Forum: Politik
Lateinamerika: Trumps Sicherheitsberater begrüßt Bolsonaro-Wahl als "positives Signal
REUTERS

Brasiliens neuer, rechtsextremer Präsident Jair Bolsonaro erhält Zuspruch seitens der US-Regierung. Dagegen nennt Trumps Sicherheitsberater John Bolton Kuba, Venezuela und Nicaragua eine "Troika der Tyrannei".

Seite 3 von 6
adal_ 01.11.2018, 22:37
20.

Zitat von graf koks
Zu dumm nur, daß Kuba sich zu keinerlei agressivem Handeln hinreißen läßt, obgleich die USA Guantanamo völkerrechtswidrig noch immer besetzt halten.
Sie schreiben Stuss. Abschnitt VII des sog. Platt Amendment wurde nie aufgehoben. Die Rechtslage zum US-Stützpunkt Gunatanamo ist also allenfalls umstritten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fred_m 01.11.2018, 22:39
21. Bolton zeigt sein wahres Gesicht

Wenn man mal von der Bewaffnung der Bevölkerung absieht, dann zeigt das Programm von Bolsonaro erstauliche Ähnlichkeiten mit dem Programm, womit Hitler in den früheren Dreißigern die Macht ergriffen hat.

Logisch, dass das bei Bolton (und bestimmt auch bei Trump) auf Begeisterung stößt. Die Beiden wurden bestimmt das Gleiche machen, wenn die US-Verfassung ihnen nicht einige Hindernisse in den Weg gestellt hätte.

Aber selbstverständlich hat Bolsonaro auch in Deutschland Geistesverwandte:

"Erfreut über Bolsonaros Wahlsieg zeigte sich die AfD. 'Jair Bolsonaro ist ein aufrechter Konservativer, der angetreten ist, die linke Korruption zu bekämpfen und Sicherheit und Wohlstand für sein Volk wiederherzustellen', sagte der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron. 'Die konservative Revolution hat damit auch Südamerika erreicht.' "
(Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/jair-bolsonaro-reaktionen-wahl-praesident-brasilien )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schorsch_69 01.11.2018, 22:40
22. Och Joh!

Na da spart die US Regierung, gleich welcher Couleur, jede Menge Dollars. Schließlich ist keine weitere verdeckte CIA Aktion erforderlich, um die gewünschte Regierung eines Landes zu installieren.

Da bleibt nun jede Menge Geld übrig, um sich anderen ungehorsamen oder generell mißliebigen Regierungen zuzuwenden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knok 01.11.2018, 22:42
23. @alphajet

Sie meinen die Hilfe, die man in der Vergangenheit auch schon den Irakern, Afghanen, Libyern und Vietnamesen zukommen lassen hat? Ich glaube, darauf können die Venezuelaner verzichten. Es gibt überhaupt nur ein Land, in dem diese US-Politik jemals funktioniert hat, wobei die Russen und Engländer damals weitaus mehr geleistet haben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
merkur08 01.11.2018, 22:44
24. Schlechte Zeiten für den Spiegel.

Die Rechten im Vormarsch. Dietz und Augstein verlassen das sinkende Schiff.
Es wäre Zeit, dass der Spiegel sich an seine ruhmreichen Wurzeln erinnert.
An einen Rudolf Augstein. Nicht an das Kuckucksei Jakob. Einfach die Wahrheit sagen, Knallharte Fakten. Gut recherchierte Themen. Den besten Journalismus bieten. Einfach die Nummer eins sein. Das Sturmgeschütz der Demokratie neu laden.
Ich fürchte dafür ist es schon zu spät. Der Kapitän geht zu erst von Bord.
Was soll man davon halten.
Das war es. Ich werde fast sentimental.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knok 01.11.2018, 22:46
25. @freddygrant

Passt doch mit der Annäherung. So schlecht lässt es sich doch nicht leben, und die politische Agenda stimmt auch sowohl in Nord- als auch in Südamerika optimistisch. Also in Kanada und Uruguay...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 01.11.2018, 22:46
26. Die katastrophale Unfähigkeit d. sozialistischen Regime Lateinamerikas

Zitat von bakero
...Es geht um Menschen dort, nicht um die Interessen der USA oder irgendwelchen Banken.
Den Regierungen Kubas, Nicaraguas und Venezuelas geht es meiner Meinung nach nicht "um Menschen", jedenfalls nicht um Menschenrechte und in Venezuela noch nicht mal um das Nötigste zum Überleben. Hunderttausende haben das ölreichste Land der Erde Land bereits verlassen und bilden die neue Unterschicht Lateinamerikas.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brosswag 02.11.2018, 23:07
27. Meine Meinung zum Thema

Nach dem was Bolsonaro bislang verlauten lies, kann ich mir nicht vorstellen dass das Land ohne innere Krisen in die weitere Zukunft geht. Dabei wird es wieder viel Blutvergießen geben. Abwarten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dtrdeluxe 02.11.2018, 23:09
28. Alle gleich

Rechtsdiktaturen in Brasilien und tendenziell auch in den USA, Linksdiktaturen in Venezuela, Nicaragua und Cuba. Warum tun die sich eigentlich nicht zusammen? Ich kann keinen Unterschied erkennen: antidemokratisch, korrupt, Volk und Land werden ausgeplündert etc
Ach, es ist doch zum Verzweifeln, warum sind die Menschen so dämlich....?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
p-rich 02.11.2018, 23:16
29. ist doch klar...

dass sich die vom Großkapital gesteuerte USA freut. Die ganzen Banken, Finanzdienstleister und andere Weltverschlechterer reiben sich die Hände. Soziale und gerechte Themen werden ganz hinten anstehen. Auch bei uns in Europa träumt die Elite klammheimlich von so einer Politik. Quasi, freie Fahrt für die Finanzelite auf Kosten der normal arbeitender Bevölkerung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 6