Forum: Politik
Lebensmodelle: Das Ende der Feudel-Gesellschaft
Corbis

Früher hieß der weibliche Lebensentwurf fast immer: Hausfrau. Doch Frauen sind heutzutage besser ausgebildet, ein Leben am Herd strebt praktisch keine mehr an - und viele Familien können sich das auch gar nicht mehr leisten. Nachruf auf ein Lebensmodell.

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alangasi 25.12.2012, 10:29
1. Alternative zur Hausarbeit....

ist also das Arbeiten. Und noch mal Arbeiten. Und möglichst als Führungskraft im Internationalen Bereich. Das ist ein genau so falsches Bild wie das dass früher von Hausfrauen medial verbreitet wurde. Wir leben in verstrahlten Zeiten........

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arminius44 25.12.2012, 10:42
2. Kinder

Zitat von alangasi
ist also das Arbeiten. Und noch mal Arbeiten. Und möglichst als Führungskraft im Internationalen Bereich. Das ist ein genau so falsches Bild wie das dass früher von Hausfrauen medial verbreitet wurde. Wir leben in verstrahlten Zeiten........
Kinder und Familie sind unwichtig, die bringen die Störche auf dem Rückflug von Afrika oder der Türkei sowieso mit.

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rainbowman1 25.12.2012, 10:44
3.

Das Lebensmodell "Hausfrau" ist am Ende? Nun, für die "Nur-Hausfrau" gilt dies bestimmt, aber das war´s dann auch schon. In Österreich will die Hälfte aller jungen Frauen Hausfrau werden.
Traumberuf Hausfrau? • Gesellschaft & Leute

Und auch in Deutschland sind Frauen offenbar viel weniger modern als angenommen, schließlich will der Staat gerade den Ehefrauen wieder lebenslangen Unterhalt garantieren, den natürlich der Ex-Mann zahlen soll:
Unterhaltsrecht: Die Korrektur einer Reform - Politik - Tagesspiegel

Und was die Tatsache angeht, daß eine Frau bis 1977 zur Berufstätigkeit die Erlaubnis des Mannes brauchte, so ist es heute so, daß ein Mann von der Frau zur dauerhaften Vollzeit-Erwerbstätigkeit (ggf. zzgl. Nebenjob) gezwungen werden kann. Sie braucht dazu nur die Scheidung einreichen. Fürwahr ein toller Erfolg...

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Stefnix 25.12.2012, 10:46
4. Oha!

Laßt das bloß niemanden bei der CSU lesen!

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ostfrau 25.12.2012, 10:48
5.

Komisch, an Ihnen scheint ganz vorbeigegangen zu sein, dass es einen Teil Deutschlands gab, wo Frauen schon weit vor 1977 ohne Einverstaendnis des Ehemanns arbeiten gehen durften.

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don_tango 25.12.2012, 10:50
6. optional

Tja, und da wundert man sich, daß immer weniger Nachwuchs gezeugt wird. Wer möchte in diese Verhältnisse mit gutem Gewissen ein Kind großziehen?

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angestellter159 25.12.2012, 10:54
7. Aktuelles Beispiel:

mein Chef (30 Mitarbeiter, Forschung) und seine Frau (10 Mitarbeiter, Konstruktion) machen gerade beide Karriere bei uns. 2 Kleinkinder. Ergebnis: Er kommt jeden Morgen um 10 total abhetzt ins Geschäft und verschwindet um 4 nachmittags schon wieder um die Kinder wegzubringen bzw. abzuholen etc. Wenn er da ist meckert er rum. Klar: er kriegt ja auch kaum mehr was mit. Die Abteilung ist seit 2 Jahren praktisch führungslos, alle sind stinksauer, kein Projekt läuft richtig. Aber Hauptsache seine Frau macht auch noch Karriere. Am Anfang hatten wir ja echt noch Verständnis, inzwischen nicht mehr. Sorry: es funktioniert halt nicht, dass beide Karriere machen, die Kinder zufrieden sind und die Abteilungen auch laufen.

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rainking 25.12.2012, 10:55
8.

Zitat von sysop
Früher hieß der weibliche Lebensentwurf fast immer: Hausfrau. Doch Frauen sind heutzutage besser ausgebildet, ein Leben am Herd strebt praktisch keine mehr an - und viele Familien können sich das auch gar nicht mehr leisten. Nachruf auf ein Lebensmodell.
Warum muss eigentlich allgemeingültig festgelegt werden, welches 'Modell' richtig und welches falsch ist? Kann das nicht jeder für sich selbst entscheiden? Und zwar dann auch mit all den dazu gehörenden Konsequenzen?

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max_schwalbe 25.12.2012, 10:57
9. Da fehlt doch was...

Dass die Situation der "Hausfrau" in der DDR, einem Teil Deutschlands bis 1990, grundsätzlich anders war, hätten Sie wenigstens in einem Satz erwähnen können , wenn Ihnen der damalige Fortschritt schon sonst keiner Thematisierung wert ist.

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