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Lateinamerika: Trumps Sicherheitsberater begrüßt Bolsonaro-Wahl als "positives Signal
REUTERS

Brasiliens neuer, rechtsextremer Präsident Jair Bolsonaro erhält Zuspruch seitens der US-Regierung. Dagegen nennt Trumps Sicherheitsberater John Bolton Kuba, Venezuela und Nicaragua eine "Troika der Tyrannei".

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hansih 01.11.2018, 21:57
10. Regenwald

Na dann kann ja jetzt der Rest des Amazonas-Regenwalds vollends in den USA als Parkettboden verlegt werden. Ein echte win-win-Situation.

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graf koks 01.11.2018, 22:08
11. Kuba!

Kuba steht vermutlich ganz oben auf der Liste der Staaten, die die USA wieder unter ihre Kontrolle bringen wollen. Zu dumm nur, daß Kuba sich zu keinerlei agressivem Handeln hinreißen läßt, obgleich die USA Guantanamo völkerrechtswidrig noch immer besetzt halten.
Aber gegen "Staaten der Tyrannei" darf natürlich auch völkerrechtswidrig vorgegangen werden. Und wer dazu gehört, wird traditionsgemäß im Pentagon und Weißen Haus entschieden. Die europäischen Vasallen schließen sich ebenfalls traditionsgemäß an.

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robert.mantis 01.11.2018, 22:16
12. Achse des Bösen

Wo auch immer auf der Welt ein Faschist, Diktator oder Massenmörder regiert: er kann sich der Unterstützung von Donald und seinem Lakai Bolton sicher sein. Dieser lächerliche Clown mit Kackfrisur und Kackbärtchen ist eine Gefahr für die gesamte Menschheit. Wenn der neue Freund in Brasilien dann in Kürze sein eigenes Volk massakriert, wird man das wieder als Fake News abtun. Schöne neue Welt!

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Stäffelesrutscher 01.11.2018, 22:17
13. Gleich und gleich gesellt sich gern

Zu Pinochet, Stroessner, Somoza, Batista, Videla und den ganzen brasilianischen Generälen hatten die USA ja auch ein sehr enges Verhältnis.

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cruiserxl 01.11.2018, 22:21
14. @ alphajet

ja logisch erst überzieht der Westen diese Länder (ist ja nicht der erste und einzige Fall) mit schärfsten Sanktionen und dann zeigt man mit dem Finger drauf - so läuft es seit Jahrzehnten, immer das gleiche Spiel.

Meine bald 50 Jahre die ich stets mit offenen Augen durch die Welt gegangen bin. Nachrichten die ich stets stets von allen Seiten und vor allem International "konsumiere", haben mein Bild in Stein gemeisselt. Ich gehöre nicht zu der Bevölkerungsgruppe denen man immer wieder Märchen mit tollen reißerischen Bildern und Artikeln auftischen kann...

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loquuntursaxa 01.11.2018, 22:24
15. USA gegen Amerika

Zitat von adal_
John Bolton bezeichnete... Venezuela gemeinsam mit Kuba und Nicaragua als "Troika der Tyrannei". Wo er Recht hat, hat er Recht.
Nun ist die Geschichte zwischen den USA und Amerika seit 200 Jahren eine lange Folge von Ausplünderung und Machtüberdruss auf die kleinen Länder Amerikas von Seiten der USA. Die Lage hat sich inzwischen nicht verbessert. Brasilien machen eigentlich den USA nach, alleine und gegen allen zusammenleben. Die Tilgung der ewigen Räuberei ist einfach nicht akzeptabel und deswegen gilt die wirtschaftliche Blockade gegen diese Länder, nicht gegen die Tyrannei, die davon nicht¡ts mitbekommt, als Rechtfertigung für die Ausübung der politischen Dominanz in der Region.

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freddygrant 01.11.2018, 22:24
16. Wer hätte es je ...

