Forum: Politik
Landtagswahl: Kramp-Karrenbauer nennt Bremer SPD arrogant
DPA

Bremens Bürgermeister Sieling schließt Gespräche mit der Union nach der Wahl am Sonntag aus. CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer wirft der dortigen SPD deshalb Arroganz vor.

Seite 4 von 8
fletcherfahrer 20.05.2019, 11:06
30. Bremen ist mit 568.000 Einwohnern...

Zitat von drent
Gemeindet diese mittelgroße Stadt doch endlich in das umliegende Bundesland ein.
.. .auf Platz 11 der deutschen Großstädte und damit noch vor Hannover (Platz 13).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fletcherfahrer 20.05.2019, 11:10
31. Ja, leider.

Zitat von index77
Diese Hinweise auf Nehmerland nerven. Das liegt vor allem daran, wo Arbeitnehmer besteuert werden.
Man arbeitet im Lande Bremen und wohnt in Niedersachsen und da gehen die Steuern hin. Wurde damals unter Helmut schmidt so gemacht um sie strukturschwachen Gebiete zu stärken. Er hat das später als Fehler eingesehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sabrina74 20.05.2019, 11:19
32. Arrogant ...

... ist ja nicht, dass die SPD keine Koalition mit der CDU möchte - aber es ist durchaus arrogant, wenn man Gespräche von vorne herein ausschließt. Das zeigt doch ganz deutlich, dass es eigentlich nicht darum geht, Lösungen zu erarbeiten, sondern nur um parteiinternes Selbstverständnis. Was übrigens für jede Partei derzeit gilt ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 20.05.2019, 11:26
33.

Zitat von fatherted98
wozu......will die CDU mit einer 10% Partei noch Koalitionsgespräche führen? Wenn die SPD so abschmiert wie ich glaube....wird das wohl kaum mehr für eine GroKo reichen...also sind solche Gespräche doch sowieso nicht angebracht.
Da geht aber mit jemandem das Wunschdenken durch... ich gestatte mir den höflichen Hinweis, dass die SPD in den Umfragen konstant im Bereich von 25% liegt, was für bremer Verhältnisse sicherlich dürftig wäre, aber immer noch sehr beträchtlich über den Bundesergebnissen der Partei liegt.

Richtig lustig wird es natürlich, wenn die SPD besser als erwartet abschneiden und vor der CDU einkommen sollte, was ja wohl nur so deuten wäre, dass sie ihre Aussage "pro Mitte-links" von den Wähler/innen sogar noch honoriert bekommt. Ich würde ihr das selbst dann gönnen, wenn die LINKE dabei ein paar Federn lassen müsste - die liegt bei stabilen 12% und könnte das leicht verschmerzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolfgang Heubach 20.05.2019, 11:27
34. Auf die Wählerinnen und Wähler kommt es überhaupt nicht mehr an

Sollte die SPD in Bremen nicht mehr stärkste Partei werden - und das entscheiden die Wählerinnen und Wähler, und sonst niemand ! - scheint dies der SPD völlig schnuppe zu sein. Sie will weiter an der Macht bleiben und dann gibt es eben rot-dunkelrot-grün. Das mag rein rechnerisch so stimmen, aber es zeigt sich dann ebenso in erschreckendem Maße, daß man gar nicht mehr zur Wahl gehen braucht. Funktionäre und deren Pfründedenken entscheiden, was gemacht wird und eben nicht mehr die Wählerinnen und Wähler. Basta !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schartin Mulz 20.05.2019, 11:30
35. Für mich

Zitat von sabrina74
... ist ja nicht, dass die SPD keine Koalition mit der CDU möchte - aber es ist durchaus arrogant, wenn man Gespräche von vorne herein ausschließt. Das zeigt doch ganz deutlich, dass es eigentlich nicht darum geht, Lösungen zu erarbeiten, sondern nur um parteiinternes Selbstverständnis. Was übrigens für jede Partei derzeit gilt ...
wäre das, wenn ich Bremer wäre, eine durchaus wichtige Aussage. Ich habe die SPD im Bund letztmals gewählt, bevor sie 2103 die linke Mehrheit im Bundestag links liegen ließ und sich stattdessen für die GroKo entschieden hat.
Die SPD als Steigbüglehalter der CDU wird von mir keine Stimme mehr bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 20.05.2019, 11:46
36.

