Forum: Politik
Leben mit dem Terror: Es soll ganz schön werden am Wochenende
AFP

Mit dem Anschlag von Nizza rückt der Terror noch ein Stückchen näher an Deutschland heran. Die Angst wächst. Gleichzeitig geht der Alltag weiter. Und das ist nicht schlimm.

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c.medicus 15.07.2016, 15:59
10. Sinnfreie Überlegungen

Was für sinnentleerte, nach jedem Attentat sich wiederholende Phrasen enthält denn dieser Artikel? Konnte oder wollte der Autor sich nicht wirklich mal eigene Gedanken zum Thema machen? Armer Spiegel, wollt Ihr kein Niveau mehr halten. Hauptsache irgendwelche Texte zum Thema? Natürlich geht das Leben weiter, gibt es eine Alternative dazu? Vielleicht denkt der Autor bei Gelegenheit mal ernsthaft darüber nach, dass es auch viele Menschen gibt, die durch den Verlust oder die Verletzung von Familienangehörigen, Freunden, Mitschülern, Bekannten ..., echt betroffen sind und es länger oder für immer tatsächlich schwer haben, "weiterzuleben", dem normalen Leben nachzugehen, wieder Spaß zu haben ... . Für diese Menschen ist das Thema nicht am nächsten Tag erledigt wie für andere, die sich dann vielleicht bei Cafe und Kuchen die Pause damit vertreiben, die neuesten Nachrichten über das nächste Attentat zu lesen und sich für mutig zu halten, wenn sie trotz des Attentats ins Schwimmbad oder Kino gehen. Vielleicht sollte man sich mal fragen, wie man sich fühlen oder denken könnte, wenn die eigene Familie betroffen wäre? Würde man dann auch rausposaunen, keine Angst zeigen zu dürfen, um den Terroristen diesen Erfolg zu nehmen?!

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liutasima 15.07.2016, 16:01
11. Angst? - Nein!

Ich höre ständig das Wort Angst. Da freut sich der Islamist, aber ich kann das nicht fühlen. Bei mir kommt nur Wut hoch. Wut und Abscheu vor diesen feigen Menschen, die - egal wo sie ihre verblendeten Taten durchführen - nichts als grenzenlose Idiotie zeigen.
Wer so hinterhältig und gemein agiert kann mit seiner Ideologie - wenn er denn eine hat - sicher nichts erreichen.

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Aspekte plus 15.07.2016, 16:02
12. Dass der Alltag weiter geht, ist gut ...

Aber tut er das? Wahrscheinlich schon. Aber der 14. Juillet, der Nationalfeiertag der Franzosen, der Tag an dem sie ihre Nation feiern, wird nie mehr der selbe sein. Kein Feuerwerk mehr, bei dem man nicht die dunklen Gedanken wegschieben muss. In Zukunft. Das Bataclan, das war irgendwie Alltag, man muss weiterleben und jeder Tag hilft, mit der Angst vor dem Terror umzugehen. Man muss rausgehen, wenn das Leben weitergehen soll.

Aber Nizza, das war kein Alltag, das war ein Fest, das es nur einmal im Jahr gibt und sonst nie. Es gibt auch Tage, die über das Datum hinaus Bedeutung haben. Der Nationalfeiertag gehört zu den stärksten politischen Symbolen der Einheit einer Nation - ein Tag, an dem Gräben, politische, religöse und ethnische zu sind - wo man für einmal gemeinsam feiert - auch wenn am nächsten Tag der "Krieg der Wort", die politischen Debatten weiter gehen, der Alltag wiederkommt.

Eben noch wollte François Hollande den Ausnahmezustand aufheben Ende Monat. Heute hat er ihn verlängert. Niemand glaubt, dass die Nation diesen Zustand noch lange aufrecht halten kann. Trotz Verstärkung durch das Militär.

Der Rechtsstaat erodiert, gestern wurden in Österreich zwei Personen verurteilt wegen geplanter Dschiad-Reisen. Es besteht von dem was man hört, kein Grund zum Zweifel, die beiden wären wohl tatsächlich in den Dschiad gereist. Aber früher und in anderem Zusammenhang hätte man das noch unter "straflose Vorbereitungshandlungen" eingereiht. Nicht, dass an der neuen Praxis grundsätzlich etwas auszusetzen wäre - aber sie wird sich wohl auf in anderen Bereichen des Rechts und der Gesellschaft festsetzen. Gesinnungsjustiz, Verurteilungen allein aufgrund von Indizien für die vermutete Planung von Straftaten. Zwei Gefährder.

