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Kurz vor G20-Gipfel: Putin nennt Merkels Flüchtlingspolitik "Kardinalfehler"
Mikhail KLIMENTYEV/Sputnik/ AFP

Beim anstehenden G20-Gipfel wird Russlands Präsident mit Angela Merkel und Donald Trump sprechen. Vorab kritisiert Wladimir Putin nun die Kanzlerin - und lobt den US-Präsidenten gleich in mehreren Punkten.

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petruz 28.06.2019, 00:17
1. Propaganda

Ich teile eigentlich einige Positionen Putins, hier liegt er aber gänzlich falsch.

Wenn Menschen retten, ein "Kardinalfehler" ist, sind wir weit gekommen. Die Mehrheit der Deutschen steht hinter der Kanzlerin, sonst wäre die CDU nach der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 nicht erneut stärkste Partei geworden.

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hardeenetwork 28.06.2019, 00:33
2. Kardinalfehler?

Anderen Menschen in Not zu helfen ist also ein Kardinalfehler. Darin sind sich Putin und Trump wohl einig, lieber einen Menschen erschiessen anstatt zu retten. Lieber Krieg als Frieden. Da Lob ich mir aber Frau Merkel., auch wenn ich kein CDU-Wähler bin.

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schmidthomas 28.06.2019, 00:37
3. Kardinalfehler

Tja, da hat er mal recht, der liebe Wladimir. Wobei der Kardinalfehler darin besteht, nicht anspruchsberechtigte Wirtschaftsflüchtlinge und Glücksritter, gegen die in unserem GG Art. 16 vorgegebene Vorgehensweise, unter Kontrollverlust des Staatsapparates und ohne demokratische Legitimation, aufzunehmen. Die Finanzierung dieses Abenteuers in jährlicher Milliardenhöhe ist offenbar ja kein Problem. Das Geld wurde ja erwirtschaftet und niemanden weggenommen, gelle. Mittlerweile sind durch diese Aktion mehr Bürger ums Leben gekommen als an der Mauer und der innerdeutschen Grenze. Alles natürlich Einzelfälle und nix hat mit nix etwas zu tun.

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obobilaf 28.06.2019, 00:37
4. scheinheiliger

Einer der größten Kriegstreiber, Friedensverhinderer und Machtmenschen maßt sich an Merkel zu kritisieren, weil Sie das Leid der Menschen nicht mehr mit ansehen konnte, was er mit zu Verantworten hat.

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Gluehweintrinker 28.06.2019, 01:10
5. Putins Kritik kann man als Auszeichnung nehmen

Sorgen müsste sich Merkel machen wenn Putin sie gelobt hätte. Das hätte sie sehr misstrauisch stimmen müssen. Kritik von Putin kann nur heißen: alles in Ordnung. Und ganz objektiv muss man feststellen im Jahr 2019, dass uns die Flüchtlingssituation von 2015 nicht an den Rand des gesellschaftlichen Zusamenbruchs brachte. Jene, die das anders sehen, scheinen nicht sonderlich mit Fakten umgehen zu können.

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Stereo_MCs 28.06.2019, 01:11
6.

Das Statement ist ja an Perfidität kaum zu überbieten. Auch und gerade durch sein Tun bzw. Assad unterstützen und hochrüsten,
ist es doch erst zu der Flüchtlingswelle gekommen.
Hätten wir die Menschen nach Russland schicken sollen? Die nehmen doch eh kaum jemanden auf.

Der IS ist natürlich auch verantwortlich, aber weit über 50% gehen auf das Konto von Assad und somit indirekt auch auf Putin.
Für mich war diese perfide Strategie sein "Meisterstück" in Sachen Europa destabilisieren.

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BoMo_UAE 28.06.2019, 01:20
7. Kardinalfehler

Merkel nennt Putins Politik im Gegenzug einen Patriarchenfehler.

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alpstein 28.06.2019, 01:32
8.

Dass Putin immernoch auf dem Thema herumreitet zeigt vor allem eines : Er will die Gesellschaft hier spalten. Dass er selbst für die Flüchtlingsströme mitverantwortlich ist, bleibt natürlich unerwähnt

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Thomas Schröter 28.06.2019, 01:34
9. erratisches Taktieren statt strategisches Konzept

Das eigentliche Problem ist doch, das die Berliner Regierung regelmäßig unvorbereitet in chaotische Situationjen gerät und dann nur noch versucht irgendwie kopflos irgendetwas zu unternehmen.Sobald dann das öliche Interesse nachläßt versanden die ergriffenen Maßnahmen oder schlimmer werden irgendwelche nichtnachhaltigen Pseudlösungen zur kurzfristigen Schmerzlinderung gesucht nur um unter dem öffentlichen Radar zu bleiben.
Das war schon so beim Ausstieg aus dem Ausstieg und der anschließend gescheiterten Energiewende so.
Jetzt nur auf dem Flüchtlingsmanagment herum hacken zu wollen trift aber nicht den Kern des Problemes.
Das Problem ist fehlende Professionalität und mangelnde Demokratie-und Wirtschaftserfahrung der in der SBZ sozialisierten poliitischen Führungsspitze.
Im Ergebnis sind wir nun bei ähnlichen Zerfallsprozessen wie 1989, nur das sowohl europäische als auch transatlantische Strukturen betroffen sind.
Führungspersonales.

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