Zitat von Wolfgang Heubach
Sollte die SPD in Bremen nicht mehr stärkste Partei werden - und das entscheiden die Wählerinnen und Wähler, und sonst niemand ! - scheint dies der SPD völlig schnuppe zu sein. Sie will weiter an der Macht bleiben und dann gibt es eben rot-dunkelrot-grün. Das mag rein rechnerisch so stimmen, aber es zeigt sich dann ebenso in erschreckendem Maße, daß man gar nicht mehr zur Wahl gehen braucht. Funktionäre und deren Pfründedenken entscheiden, was gemacht wird und eben nicht mehr die Wählerinnen und Wähler. Basta !
Es kommt auf die Frage, ob die SPD stärkste Partei wird oder nicht, überhaupt nicht an! Unter den Bedingungen des Verhältniswahlrechts ist die Partei regierungsfähig und zur Regierung legitimiert, die mit Partnern 50% + eine Stimme im jeweiligen Parlament zusammenbringt, und ein solches Bündnis kann durchaus eben auch aus der zweit-, dritt- und viertstärksten Partei sich zusammensetzen. Die SPD im Bund hat weder 1976 noch 1980 die stärkste Fraktion im Bundestag gestellt, aber Schmidt hatte einen Koalitionspartner und Strauss und Kohl hatten keinen, und deshalb war er völlig zu Recht Kanzler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerVO 20.05.2019, 11:49
37.

Zitat von mirage122
[Bremen...] Aber vielleicht genau aus diesem Grunde müssen Koalitionen bereits im Vorwege ausgelotet werden, die hier eine positivere Entwicklung herbei führen könnten. Und dann redet unsere zukünftige Bundeskanzlerin Annegret von Arroganz.
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Bremer SPD hier irgendetwas ausgelotet hättet. Sie hat nur gesagt, was nicht geht.

Bremen und Berlin. Unsere beiden höchst-eigenen Failed States. Danke, SPD.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwroer 20.05.2019, 11:51
38.

Zitat von kraftmeier2000
die SPD in Bremen Gespräche mit der CDU ablehnt, ist genau richtig, denn warum sollen die den gleichen Fehler machen wie die Bundes- SPD machen, doch nur um Posten und Pöstchen zu bekommen. Das wäre wie im Bund das Ende dieser Partei, die hier in B… auch nur noch als Randbemerkung erscheint, kein Wunder bei dem miesen Personal (Nahles, Scholz).
Und Sie glauben das wirklich?

Schulz und Nahles haben eine große Koalition ausgeschlossen während des Wahlkampfes. Und noch mal unmittelbar nach den Wahlen - mit sehr deutlichen Worten wie man sich erinnern wird.

Und nun gucken wir alle gemeinsam nach Berlin und wer regiert ... ?

Die Bremer SPD wird genau den gleichen Schmuh mit der Verantwortung für die Stadt und dem Fortführen wichtiger Projekte (bla bla bla) erzählen und dann doch in eine große Koalition gehen um wieder an den Töpfen zu sitzen.

Da kann man mittlerweile echt Parallelen zur FDP früherer Tage ziehen die den Opportunismus zur Kunstform erhoben hatte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alternativlos 20.05.2019, 12:04
39. Ohne Worte...

...steht mal wieder alles vorher fest. Woher soll eigentlich Bewegung kommen, wenn jeder nur seinen Standpunkt festhält, ohne Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen.

Weiterhin Alles Gute

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 8