Forum: Politik
Lehren der Geschichte und Sorgen der Zukunft: "Die EU sollte sich ehrlich machen"
Johannes Arlt/ DER SPIEGEL

Die Europäische Union, eine Friedensmacht, die Wohlstand und Demokratie gefördert hat? Der Historiker Kiran Klaus Patel zerpflückt diese Mythen - und erklärt, warum er den Brexit für "politische Normalität" hält.

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tomrobert 09.06.2019, 07:44
1. Druck von außen

der Druck von außen sich politisch zu einen und der Druck durch die Märkte wird eigentlich völlig ausgeklammert

Selbst die kleinen Staaten erkennen es am deutlichsten dass ohne die Gemeinschaft nichts sind dass der Lebensstandard nicht gewahrt werden kann wenn keiner Zusammenarbeit gegeben ist

Der brexit verdeutlicht die Hilflosigkeit Englands sich eigentlich überhaupt nicht von der EU lösen zu können

Und der Druck von außen wird immer größer

Die erhöhte Sicherheit durch den Zusammenhalt der EU ist dein Teil einer höheren Lebensqualität für jeden einzelnen ohne die EU geht für die einzelnen Partner nichts mehr

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gluonball 09.06.2019, 07:49
2. Sehr schön

Dieses ewige: " Europa ist der alleinige Grund für den Frieden!" Ohne Beleg ging mir immer schön auf die Nerven damit würde dann gerne alles schlechte der EU runtergespielt.

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Myrlin 09.06.2019, 08:00
3. Kriege

Es gibt nicht nur Kriege, die mit Gewalt einhergehen.
Handelskrieg ist ein gutes Beispiel.
Klassenkampf ein anderes.
Es ist natürlich erfreulich, das 'keine Panzer fahren', aber in Bezug zur Demokratiedefinition mit Finanzwesen, Wirtschaft und Bürgern sind die Bürger dabei, den 'Klassenkampf' zu verlieren.
Die 'freie Beweglichkeit von Arbeitnehmern' hätte logischerweise zu europäischen Gewerkschaften (Politisch und Gesetzlich) führen müssen, aber verblieb auf ihrem Arbeitgeberfreundlichem Niveau und entwickelte sich nie zum Vorteil des Arbeitnehmers in Gruppenhinsicht.
Steueroptimierung innerhalb der EU, Wirtschaftsbezogen; Bürger aussen vor.
Usw. usw. .
Das 'wachsen' des Finanzwesens und der Wirtschaft verharren im Zustand des 'wir brauchen dabei die Hilfe der Politik' und kommt nicht in die Phase 'Jetzt profitiert das Volk'.
Die 'Wählerstimmen' sind Ausdruck und Folge dieses 'Klassenkampfes'.

Was tut die Politik?

Postengeschachere. Siehe EU-Posten.

Diesen Krieg werden die EU-Politiker verlieren, wenn sie sich nicht 'selbst überdenken'.

Ironischerweise ist die Situation ähnlich der der Demokratiegeburt.

EU ist wie eine demokratische Neugeburt/Wiedergeburt und benötigt visionäres, zukunftorientiertes und demokratisches Denken, das sich Angesichts der Umstände mit Metamorphoseprinzipien 'paaren' muss, da die Anforderung die 'Weiterentwicklung von Demokratie' beinhaltet.

Aber die Frage: Wie sieht 'Demokratie' in 50-100 Jahren aus' wird von der Politik eher SO beantwortet: So wie heute!.

Das reicht dem 'europäischem Volk' nicht!

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Sumerer 09.06.2019, 08:09
4.

Der Ausstieg Großbritanniens aus der EU ist sicher die bisher mit Abstand größte Herausforderung der Europäischen Union.

Nur, weshalb kam es dazu? Für mich bleibt unbeantwortet, dass die Integration volkommen unterschiedlicher Nationalstaaten in eine Union jede Menge Probleme aufwirft. Wie zum Beispiel: Erhöhung des Wettbewerbsdrucks und damit verbunden eine größere Einkommenskluft in den Nationalstaaten der Union. Gleichzeitig wird dieser Effekt noch durch eine gemeinsame Währung verstärkt, die die wirtschaftlich stärkeren Staaten der Union begünstigen.

Dennoch sind viele Wähler wohl der Ansicht, dass der Bau der Union vorangetrieben werden sollte. Nach der Europawahl ergibt sich eine andere Sitzverteilung innerhalb des Europaparlaments, was den Wählerwillen und deren Auftrag ebenfalls klar macht: Keine weitere Begünstigung der Reichen zu Lasten der ärmeren Bevölkerung mehr! Europa soll, das zeigt der Wahlausgang, weitergebaut werden!

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tanzbewegung/nthweiden 09.06.2019, 08:16
5. Europäische Union

NATÜRLICH ist man heute klüger als 1958! Eine wiissenschaftliche Betrachtung kann zwar Fakten und Messdaten präsentieren und bewerten, wer aber sagt uns, dass diese Bewertungen zutreffen? Politik dagegen besteht zu grossen Teilen aus
Psychlogie und damit Gefühlen! Wir haben fast alle EU Staaten bereist, immer wieder könnte man feststellen, dass Reiseerleichterungen und wirtschaftliche
Verknüpfungen wichtige verbindende Elemente der EU waren und sind! Sollten
jetzt alle Johnsons im Sinne von Trump diese verbindenden Elemente zerschlagen
nur um des eigenen nationalen Vorteile Willen, dann gute Nacht Europa!

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mescal1 09.06.2019, 08:24
6. So muss es sein -

nicht Wunschdenken und "Fake news" sollen in der Diskussion regieren sondern Fakten.
Die wichtigsten Aussagen sind:
"Ich dekonstruiere nicht nur Mythen, sondern präsentiere eine faktische Basis." und "Nur mit dieser realistischen Einschätzung kann man Euroskeptiker überzeugen."
Leider leider werden solche Aussagen fast nirgends beherzigt, nicht bei Europa, nicht bei der Flüchtlingskrise, nicht bei Klimawandel, nicht bei Verkehr. Schade schade.

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HeinzLambertus 09.06.2019, 08:26
7. Ich habe

mit 14 Jahren den Untergang des 1000jährigen Reiches erleben müssen. Für mich war die Eu immer die Geborgenheit. Mag sein, dass vieles änderungsbedürftig ist, das ist aber in jeder Gesellschaftsform so.
Die Eu ist ein starkes Konstrukt, deswegen sind auch Leute wie Trump, Putin oder gar China daran interssiert sie zu schwächen, weil heute mehr den je das Geld die Welt regiert. Ich glaube eher an einen Kollaps des Kapitalismus denn an den der EU.

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spon_5112961 09.06.2019, 08:29
8. Wenn Europa....

Dann muss der europäische Bürger der Maßstab des Handeln werden. Das würde heißen : Euro hinterfragen, Flüchtlingspolitik so gestalten, dass sie von den Bürgern akzeptiert werden kann

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co2nogo 09.06.2019, 08:29
9.

Fakt ist, dass es ohne ein vereintes Europa keinen wirtschaftlichen Erfolg und keinen Frieden geben würde. Ich bin froh in diesem Europa zu leben und fühle mich auch als Europäer. Dass in der EU nicht alles rund läuft ist mir natürlich auch klar, aber daran müssen wir arbeiten, vom kleinen Mann bzw. Frau bis in die höchsten Gremien.

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