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Lafontaine zur neuen Parteispitze: "Die SPD muss jetzt mit dem Neoliberalismus breche
DPA

Linkenpolitiker Oskar Lafontaine traut dem designierten Spitzenduo der SPD eine Rückkehr zu den sozialdemokratischen Wurzeln und eine Trendwende bei den Umfragen zu - allerdings nur ohne die Union.

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egonv 02.12.2019, 06:12
1.

In vielen Punkten hat er Recht. Lediglich den Zusammenschluss der SPD und der Linke sehe ich kritisch. Es ist schon gut, dass beide sich unterscheiden, aber sie könnten mehr Zusammenarbeiten. Das scheitert aktuell aber an beiden Seiten.

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Horatio Caine 02.12.2019, 06:13
2. Oh Mann

Der Neoliberalismus ist nur ein kleiner Teil des Problems der SPD. In der ZON steht sonst viel Müll, aber das hier trifft es auf den Kopf: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-12/sozialdemokratie-arbeiterklasse-spd-afd-die-gruenen

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Tschepalu 02.12.2019, 06:14
3. Hier irrt Oskar Lafontaine total..

diese sPD ist wie die CDU nur an Posten+Dienstwagen interessiert. Würde sie wirklich Politik für die AN machen wäre Hartz IV und Agenda 2010 längst begraben. Statt dessen wird weitergemacht wie bislang. Vollmundige Absichtserklärungen, sonst gar nichts!!! Diese Partei müsste mit dem Kapital brechen und die Seeheimer aus der Partei werfen. Dazu fehlt jeglicher Mut in dieser sPD. Der Selbstbedienungsladen will ja am laufen gehalten werden. Kein einziger AN wird zur sPD zurückkommen. Die gehen lieber zur Linken oder der AfD. Diese sPD hat ihre Zukunft hinter sich..........

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schulz.dennis.84 02.12.2019, 06:20
4. Trendwende Richtung fünf Prozent

Lustig was da abgeht. Die SPD demontiert sich selber. Tief gespalten zwischen angepassten Berufspolitiker und linken Ideologen wird sich die SPD selber zerfleischen. Da kann man nur zuschauen und abwarten. Was ist nur aus der ehemals stolzen und geschichtsträchtigen Partei geworden?

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JusWal1 02.12.2019, 06:21
5. Comme les socialistes...

Mich erinnert das schon sehr an das Debakel der französischen Sozialisten, wo sich mit Benoit Hamon ein Kandidat gegen das Parteiestablishment nur durchsetzte, um dann bei den folgenden Wahlen die Partei zu Grabe zu tragen. Politische Gestaltungsmotivation kommt nicht mehr von links, sondern von theorieentleertem Umwelt- und Konsumbestreben. Dem hat eine alte Tante nichts entgegenzusetzen.

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so-long 02.12.2019, 06:27
6. ...sprach Lafontaine

und zog sich in sein Schlösschen zurück, wo er die staatlichen Versorgungsleistungen (erworben durch Parlamentsmitgliedschaft und Ministerämter) genießen kann. Der Spezies "Spitzenpolitiker" geht es in jedem gesellschaftlichen System gut-sehr gut.

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Der einfache Bürger 02.12.2019, 06:27
7. Wo Oskar recht hat, hat er recht!

Bravo Oskar,
jeder der nicht blind ist muss erkennen, dass die SPD durch die Politik des Bryoni-Kanzlers fast zerstört wurde.
Er hat die SPD ihrer Grundwerte beraubt und sich dank seiner Position und Männerfreundschaft zu Putin persönlich bereichert.
Millionen hat er verdient (im Vorstand von Gasprom und weitere von Putin zugeschanzte Pöstchen).
Er vertritt Putins Interessen und nicht die des deutschen Volkes, hat Hartz 4 auf Vorschlag von Peter Hartz (einem Vorbestraften) eingeführt.
Ein solches Verhalten gegenüber seinen Wählern hatte ich nicht erwartet.

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Feigenpalmenwedler 02.12.2019, 06:28
8. Alles nicht ganz falsch

Die alten Errungenschaften der ehemaligen Bundesrepublik ab Bismarck waren hart, seht hart von den Arbeitnehmern erkämpft worden.
Nichts kam freiwillig.
Es war Arbeiterkampf für den auch die SPD einmal stand.
Der heutige Spielraum der Sozenpolitik wird von denen nicht genutzt.
Die Gewerkschaften als starke Arbeitgeber zeigen kein Interesse.
Warum also noch die Partei wählen wenn Borniertheit, Starrsinn vermischt mit Ideologie und Demagogie nur einen Zweck zu haben scheint:
Vergoldeter Blechnapf und Machterhalt.
4,9 wartet.

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Papazaca 02.12.2019, 06:39
9. Die Polit-Zombies melden sich...

Richtig, die gibt es ja alle noch. Unsere Polit-Zombies. Verjüngt durch jüngere Ehefrauen.

Ansonsten macht mir ihr Auftauchen klar, wie weit sie vom Hier und Jetzt entfernt sind. Wäre besser, sie würden es sich gut gehen lassen.
Ansonsten würde ich an ihrer Stelle einfach mal ruhig sein. Ändern können die sowieso nichts, macht zudem einen besseren Eindruck.

Problem ist, das Untoten alles egal ist, Polit-Zombies leben eben zwischen den Welten: Poltisch zwar tot werden Sie bei jedem Mikrofon schwach. Wie schön ist doch ein Abschied in Würde.

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