Der Alltag geht weiter, weil das Leben weitergehen muss - aber die Ausnahmesituationen, Feste und Strafverfolgung - ändern sich, das Leben geht auch ohne Freude am Nationalfeiertag und mit Einschränkungen von Freiheit und Rechtsstaat auch.

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tangentiale 15.07.2016, 16:03
13. Nehmen wir doch einfach mal die Fakten

Seit dem unseligen G.W. Bush haben sich die Anzahl der Terrorristen vertausendfacht.Die Franzosen und Briten machen gerne mit und jetzt hilft auch noch Deutschland.Fremde Länder bombardieren,Bomben auf alles und jeden werfen und das auch noch Kampf gegen den Terror nennen,soviel Dummheit auf einmal ist ja kaum auszuhalten.Wenn die Politik sich nicht grundlegend ändert,werden wir weiter Terrorzucht betreiben und ebenso weiter dumm daherschwätzen im angeblichen Kampf gegen ihn.

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Kezman9 15.07.2016, 16:03
14. #2

Mir geht es genauso. War es islamistisch motivierter Anschlag? Normalerweise meldet sich die IS nach solchen Anschlägen und erheben die Urheberschaft dafür. Sollten wir nicht mal die Ermittlungsergebnisse abwarten? Nach dem Germanwings-Absturz ist auch jeder sofort auf den "Terror"-Zug aufgesprungen.

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guentwag 15.07.2016, 16:05
15. Dies ist kein Tag für zynische Kommentare!

Daher verstehe ich einige Beiträge hier nicht. Es wird aber noch deutlicher als bisher, wie unverantwortlich Merkels Entscheidung war, ca. eine Million Menschen unregistriert ins Land strömen zu lassen und wie unfähig unser Innenminister ist, bis dato keine einheitliche Software für diese Registrierungs erstellt zu haben!
Aber zunächst sollten unsere Gedanken den Opfern und deren Angehörigen gewidmet sein.

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wasistdalos 15.07.2016, 16:07
16. Ursachen finden

Solange es dieses Ungleichgewicht des Vermögens gibt, wird es wohl leider immer wieder Attentate geben. Warum müssen 5% der Menschen 95% des Gesamtvermögens besitzen? Wenn ein Einzelvermögen auf meinetwegen 2 Mio. Euro begrenzt und der Rest verteilt wird, müßten die Menschen nicht hungern und hoffen, im Paradies mit Jungfrauen entlohnt zu werden und wären weniger anfällig für Demagogen.

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phg2 15.07.2016, 16:09
17.

Darf's denn auch ein bisschen Wut oder gar Hass sein?
Österreich hat gerade einen Hassprediger zu 20 Jahren verurteilt - beschweren kann der sich eigentlich nicht.
IS Sympathisanten in Sicherungsverwahrung und dann in der Psychiatrie behandeln - die könnten sich eigentlich auch nicht beschweren.
Damit hätten viele Moslems vermutlich kein Problem.

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Zappa_forever 15.07.2016, 16:10
18. Jein.

Zitat von tangentiale
Seit dem unseligen G.W. Bush haben sich die Anzahl der Terrorristen vertausendfacht.Die Franzosen und Briten machen gerne mit und jetzt hilft auch noch Deutschland.Fremde Länder bombardieren,Bomben auf alles und jeden werfen und das auch noch Kampf gegen den Terror nennen,soviel Dummheit auf einmal ist ja kaum auszuhalten.Wenn die Politik sich nicht grundlegend ändert,werden wir weiter Terrorzucht betreiben und ebenso weiter dumm daherschwätzen im angeblichen Kampf gegen ihn.
...sicherlich war der Golfkrieg von Dabbeljuh ein fataler Fehler. Glauben Sie aber ernsthaft der IS würde mit seinen Wahsinnstaten aufhören, wenn sich der Westen in Syrien nicht engagieren würde?

Das Böse im Menschen ist leider Realität.

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osmanian 15.07.2016, 16:14
19. Geschlossener Schlagabtausch

Jedes Land der Mucki's und Kohle hat, hat eben Konkurrenz. Wie im Natur.
Die Frage ist nur wann man sich versöhnt..hoffe bevor es zu spät ist

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