Forum: Politik
Lafontaine und die Saar-Wahl: Schlacht. Geschlagen.
DPA

Er wollte es noch mal wissen, noch mal eine Partei an die Macht führen - doch im Saarland ist Oskar Lafontaine erneut gescheitert. Es war wohl sein letzter Wahlkampf für die Linken. Oder?

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skater73 27.03.2017, 17:33
1.

Dazu kann man nur ein Wort sagen: Hoffentlich.

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ofelas 27.03.2017, 17:35
2. ueber 30 Jahre verfolgt

und Oskar L. ist einer der wenigen Politiker die mit Verstand und ohne Ruecksicht auf den kurzfristigen Erfolg die Situationen beschreibt wie sie sind.

Das der Buerger nicht emfaenglich ist fuer solche Aussagen, liegt auch an einiger seiner Parteigenossen/innen, und einfach Lernresistenz....Turkey voting for Christmas

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Dumme Fragen 27.03.2017, 17:40
3. Letzter Wahlkampf? Hoffentlich!

Oskar, geh bitte auf Rententeil. Schreib Bücher o.ä., aber besser: geh mit Sarah auf Weltreise! Bitte tue der Arbeiterklasse diesen Gefallen! Ich hab dich damals nach der Wende plakatiert. Und wir haben die Wahl verloren, weil wir ehrlich waren bezüglich der "blühenden Landschaften". Aber als du den Abgang gemacht hast - da hast du bei zu vielen Genossen bleibende Schäden verursacht. Wir könnten mit der Mehrheit links der Mitte schon viel weiter sein. Aber man hat den Eindruck, dass das nicht gewollt ist. Sowohl von den Seeheimern, als auch von führenden Linksparteilern. Wie lange sollen wir denn da noch warten!

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wpeitze 27.03.2017, 17:43
4. Da hat er hoffentlich letztmalig

der SPD vor's Schienbein getreten!

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wecan 27.03.2017, 17:44
5.

"Altersrassismus"? Naja, mir scheint, wenn jemandem aus dem linken Lager, irgendetwas - ganz gleich was auch immer es ist - nicht passt, dann muss es mindestens mal irgendwie Rassismus sein. Vermutlich ist der Verlust von Wählerstimmen für die Linken "Wahlrassismus".

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dr.könig 27.03.2017, 17:45
6. et kütt wie et kütt

Prof. Dr. Bierbaum sagte heute im SR:
" 2 Mandate haben für Rot-rot gefehlt ".
Jetzt muss man wohl oder übel die Oppositionsrolle
annehmen. Die AfD tönt mit drei Abgeordneten
schon im Originalton AfD Chef Dörr: " Wir werden die Regierung
vor uns hertreiben " . Es werden harte 5 Jahre für die Saar Linken.
Das war wohl der letzte grosse Wahlkampf mit Oskar Lafontaine..
Jetzt kommt die BTW im September '17und dann noch die
Kommunalwahlen 2019. Alles nicht so wild.
Trotz allem verneige ich mich vor der Lebensleistung
dieses Politikers Lafontaine.............

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INGXXL 27.03.2017, 17:45
7. Wenn die SPD im Bund

mit den Linken einlässt wird sie noch weiter abrutschen

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karl-felix 27.03.2017, 18:01
8. Na,ja

im Saarland gescheitert ist ein grosses Wort . Ich denke die Linke in NRW wäre über 13% hellauf begeistert.
Geschlagen ist also ein grosses Wort aus Reportermund, angesichts der Tatsache, dass nur die Wählerstimmen von SPD und Linken hinter dem Komma zugunsten der Grünen schon gereicht hätten , Frau Kramp-Karrenbauer abzulösen . Nur die 5% Hürde, die die Grünen beim letzten mal mit 185 Stimmen nahmen , hat Frau Karrenbauer diesmal gerettet.

Das war eine ganz knappe Kiste und der von der Journaille , insbesondere Spon , herbeigejubelte Schulz-Effekt hat sich erwiesen als das was er ist : Eine Blase und Bläser ist der Boulevard. Die SPD hat gerade mal 10.000 Wähler mehr als 2012 . Da muss sich Schulz noch eine Menge einfallen lassen .

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Tolotos 27.03.2017, 18:04
9. Na ja, genau genommen ist wohl der Genosse der Bosse hauptverantwortlich am Niedergang der SPD.

Lafontaine hat nur das gleiche gemacht, was viele Arbeitnehmer gemacht haben, als BK. Schröder (und sein Superminister Clement) die Arbeitnehmer an die Bosse verraten und verkauft haben.

Sicher waren Reformen notwendig, aber so radikal, wie Schröders Regierung gnadenloses Lohndumping bis fast auf Null durchgepeitscht hat, war es Verrat an am Sozialstaat und an den Arbeitnehmern! Damals gab es doch nur noch einen Wettlauf zwischen den etablierten Parteien, wer der Wirtschaftslobby den Sozialstaat am effizientesten zum Opfer vorwerfen konnte.

Als Vertreter von Arbeitnehmerinteressen hat Lafontaine doch nur konsequent gehandelt. Was ihn letztlich vorgeworfen wird ist, dass er das Schicksal der SPD nicht höher gewertet hat, als das der Arbeitnehmer, die sie damals verraten hat!

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