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Landtagswahlen: SPD-Spitze billigt Votum für linke Ministerpräsidenten
DPA

Es ist ein weiterer Schritt in der Linksöffnung: Anders als bisher will die SPD-Spitze der Wahl eines linken Ministerpräsidenten nicht mehr im Weg stehen. "Da ist der Landesverband völlig autonom", sagte Generalsekretärin Fahimi dem SPIEGEL.

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Guy Montag 09.02.2014, 12:11
10. Alles klar

Damit ist für mich als ehemaliges Parteimitglied alles geklärt: Diese Partei ist für mich auf Dauer unwaehlbar geworden.

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Eppelein von Gailingen 09.02.2014, 12:12
11. Warum soll es in Thüringen keinen MP von der Linke geben?

So viel Pannen und Mauscheleien, die sich die Union in der Vergangenheit geleistet hat, wird es dann wohl nicht mehr geben. Die Linke muss beweisen, sie kann auch das Regierungsamt übernehmen. Siehe MP Kretschmann vom B.9/Grüne in BW. Klappt doch hervorragend. Endlich wird die schon bald peinliche Abhängigkeit von der Merkel aufgeweicht, die obendrein durch untätiges Regieren eher anwidert.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-952231.html

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kumi-ori 09.02.2014, 12:14
12. optional

Die Linke unterscheidet sich nicht in prinzipiellen Dingen von anderen Parteien. Warum soll sie nicht auch die Regierung stellen? Der Union passt das natürlich nicht, denn mit der jetztigen Blockade aus Prinzip zwischen SPD und Linken hat Merkel eine Garantie auf die Regierung egal wie das Wahlergebnis aussieht (siehe jetzige Konstellation).

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Zaphod 09.02.2014, 12:17
13. Alternativen für Menschen

Endlich besinnt sich die SPD, dass es möglich ist, eine alternative Politik zu machen, die sich um die Menschen kümmert und nicht um die Wirtschaft. Die Öffnung zu den Linken eröffnet neue, ungeahnte Alternativen. Es besteht daher Hoffnung, dass bald endlich wieder linke Politik in Deutschland gemacht wird und nicht eine rechts-neoliberale Herrschaft!

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kleinbürger 09.02.2014, 12:20
14. position

Zitat von sysop
Es ist ein weiterer Schritt in der Linksöffnung: Anders als bisher will die SPD-Spitze der Wahl eines linken Ministerpräsidenten nicht mehr im Weg stehen. "Da ist der Landesverband völlig autonom", sagte Generalsekretärin Fahimi dem SPIEGEL.
die spd hat natürlich alles recht der welt sich wie auch immer zu positionieren, sie muss natürlich auch die eventuellen konsequenzen tragen.

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imlattig 09.02.2014, 12:21
15. wer links waehlt...

der will keine klar gespuelte spd. die spd ist schon lange nicht mehr links.

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pecaracas 09.02.2014, 12:21
16. optional

Man kann nur hoffen, dass die SPD nicht den Fehler begeht und der Linken durch Postensuche unter die Arme greift. Mit populistischen Massnahmen, wie Geld verteilen, was nicht das eigene ist, wird die Linke auf die Dauer aus der politischen Landschaft verschwinden .

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fr.rottenmeier 09.02.2014, 12:22
17. für die nächste Wahl positionieren

Zitat von 002614
Die SPD hat eben richtig erkannt, daß NUR sozial nicht der Weg ist für das ganze Land. Geld ausgeben aus Barmherzigkeit bedingt eben auch, daß es auf der anderen Seite verdient wird. Mißstände anprangern und eine Verbesserung für die Menschen am unteren Ende der Gehaltsskala erlangen zu wollen ist notwendig und daher brauchen wir die Linke. Aber als Opposition, denn die SPD ist noch immer zu "sozial" um mit der Linken zusammen zu regieren. Bemerkenswert ist, daß sie sich jetzt schon für die nächste Wahl positionieren will, anstatt mit aller Kraft für ALLE in Deutschland zu arbeiten, was ihr Wählerauftrag nämlich ist.
zuerst geht die SPD eine Koalition mit der CDU ein und kurz danach auf einem Parteitag beschließt sie, dass man eine Zusammenarbeit mit der "Linken" nicht mehr kategorisch ausschließt. Nun ist man sogar bereit einen Ministerpräsidenten der "Linken" zu akzeptieren. Da scheinen in der Tat Vorbereitungen zu laufen, allerdings für in großen Schritten daherkommende Bruch der GroKo, der ja schon jetzt kurz nach der Bundestagswahl überall zu erahnen ist. Leider wird sich aber auch bei einer dann unter Umständen rot-rot-grünen Bundesregierung nicht sehr viel ändern können. Die mittlerweile sozialdemokratisch unterwanderte Partei "Die Linke" will das aber auch gar nicht wirklich ändern. Sie wird am Ende vermutlich sogar Kriegseinsätzen zustimmen. Kapitalismus ist und bleibt Kapitalismus und jedes Reförmchen, das die Situation der Menschen verbessern soll, wird von ihm bei nächster Gelegenheit wieder gefressen und verschwindet im kapitalistischen Verdauungstrakt.

Eine echte "Linke" muss sich dieser Art von Politik immer verweigern und jeder Art von Koalition, die dieses kranke System an die Herz-Lungen Maschine anschließen will. Dann lieber als Opposition den Stachel ausfahren und die außerparlamentarischen NGO's und deren Arbeit unterstützen und sie stärken. Alles andere ist Prostitution. Man darf gespannt sein, welche Kräfte sich innerhalb der Partei "Die Linke" letztendlich durchsetzen werden.

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sanhe 09.02.2014, 12:23
18. SPD macht Fortschritte

Schön, dass die SPD endlich strategisch auch in Bezug auf die Umsetzung ihrer polit. Vorhaben denkt. Wäre die SPD konsequent, würde sie jetzt auf Bundesebene eine rot-rot-grüne Koalition schmieden und per konstruktivem Misstrauensvotum die CDU-Kanzlerin stürzen.

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rodplaukrün 09.02.2014, 12:24
19. Wo ist die Partei der Mitte?

Zitat von latimer
Unter Schröder hat sich die SPD der Mitte weit geöffnet - aus purer Not, denn die klassische Zielgruppe starb langsam aus. Unter Gabriel bewegt sie sich mühsam dorthin zurück. Das kann nur von einen kurzen populistischen Erfolg gekrönt werden und spielt CDU und auf lange Sicht auch den Grünen, die eine bürgerliche Partei geworden sind, in die Hände. Jedenfalls wird die Mitte, die gewonnen wurde, in Zukunft wieder andere Parteien wählen. Adieu SPD.
Sehe ich genauso. Ich hab bei der BTW SPD gewählt und bedaure dies zutiefst. Das nächste Mal werde ich wohl Linke wählen müssen (oder AFD, allein um schwarz/geld zu verhindern), nicht etwa aus Überzeugung, aber diese verlogene Bande nervt mich doch zunehmend. Eine Partei der Mitte sucht man ja leider derzeit vergeblich.

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