der Wahl wird dann mal kurz die ÖVP mit der FPÖ fusioniert und eine Alleinherrschaft der FPÖ etabliert. Dann kann nur noch der grüne Bundespräsident dagegen halten.

Ich hoffe der Kurz zieht den Kürzeren.

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ronald1952 17.05.2017, 18:14
2. Ja, warum den nicht,

sein wir doch mal ehrlich würde es nicht schon lange Zeit das die alten Politiker von der Bildfläche verschwinden.Das hat nicht nur etwas mit der Alterssturheit zu tun. Lasst endlich die jungen dran denn das sage ich als älterer Mensch, diese sind einfach flexibler als wir Alten und voller Ideen die wir nicht mehr haben. Wir halten uns immer nur noch an Vergannenem fest, jaja die gute alte Zeit! Aber war Sie das wirklich mit all ihren Politischen Querelen und der vielen Angst
die Jahrzehnte lang verbreitet wurde von diesen engstirnigen Politikern und Militärs wobei die Militärs für mich sowie so nicht alle besammen haben im Oberstübchen. Wir müssen endlich weg von den ewigen Drohungen und Säbelrasseleine der Vergangenheit um ein besseren Zusammen zu ermöglichen, denn die Weltbevölkerung wächst wie Verürckt und völlig ausser Kontrolle geraten, aber wir haben nur diese eine Welt und wir müssen in der Zukunft wohl alle sehr zusammenrücken sollten die Geburtenraten nicht sinken.
Wir bräuchten junge fitte Politiker die Denken können, hier wie dort.
schönen Tag noch,

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schwaebischehausfrau 17.05.2017, 18:15
3. Der Nächste bitte...

Kern wird der nächste sozialistische/sozialdemokratische Regierungs-Chef in Österreich (nach Renzi in Italien + Hollande in Frankreich) der krachend abgewählt werden wird. In den meisten europäischen Staaten ist das ja bereits in den letzten Jahren passiert . Aber wahrscheinlich werden Schulz und Gabriel so wie nach den krachenden Niederlagen ihrer "Schwester-Parteien in UK (Labour), Niederlande und Frankreich in ihrer Verzweiflung einfach die konservativen Sieger (Rutte, Macron) so bejubeln, als hätte ein Linker die Wahl gewonnen.

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zgembozabuslic 17.05.2017, 18:18
4.

Persönliche Interessen durchsetzen, koste es, was es wolle. Sebastian Kurz zockt und Österreich ist sein Einsatz. Da muss ich sofort an David Cameron denken..

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bergeron 17.05.2017, 18:21
5.

Sebastian Kurz ist mir hochsympathisch - jung und konservativ. Das Ganze noch auf eine authentische Art und Weise. Eine beneidenswerte Karriere, gar keine Frage, aber wir brauchen genau solche Leute an der Spitze. Warum nicht ein 31-jähriger als Bundeskanzler in einer älter-werdenden Gesellschaft? Über-60-jährige Politiker haben wir genug. Wir brauchen mehr Politiker der Marke Kurz und Lindner.

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kurtduschek3 17.05.2017, 18:32
6. Ohne Parteinamen?

Bedingungen stellen aber die eigene Partei verstecken? Ehrlicher wäre eine eigene KURZ Partei zu gründen, die Wahlen gewinnen, weitere Bedingungen stellen und die Demokratie in Österreich abschaffen. Habe ein mulmiges Gefühl......

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behemoth1 17.05.2017, 18:41
7. Vorsichtig

Zitat von bergeron
Sebastian Kurz ist mir hochsympathisch - jung und konservativ. Das Ganze noch auf eine authentische Art und Weise. Eine beneidenswerte Karriere, gar keine Frage, aber wir brauchen genau solche Leute an der Spitze. Warum nicht ein 31-jähriger als Bundeskanzler in einer älter-werdenden Gesellschaft? Über-60-jährige Politiker haben wir genug. Wir brauchen mehr Politiker der Marke Kurz und Lindner.
Mir kommt es eher vor, als wäre er nur machtinteressiert, vor nicht all zu langer Zeit hat er noch ganz anders geredet, erst als die Rechtspopulisten nach der Macht griffen, da hat er seine politische Richtung verändert und sich somit auch machtarrogant aufgespielt.
Aber wenn eine etablierte Partei nicht mehr Fuss fassen kann, dann kommen Leute hervor und setzen alles auf sich, auf einer persönlichen Karte, die FDP hat das auch schon durch und wo sie gelandet sinmd mussten sie selbst erfahren und sie machen es trotzdem heute erneut so.

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wiewowas 17.05.2017, 18:50
8. Kurz und die positive Form des Populismus

Es gibt kaum ein Thema das nicht komplex ist, in vielerlei Hinsicht diskutiert werden muss und schwerlich mit " ja " o der " nein " beantwortet werden kann. Daher wird von jedem Abteilungsleiter aufwärts die Fähigkeit zur Reduktion von Komplexität erwartet, in verständlicher Form schwierige Sachverhalte auf den Punkt und damit entscheidungsreif zu bringen. Bei den Berufspolitikern nennen wir diese Fähigkeit " Populismus ". Kurz kann in seriöser, verständlicher und konkreter Form in ganzen Sätzen sehr viele komplexe Themen für den gebildeten Bürger auf den Punkt bringen. Dadurch kann man endlich seinen eigenen Standpunkt mit dem eines Berufspolitkers konkret abgleichen - welch eine Seltenheit bei den " strategisch aufgestellten Netzwerkern die mit geeigneten Mitteln in naher Zukunft angemessene und bürgernahe Entscheidungen treffen werden ". Also mit Raute oder erhobenem Zeigefinger stundenlange, nichtssagende Worthülsen aus der Phrasendreschmaschine von sich geben. Wie gut es die Österreicher haben - sie haben einen Kurz !

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sozialismusfürreiche 17.05.2017, 19:19
9. Unterschied Macron vs. Kurz

Zitat von kurtduschek3
Bedingungen stellen aber die eigene Partei verstecken? Ehrlicher wäre eine eigene KURZ Partei zu gründen, die Wahlen gewinnen, weitere Bedingungen stellen und die Demokratie in Österreich abschaffen. Habe ein mulmiges Gefühl......
Bei Macron habe ich das Gefühl dass es ihm um die Sache geht und er gerne Frankreich dienen möchte.
Bei Kurz habe ich das Gefühl dass es ihm um die Macht geht und darum dem Ego Kurz zu dienen.

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