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Kushner-Plan für die Palästinenser: Das steckt hinter dem "Deal des Jahrhunderts"
MOHAMMED ABED / AFP

Die Ankündigung war gigantisch, nun präsentiert Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner seinen Nahost-Wirtschaftsplan. Den Palästinensern verspricht er eine rosige Zukunft - aber keinen eigenen Staat.

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gfigenwald 24.06.2019, 14:50
10. Figi

Wo man sieht,das es Trump und Co immer nur um Geschäfte geht. Er will sich mit seinen Allierten die Palästinenser kaufen. Eine Scham...dieser Mann hat von Politik und Menschenkenntnis keine blasse Ahnung

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ddcoe 24.06.2019, 14:51
11. Viel heiße Luft

aber Null Verständnis für das eigentliche Problem. Trump und Co hätten damit anfangen sollen, den Nahen Osten und seine Geschichte erst einmal zu verstehen. Der Konflikt ist 2000 Jahre alt und wird sich mit ein paar Dollarn und großen Sprüchen nicht lösen lassen. Ein Volk will - zu Recht - seinen eigenen Staat und keine Almosen von Trump. Das wird nichts.

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Hans_Suppengrün 24.06.2019, 14:51
12.

Es ist beinahe tragisch mit anzusehen, wenn so eine Null wie Kushner sich nackig macht: Nur Vokabeln aus der Werbewirtschaft und einem FDP-Parteitag der späten 90er aneinanderzureihen (Wachstum, Chancen, Wohlstand, Möglichkeiten....) macht im Jahre 2019 auf niemanden mehr Eindruck.

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espressotime 24.06.2019, 14:51
13.

Ah ja, und weil die Amerikaner so vertrauenswürdig sind und sich an alle Vereinbarungen halten, sollen blind unterzeichnet werden. Ein Phänomen von Vertrag, das mal wieder zeigt, dass Israel die Weltmacht übernommen hat und der Hampelmann in Washington machtlos ist. Ein Land saniert ein annektiertes Land von seiner Bevölkerung und das soll Frieden bringen.
Wie ist es eigentlich, wenn Israel sich an die Verträge hält und sich nicht weiter ausbreitet. Das wäre die einfachere Lösung und würde Frieden bringen. Aber ein würdeloser Abgang der Palitinänser halte ich nicht machbar.

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hardeenetwork 24.06.2019, 14:51
14. Ein Witz, ein Trump-Kushner-Witz!

Die Palästinenser brauchen in aller erster Linie eine eigene Verwaltung, bzw. Staat. Das wäre eine ernst zu nehmende Geste zu Frieden, Wohlstand und Selbstbestimmung. Alles andere ist bloß eine gekaufte Farce.

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lomax3030 24.06.2019, 14:52
15.

Trump denkt er kann mit Geld alle Probleme lösen. So kennt er es nur. Wird hier aber nicht funktionieren. Dafür gab es schon zu viel Hass und Leid.

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Ulev 24.06.2019, 14:58
16. Bekämpfung der Korruption

Und wie will er das bitte umsetzen? Erzwingen durch das israelische Militär etwa? Er mag es ja gut meinen, aber seine amerikanischen Unternehmererfahrungen sind auf diese erzwungene Wirtschaftsform und ihre ganz speziellen Risikostrukturen einfach nicht anwendbar.

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Emderfriese 24.06.2019, 15:00
17. Beide

Armes palästinensisches Volk - aber auch armes israelisches. Dieser "Plan" als eher nebulöses Vorhaben scheitert schon an der rechtlichen Stellung derjenigen, die vielleicht die Milliarden erhalten - aber nichts zu sagen haben in ihrem Umfeld. Reichtum ersetzt nicht gleichberechtigte Mitsprache. Damit wird der Konflikt fortgeschrieben. Der Krieg geht weiter, ohne absehbares Ende mit noch vielen Opfern auf beiden Seiten. Deshalb sind beide Völker arm dran.

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Atheist_Crusader 24.06.2019, 15:05
18.

Mal abgesehen davon, dass der Plan totaler Käse ist und die Palästinenser dem niemand zustimmen werden:
Wie will Kushner all diesen Blödsinn garantieren, wenn die Palästinenser keinen eigenen Staat haben? Ich weiß nicht nicht wie genau das dann geregelt werden solle - als halbautonome Provinzen Israels oder sonstwas - aber alles was sie unter eine fremde Flagge stellt ist unzuverlässig, weil ihnen Jemand anders seinen Willen aufzwingen kann.

Da braucht's dann nur ein paar Palästinenser die weiterkämpfen wollen (und die wird es zuhauf geben), ein paar Zwischenfälle und schon hat Israel einen ziemlich guten Grund um Gelder einzufrieren oder ganz zu konfiszieren.

Aber zum Thema Flughafen:
Israel HAT den Palästinensern tatsächlich vor einigen Jahre angeboten, ihnen in Gaza einen hochmodernen Flug- und Seehafen zu bauen. Ebenfalls mit dem Singapur-Vergleich. Hat man aber damals schon abgelehnt - und das war noch bevor Trump in seiner brillianten Verhandlungstaktik mal eben Ostjerusalem vom Tisch genommen hatte.
Am Ende ist das vielleicht das Ziel: die Palästinenser sollen sich an die Zeiten zurücksehnen in denen sie nur mit einem bornierten Betonschädel wie Netanyahu verhandeln mussten.

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santoku03 24.06.2019, 15:05
19.

Zitat von World goes crazy
Zuerst brauchen sie mal ihren eigenen Staat und v.a. im Gazastreifen die Möglichkeit vernünftig leben zu können. Die Amerikaner wollen es klassisch amerikansich lösen. Aber mit Geld kann man auch nicht alles kaufen. Besonders im Gazastreifen, wo man in einem riesigen Gulag gefangen ist...
Sie tun ja gerade so, als wäre es nicht möglich, den Gazastreifen zu verlassen, um etwa nach Jordanien auszuwandern und sich dort mit einer entsprechenden Prämie oder (wo anwendbar) Entschädigung eine neue Existenz aufzubauen. Stellen Sie sich mal vor, die deutschen Vertriebenen nach WK2 wären über Generationen trotzig in Auffanglagern sitzengeblieben, anstatt den Lastenausgleich anzunehmen und sich diesseits der Oder-Neiße-Grenze eine neue Existenz aufzubauen. Wir hätten heute noch keinen Frieden mit Polen.

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