... gedacht, oder sich vorstellen können, dass die realpolitischen
Verhältnisse sich in Nord- und Südamerika prinzipiell und kulturell
so eng annähern könnten. Bedauerlicherweise geschieht dies
sehr zum sozialen, kulturellen und politischen Nachteil dieses
großen und historisch so unterschiedlich entwickelten Kontinents.
Wünschen wir sowohl dem Norden wie dem Süden für die
Zukunft alles Gute - auch im globalem Interesse!

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cruiserxl 01.11.2018, 22:27
17. @ alphajet

und noch ein kleiner Zusatz: ich habe durch meinen Beruf das Glück einige Vielreisende Leute - nicht nur schicki schicki Business mal in die Staaten - im meinem Bekanntenkreis zu haben.

Diese waren genau in diesen Ländern oder auch schon in Syrien und dem Iran. Schön mal Berichte und Bilder gezeigt zu bekommen, die nicht aufbereitet sind um die westlichen Bevölkerungen in die richtige Richtung zu lenken.

Frage waren sie selber schonmal dort oder nehmen sie ihr Wissen rein aus den Medien?

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bakero 01.11.2018, 22:27
18.

Zitat von ODI
Ist aktuell genau das, eine Tyrannei. Etliche verzweifelte Bewohner versuchen, dass Land zu verlassen. Nahrungsmittel gibt es kaum noch, an (nicht verdorbenes) Fleisch ist kaum noch zu kommen - während der Präsident sich im International bekannten Steakhouse filmen lässt. Der einst rege Handel zwischen Venezuela und Brasilien ist aktuell nahezu nicht existent. Kritisiert wurde Venezuela seitens des Nachbarn Brasilien zu PT Zeiten kaum, die Idee war ja, einen grossteil Lateinamerikas rot zu pinseln. Das die USA mit Brasiliens neuem politischen set-up einen Verbündeten mit Einfluss auf dem Kontinent gewannen wird dort natürlich gerne gesehen. Börse und Banken zeigen sich ebenfalls erleichtert aufgrund des Wahlergebnisses.
Und zwischen Venezuela und dem, was in Brasilien (vielleicht) passiert, gibt es nichts? Es gibt nur Diktaturen, extrem links oder extrem rechts? Ich hoffe doch. Für Brasilien, für Venezuela und den gesamten Kontinent. Es geht um Menschen dort, nicht um die Interessen der USA oder irgendwelchen Banken.

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graf koks 01.11.2018, 22:35
19. Keine Frage des Alters

Zitat von RRR79
Bolton, Trump .... verbitterte Greise, die die Folgen ihrer rücksichtslosen und unverantwortlichen "Politik" nie tragen mussten und nicht tragen werden. Das überlassen sie der ÜBERWÄLTIGENDEN MEHRHEIT, DIE DIESE LEUTE NIE GEWÄHLT HABEN. Abscheuliche alte, perverse Männer, die andere in Krieg und Hunger schicken und sich daran aufgeilen, die Macht zu haben, Krieg und Elend über ander zu bringen. Abscheulich und verachtenswert auch die, die solche groteske Abscheulichkeiten verehren. Das widerspricht jeglicher Moral, jeglichem Anstand und Vernunft. Es ist eine Tyrannei, nämlich von überalterten hasserfüllten Versagern, Verlierern und Größenwahnsinnigen, die uns ihre kranken Vorstellungen mit Gewalt und mit Lügen, Verleumdungen und Hass aufzwängen wollen. Was Tyrannei anbetrifft, ist doch JEDEM HIER BEKANNT, was die USA so in ihrer ach so glorreichen Vergangenheit gemacht haben, nämlich dutzendweise Diktatoren in Ländern eingesetzt haben, deren Regierungen nicht nach dem Willen der USA gehandelt haben. Dieses ganze Elend in Südamerika haben wir doch, wie es jeder hier im Forum ganz genau weiß, das braucht man nicht leugnen, der großspurigen Machtpolitik der USA zu "verdanken".
Die Verhinderung von Demokratie und die Förderung von Faschismus in Südamerika ist keine Frage des Alters oder persönlicher Emotionen der jeweiligen Protagonisten, sondern es geht um wirtschaftliche und geostrategische Interessen der USA.

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