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Lage im umkämpften Donezk: Tags die Stille, nachts der Krieg
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Wenn es dunkel wird, fallen Schüsse, dröhnen die Kampfjets: In Donezk entscheidet sich die Schlacht um die Ostukraine. Für die Bewohner wird die Belagerung unerträglich. Läden sind vernagelt, die Straßen leer. Wer kann, der flieht.

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Desi 08.08.2014, 13:42
40. Maidan

Seit Gestern wird auf dem Maidan wieder demonstriert, heute geht es weiter und es sieht so aus, dass die Leute auf dem Maidan gegen den Krieg im Osten sind. Bin gespannt ob Merkel Poroshenko auch davor warnt auf dem Maidan Gewalt anzuwenden.

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johnsnowx26 08.08.2014, 13:42
41. Daumen hoch

Es zeichnen sich hier langsam doch ein paar vernünftige Stimmen ab, ich hatte die Hoffnung wirklich schon langsam aufgegeben. Es kommt hier nicht einmal das Wort "Putin" vor.

Sehr guter Artikel, vielen Dank!

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srpskicrv 08.08.2014, 13:42
42.

Zitat von huddi03
[...] nur im Fall des Kosovo angetastet.Ansonsten sind die heutigen Staatsgrenzen identisch.
ehem... reicht das nicht? Ab wann gilt es, wen man sich in "innere Angelegenheiten" eines souveränen Staates einmischt?
Der Westen, im Besondern wir, die Deutschen, haben das zu veantworten gehabt. In diesem Fall ist es ja auch "nur" der schmale Streifen der Landgrenze der Krim, der neu gezogen wird.. und der ist definitiv viel kürzer als die Grenze von Kosovo....

Welch einseitige Sichtweise der Dinge.

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Niederbayer 08.08.2014, 14:01
43.

Zitat von Desi
Seit Gestern wird auf dem Maidan wieder demonstriert, heute geht es weiter und es sieht so aus, dass die Leute auf dem Maidan gegen den Krieg im Osten sind. Bin gespannt ob Merkel Poroshenko auch davor warnt auf dem Maidan Gewalt anzuwenden.
Warum sollte man Gewalt anwenden? Ich bin mir sicher die Regierung in Kiew hat auch keine Lust auf Krieg. Andererseits kann man nicht einfach zusehen wie Terroristen versuchen hier ihren eigenen Staat zu schaffen. Ist unterm Strich das gleiche wie die IS in Syiren und Irak.

Die Terroristen müssen nur die Waffen niederlegen und sich entweder ergeben oder nach Osten abhauen, schon ist Ruhe.

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maburayu 08.08.2014, 14:11
44.

Zitat von fazil57guenes
Vielleicht ist es notwenig dass Russland als Friedensmacht und Schutzmacht in den Osten einmarschiert. Bei dieser Gelegenheit kann Moskau gleich mal die letzt Mahnung über die Gasschulden der Ukraine übergeben.
Klar wenn man auf russischen Imperialismus steht, dann mag das logisch klingen. Nur wen sollen die Russen dort beschützen und vor wem? Immer noch die faschistischen Banden, vor denen schon die Krim-Bevölkrung bschützt werden musste, was dann natürlich nur mit einer Annexion ging.

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hossain 08.08.2014, 14:13
45. Terroristen?

die Terroristen, immer wieder nutzen Länder dieses Wort gegen die Rebellion. Rebellion gab es immer und werde auch immer geben. Weil es zu viel Ungerechtigkeit gibt und zu viel verschiedenen ursachen gibt. Die Journalisten und Medien sollten nicht immer dieses Wort benutzen, sondern wenn Rebellion, dann auch Rebellen nennen.

