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Landtagswahl in Sachsen: Die AfD lauert auf das Erbe der FDP
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Die Wahl in Sachsen könnte die politische Landschaft nachhaltig verändern. Die letzte schwarz-gelbe Regierung der Republik steht vor dem Aus. Und die AfD will erstmals in einen Landtag einziehen.

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cwernecke 30.08.2014, 05:05
30. Objektive Berichterstattung Fehlanzeige

SPON reicht Berichterstattung mal wieder nicht. Auch diese Artikel wird wieder kräftig gewürzt. Demnach holt sich die AfD nicht Stimmen, sie "klaut" sie. Auch hat der "Aufstieg der AfD wenigstens ein Gutes", weil damit die NPD vertrieben werde. Bei SPON muss man sowas immer aussortieren, um an einigermaßen objektive Berichterstattung zu kommen. Schade.

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cwernecke 30.08.2014, 05:12
31. Keine Koalition mit der CDU!

Zitat von elbdampfer
Meiner Ansicht nach könnte die sächsische CDU auch ganz gut mit der AfD regieren. Echte Streitthemen (z.B. Euro) spielen in der Landespolitik keine Rolle. Und die konservativen Ansichten der AfD bei Familienpolitik, Gender-Debatte, Bildung etc. sind der sächsischen CDU gar nicht so fremd. Steffen Flath beispielsweise hat vermutlich mehr mit der AfD gemein als mit einer Frau v.d. Leyen. Und der ist alles andere als ein "isolierter Einzelkämpfer" in der Sachsen-CDU. Leider wird der Merkel-Ukas zum Umgang mit der AfD eine solche Koalition wohl verhindern. Auf jeden Fall wird es wohl keine sonderlich angenehme "Große" Koalition für die 10%-SPD, wenn auf der anderen Seite eine "informelle" Mehrheit aus CDU und AfD zustande käme.
Eine Koalition mit der CDU käme viel zu früh. Will man sich wirklich schon in sowas aufreiben lassen, nur weil man gerade mal die 5% übersprungen hat? Was für eine Politik will man denn mit so einem Furz von Stimmen in einer Koalition erreichen?

Ganz klar nein zu einem Bündnis mit der CDU zu diesem Zeitpunkt. Rund 20% der Bürger können sich vorstellen, AfD zu wählen. Da geht noch was. Wenn man mit der CDU etwa gleichauf ist, sollte man über eine Zusammenarbeit reden. Vorher nicht.

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FFMer 30.08.2014, 07:06
32.

Die Wortwahl kann heute offenbar nicht zu billig sein in der tendenziösen Berichterstattung.

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Beorn 30.08.2014, 07:48
33. Demokratie am Ende

Das Demokratie nichts taugt, zeigt ein Großteil der Wahlplakate in Sachsen mal wieder - die FDP stellt sich so inhaltsleer dar, dass es schon schmerzt. Sie zeigt deutlich, das man so doch kein Land regieren kann - eine gefuhlsduselige Frau ist in Sachsen verliebt. Echt toll. "Ihre Auto würde uns wählen" - na klar, und mein Toster?

Die CDU hat's auch übertrieben - Tillich sieht aus wie Hoffnar Fröhlich, der lieblicher nicht mehr gucken kann. Hätte ihn fast für einen Schauspieler aus einer französischen Sommerloch-Komödie gehalten. Sollen hier die Wähler mit Musikatenstädl-Lieblichkeit umschmeichelt werden? So funktioniert Demokratie? Der Lieblichste kann ein Land mit regieren?

Die Plakate der anderen sind oft nicht besser, es wird mit Emotionen gespielt, Ziele so allgemein formuliert, dass man genau genommen alles und nichts erwarten kann.

Es kann doch nicht sein, dass ein Land auf diese Weise regiert wird - halbinfomierte Wähler wählen nach gut Dünken eigennützige Parteien.
Da wäre doch eine Monarchie besser. Da würde ich erwarten, dass vordergründig das Volk milde gestimmt wird, aber doch im Hintergrund schwierige und unpopuläre Entscheidungen auf Grund von Expertisen in Hinblick auf ihren Erfolg gefällt werden. Ein Monarch würde langfristiger denken und handeln, weil er mit seinem Land auch noch in Jahrzehnten leben muss.

