Forum: Politik
Le-Pen-Tochter: Papas zuckersüße Populistin

Frankreichs rechtsextreme Front National wählt den Nachfolger*des berüchtigten Jean-Marie Le Pen. Das Amt soll in der Familie bleiben: Tochter Marine hat beste Chancen auf den Job. Sie gibt sich freundlich und modern - und ist in den Augen ihrer Kritiker deshalb umso gefährlicher.

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Ragnarrök 15.01.2011, 19:37
40. Informationen?

Zitat von elandy
Sie sollten sich mal die Partei von LePen senior anschauen um ihres Wissenslücke abzuhelfen. Das ist eine radikale, rassistische Bewegung, die unwählbar für einen vernünftigen Demokraten ist.
Wieso Senior? Den Witz begreife ich nicht. Die Meldung ist doch gerade das die MARINE Le Pen Parteivorsitzende geworden ist. Ich hätte gedacht Sie haben Sachinformationen.
Es gibt m. W. noch 2 Frauen in Europa die erfolgreiche hmm "kritische" Parteien führen. In Dänemark und in Norwegen.
Wenn schon die eigentlich sehr toleranten skandinavischen Länder solche Parteien haben, dazu die sprichwörtlich toleranten Niederländer muss es irgendwelche Verbindungen u. Indizien geben. ;-)
Der alte Le Pen interessiert ab jetzt wenig. Seine Tochter scheint einen eigenen Willen und vor allem Linie zu haben. 18% ist schon eine Marke. Ich kenne da eine kleine Partei in Deutschland die froh sein wird bei den nächsten Wahlen 1/3 davon zu erreichen.

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Lobesamen 15.01.2011, 19:39
41. Nationals

Zitat von taiga
Die Rückkehr zu Nationalstaaten sähe ich mit Unbehagen. Andererseits – der Zusammenschluss zu einem großen Staatengebilde EU ist inzwischen in einer existenziellen Krise, evtl. auch wg. schierer Größe. Großstaaten wie die UdSSR: zerfallen; die USA: im Niedergang; China, Indien: steigen gerade auf. Ich bin skeptisch, aus generellen Gründen. Kleine Staaten (Schweiz, Österreich, Norwegen, Finnland, Kanada, Australien) laufen dagegen prima.
1. Es gibt die Nationalstaaten noch. Deswegen braucht man dahin nicht zurückzukehren. Diese Staaten sollen auch nicht abgeschafft werden.
2. Die USA sind nicht im Niedergang, nur weil sie in einer wirtschaftlichen Krise sind. Sie werden noch viele hundert Jahre bestehen.
3. China wird in Bälde gründlich auf die Nase fliegen, weil das Land keine lange wirtschaftliche Tradition hat. Ausserdem ist es ein mit Zwang geführter Mehrvölkerstaat.
4. Indien wird auch in 1000 Jahren noch Entwicklungsland sein.
5. Österreich, Finnalnd sind in der EU
6. Norwegen hat ne Öl und damit Geld genug

Bleiben Kanada, Australien: gehts denen prima? Ehrlich? Ist ja super!

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gisu 15.01.2011, 20:41
42. Ich verabscheue jede form von extremer Politik

Zu weit links driftet man ab in den Kommunismus, zu weit rechts in den Faschismus.

Beide Formen sind keine Lösung.

Das man in Frankreich einer Rechten zujubelt, ist bei der Euro Angst fast kein Wunder, dazu noch Zukunftsangst gepaart mit dem Feindbild der Islamisten, fertig ist der Nährboden für die rechte Suppe.

Kann in Deutschland und anderen EU Ländern auch bald soweit sein, man muss doch nur offen das aussprechen was der "mob" denkt.

Es ist halt wie eh und je, Geschichte wiederholt sich immer, wirklich Klüger wird die Menschheit nicht. Freiheitliches Denken ist ihm ehr Fremd, man sehnt sich nach der Starken Hand - solange man nicht selbst zur "Sündenbock" Gruppe gehört.

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