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MtSchiara 08.08.2014, 14:14
46. Zerfall Jugoslawiens vs. Zerfall der Sowjetunion

Zitat von sagichned
Blödsinn. Jugoslawien lässt grüßen.
Das ist nicht vergleichbar. Im zerfallenden Jugoslawien und im jugoslawischen Erbfolgekrieg ging es nicht darum, Grenzen zu verschieben, sondern überhaupt erst mal Grenzen zu schaffen. Nachdem es dann über viele Jahre den Jugoslawen selbst nicht gelungen ist, zu einer friedlichen Lösung zu finden, es ethnische Säuberungen und hunderttausende tote Zivilisten und Flüchtlingsströme gab, hat die Nato - viel zu spät - eingegriffen, den Krieg kurzfristig beendet und die Frage der neuen Grenzen entschieden, die die Jugoslawen selbst nicht entscheiden konnten.

Der aktuelle russisch-ukrainische Krieg ist zwar im Prinzip auch ein Erbfolgekrieg aus dem Zerfall der Sowjetunion. Aber dazwischen liegen 25 Jahre Friede und diverse Verträge, die die nun neu entstandenen Landesgrenzen zwischen den Ex-UdSSR-Staaten anerkennen. Insofern geht es in diesem Krieg nicht mehr um die Entscheidung neuer Grenzen, sondern um das Verschieben von seit 25 Jahren bestehenden und allseits anerkannten Grenzen. Und das ist in Europa ein nicht akzeptierbarer Tabu-Bruch.

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vorsicht 08.08.2014, 14:14
47. Es geht doch

.....danke für den sehr guten informativen Artikel.

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christian0061 08.08.2014, 14:15
48. eher nein

Zitat von spon-facebook-10000012354
Das eigentliche Problem der Separatisten ist auch kein „Sturmangriff“ sondern die Sicherung der Verbindungslinie nach Russland bzw. der Nachschub. Man geht offenbar davon aus, dass man diese Linie nicht mehr lange offen halten kann und tauscht deshalb die „Führungsspitze“ aus, was sicherlich auch bei einer Besetzung der Stadt durch Kräfte der RF von Vorteil wäre, die dann den Frieden „sichern“ würden.
militärstrategisch gesehen hat sich die lage der "foederalisten" gebessert. durch die aufgabe von slaviansk ( angeblich ein grosser sieg der kiever) wurden genug kräfte frei um den südkessel, entlang der russischen grenze zu schliessen und dort 3 kiever brigaden vom nachschub abzuschneiden ( siehe 400 mann laufen über die grenze nach russland) dieser kessel kann immer noch gehalten und weiter verengt werden und es scheint eine riesen niederlage für die kiever zu werden? von der wir aber nichts erfahren werden.

diese kleinen schnellen kampfeinheiten der foederalisten, die ihr gebiet ja in-und auswendig kennen, fügen der zwar schwer bewaffneten aber vollkommen unorganisierten und/ oder unmotivierten kiever armee schwere schäden zu.
die grossen städte einzunehmen scheint fast unmöglich. gegen schwere luft- oder raketenangriffe ist der öffentliche druck inzwischen zu stark ( gaaza) und ohne luft und artillerieunterstützung im häuserkampf eine stadt gegen einheimische kämpfer einzunehmen ist blanker selbstmord und führt zu noch höheren verlusten!

das nächste kiever problem ist: langsam wundern sich die westukrainischen mütter warum ihre söhne, die im osten für kiev oder die nationalgarde kämpfen nicht mehr anrufen und mitteilen, dass sie noch leben?
diese riesigen verluste können nicht mehr lange geheim gehalten werden. gestern brannte schon wieder der maidan.

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radamriese 08.08.2014, 14:16
49. mir ist es auch egal.Vollkommen

Zitat von MtSchiara
Sie haben das Problem nicht verstanden. Es geht nicht darum, zu welchem Staat die Krim oder die Ostukraine gehören. Das geht nur die Ukraine und die dort ansässige Bevölkerung etwas an. Es geht hier .....
sie können ihre Grenzen verschieben, wie sie wollen.Ich will FRieden, mit meiner Familie noch lange Jahre verbringen und bestimmt nicht wegen Ukraine in einen Krieg eingezogen werden wollen.Sollen sie sich doch die Köpfe einschlagen. Ist mir wirklich nur noch egal

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