Das mit der Monarchie mag Quatsch sein, aber das mit der Demokratie ist es offensichtlich auch.

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Beorn 30.08.2014, 08:16
34. Stimmenthaltung - aber richtig

Die interessanteste Partei ist für mich "Die Partei". Letztens ist mir erst klar geworden, dass es hier nicht nur um Satire geht, sondern somit die Möglichkeit der klassischen Stimmenthaltung gegeben ist. Gehe ich nicht wählen, profitieren davon auch die Parteien, die ich nun garnicht an der Macht sehen würde wollen. Wähle ich "Die Partei" ist dies eine klare Kritik an den bestehenden Parteien und meine Stimme fehlt allen.

Genau genommen hätte es diese "Stimmenthaltungspartei" schon immer geben müssen, bei jeder Wahl in einem Verein gibt es diese Möglichkeit zu wählen schon immer. Leider ist diese Funktion bei "Die Partei" nicht klar erkennbar und sie wird leicht für Klamauk statt legitime Meinungsäußerung gehalten.

Die Partei hat die interessante Funktion des wahren Hoffnarren, der den mächtigen einen Spiegel vorhält und ihre Dummheit aufzeigt. Es bleibt zu hoffen, dass die satirische Umsetzung der Wahlplakate der anderen dazu führt, dass deren Wahlplakate mehr Inhalte zeigen.

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spon-facebook-10000824613 30.08.2014, 09:05
35. Ich lebe nicht in Sachsen, kann...

...mir jemand sagen ob de SPD eigentlich nur wohlfeil gegen die tote NPD plakatiert oder auch mit eigenen Inhalten wirbt?

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dr.benjamin 30.08.2014, 09:19
36. Ich bin für afd

Und ich finde es absolut unfair wie in Deutschland gegen afd gehetzt wird. Egal ob Artikel in spiegel oder tv Sendung werden die Fakten verdreht, die positive Momente vergessen und nur das negative ans Licht gebracht. Erinnert mich sehr an Ukraine Krise...dachte früher, dass Spiegel eine unpartaische Zeitschrift ist...nun sehe ich, dass es nicht stimmt

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idealist100 30.08.2014, 09:21
37. Dies ist

vollkommen egal. Die AFD muss Druck machen gegen den €uro, denn wenn es so weiter geht kommt der GROSSE KNALL und dann wird sich die Parteienlandschaft der Wohlfühlgesellschaft komplett ändern. Dann sind die cdu-spd Lakainen weg und wir haben eine ganz andere politische Landschaft weg von der EU-€uro-Diktatur in eine ANDERE.

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kimmberlie67 30.08.2014, 10:04
38. Man kann nur hoffen

das die Klientel Partei auch in den Ländern verschwindet.
Ist nur schade um die Mitarbeiter die Ihren Job verlieren.

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mit66jahren 30.08.2014, 10:17
39. Subjektive Wahrnehmung

Zitat von silverxz
Die AFD wurde nicht "in die rechte Ecke geschoben." Da sind die von ganz alleine hingegangen. In der AFD tummeln sich teild übelste Nazis. Und wer AFD wählt macht sich (gewollt oder nicht) zu unterstützern von Nazis. Es gibt bessere Wege seinen Unmut über die Politik von Merkel Luft zu machen, als aus kindlichen Trotz Nazis zu wählen.
Dies ist die Art, wie die AfD von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) dargestellt wird. In der seriösen Presse wird die AfD als demokratische Partei wahrgenommen. So bescheinigte z.B. der SZ Kommentator Jens Schneider nach dem Erfurter Parteitag im März der AfD eine "beachtliche Reife". Er sprach von "kompromisslosen Demokraten" und "für plumpen Rechtspopulismus gab es keine Anzeichen".

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