Forum: Politik
Kushner-Plan für die Palästinenser: Das steckt hinter dem "Deal des Jahrhunderts"
MOHAMMED ABED / AFP

Die Ankündigung war gigantisch, nun präsentiert Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner seinen Nahost-Wirtschaftsplan. Den Palästinensern verspricht er eine rosige Zukunft - aber keinen eigenen Staat.

Seite 1 von 7
s-achte 24.06.2019, 14:43
1. Klar

ist das alles wichtig, zentral und schön, dazu muß man kein Nahostexperte sein. Allein bisher hat kein 'Wie' funktioniert! Und dafür ist die Zusammensetzung der Gremien, die da labern halt völlig ungeeignet.

Beitrag melden
christine.rudi 24.06.2019, 14:43
2. Die Amerikaner haben es noch nicht verstanden, aber sie werden

Es gibt nur eine Lösung für den Nahen Osten und Iran: die USA müssen ihren Austritt aus dem Abkommen mit dem iran vollumfänglich rückgängig machen. Da die US-Eliten NOCH nicht verstanden haben, daß die Führungsrolle der USA (schon) zuende gegangen ist, werden wir eine Art "USexit", dem Brexit ähnlich, nur nicht auf europäischer, sondern auf Weltebene erleben. ... Glauben Sie mir !

Beitrag melden
World goes crazy 24.06.2019, 14:44
3. Ich glaube nicht, dass die Palästinenser das Geld wirklich brauchen.

Zuerst brauchen sie mal ihren eigenen Staat und v.a. im Gazastreifen die Möglichkeit vernünftig leben zu können. Die Amerikaner wollen es klassisch amerikansich lösen. Aber mit Geld kann man auch nicht alles kaufen. Besonders im Gazastreifen, wo man in einem riesigen Gulag gefangen ist...

Beitrag melden
santoku03 24.06.2019, 14:44
4.

Der erste Ansatz, der in die richtige und einzig funktionierende Richtung geht. Weder Ein- noch Zweistaatenlösung würden funktionieren. Einziger Weg: Die Palästinenser, die in den (selbst verschuldeten) arabischen Kriegen gegen Israel Land verloren haben, finanziell zu entschädigen, ihnen (bzw. inzwischen ihren Nachkommen) einen Neustart zu ermöglichen und dafür Aufgabe der terroristischen Angriffe zu verlangen. Im Prinzip der Weg, der auch gegenüber den deutschen Vertriebenen nach WK2 beschritten wurde. Nach ein, zwei Generationen wird die Sache vergessen sein.

Beitrag melden
doctoronsen 24.06.2019, 14:44
5. Passt

Mit Verlaub, der gleiche Laberquark wie immer in der sog. Außenpolitik Marke Trump. Jetzt wollen sie den Palästinensern ihren Wunsch nach einem Staat abkaufen - und zwar mit heißer Luft? Ich wünsche Israel und den Palästinensern, dass sie irgendwann in Zukunft glücklich und friedvoll leben können. Keine Ahnung, wie das aussehen wird. Aber so ganz sicher nicht.

Beitrag melden
James Blönd 24.06.2019, 14:47
6. Welche Ironie

"Es diskutieren: Jared Kushner und der frühere britische Premierminister Tony Blair."

Waren es nicht eins die kolonialen Briten, die Palästina an Israel durchgereicht haben als Wiedergutmachung für den Holocaust und das ganze Chaos im Nahen Osten damit überhaupt angezettelt haben?

Dass ausgerechnet Blair dort am Mittwoch das Wort ergreifen darf, ist so geschmacklos, wie es nur sein kann, zeugt aber sehr davon, wie wichtig sich die Briten immer noch nehmen. Feingefühl für die Geschichte? Völliges Versagen.

Beitrag melden
geboren1969 24.06.2019, 14:47
7. Die Palästinenser kaufen?

Glaube nicht daran, dass das so funktioniert. Was ist zumindest mit einer Autonomen Palästinenser-Regierung, die zumindest maßgeblich an Projekten der Israelischen Regierung mitreden und entscheiden darf? Auch und vor allem zur weiteren Siedlungspolitik Israels. Die Palästinenser wollen Frieden, Sicherheit und Wohlstand. Bisher sind sie in Israel nur Bürger 3. Klasse. Nur mit Geld wird das Problem nicht zu lösen sein. What a bad Deal.

Beitrag melden
stefan.martens.75 24.06.2019, 14:49
8. Lohnt es sich überhaupt dazu was zu sagen?

Trump hat den Restfunken an Vertrauen und Akzeptanz bei den Palästinensern längst verspielt.
Durch unnötig einseitige pro israelische Politik und völkerrechtlich fragwürdige Entscheidungen.

Jetzt sollen einige Länder Milliarden bereitstellen, um den Palästinensern ihre Hoffnungen und Träume endgültig abkaufen zu können.

Das ganze wirkt wie ein schlechter Witz oder irrealer Traum.
Ist aber reale US-Außenpolitik 2019.

Beitrag melden
Papazaca 24.06.2019, 14:49
9. Das bedeutet: Kein jüdisches Israel oder Homelands, ...

wie im Südafrika der Apartheid. Vor allem hat man das Gefühl, das den Palestinenser mit viel Geld ihre Rechte und ihre eigener Staat abgekauft werden soll.

Es stellt sich aber auch die Frage, ob so ein vager und rudimentärer Plan wirklich ernst zu nehmen ist. Vielleicht will Kushner nur andeuten, warum er Berater des Präsidenten ist. Das hat er dann in jedem Fall "Vermasselt".

Beitrag melden
Seite 1 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!