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Leiharbeit: Dumping-Löhne für Schreibkräfte im Bundestag
DPA

Im Bundestag werden Schreibkräfte, die als Leiharbeiter beschäftigt sind, teilweise zu Niedriglöhnen beschäftigt. Sie verdienen laut ARD-Magazin "Report Mainz" so wenig, dass sie ihren Verdienst auf Hartz-IV-Niveau aufstocken müssen.

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5XLBernd 13.11.2012, 16:28
30.

Zitat von Strg+C
Arbeit muss sich wieder lohnen!
Nein, Leistung für den Arbeitgeber.

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kugelsicher99 13.11.2012, 16:29
31.

Zitat von sysop
Im Bundestag werden Schreibkräfte, die als Leiharbeiter beschäftigt sind, teilweise zu Niedriglöhnen beschäftigt. Sie verdienen laut ARD-Magazin "Report Mainz" so wenig, dass sie ihren Verdienst auf Hartz-IV-Niveau aufstocken müssen.
Systemimmanent halt.

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frxxl 13.11.2012, 16:30
32. Konsequenz.....?

So viele übereinstimmende Meinungen....erstaunlich. Ich gehe davon aus, dass alle, die sich jetzt hier völlig zu Recht über dieses System ärgern, WÄHLEN GEHEN! Denn wer nicht wählt, hat wirklich kein Recht zu mekern. Und dann eine Partei wählen, die für Mindestlöhne steht, für gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, für konsequente Bankenregulierung und viele sinnvolle Dinge. Aber die Hälfte der hier kommentierenden macht ja doch wieder sein Kreuz bei der CDU, anders ist der Status quo doch nicht zu erklären.

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moe.dahool 13.11.2012, 16:30
33. Aufstocker

in sicherheitsrelevanten Bereichen, wow, ich möchte denjenigen sehen, der seine Gesundheit für weniger als tausend Euro riskiert um Parlamentarier und Minister zu schützen, außer er hat ein typisch germanisches Pflicht- und Treuebewusstsein.
Unabhängig vom tatsächlichen Arbeitgeber bzw. Verantwortlichen sollte insbesondere die, zumindest offiziell, Schaltzentrale der Macht mit bestem Beispiel voran gehen, in dem vernünftige Löhne gezahlt werden. Ottmar Schreiner scheint einer der wenigen zu sein, dem die aktuelle Situation unangenehm ist. Hoff' ich zumindest.

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kaksonen 13.11.2012, 16:31
34. Greedy?

Zitat von TheBlackJack
Tja, willkommeb im neuen Europa. Deshalb gilt für mich: Studium abschließen nach Australien auswandern. Allein schon das Wetter ist Honig fürs Herz.
Wäre es nicht ehrlicher, in Australien auch zu studieren? Ach, das geht nicht? Warum? Fehlt Ihnen das Geld dazu? Ist doch billiger, zunächst auf (deutsche) Steuerzahlerkosten zu studieren und dann den Honig fürs Herz zu genießen!

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juergw. 13.11.2012, 16:31
35. Stimmt....

Zitat von eisfach
Es gibt ja bereits eine große Menge von Abgeordneten, die sich mit Nebenjobs über Wasser halten...
die Abgeordneten sind sozusagen die Leiharbeiter der Lobbyisten.Nur das sie nicht zum Mindestlohn ihre Zeit im Bundestag absitzen.

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v.papschke 13.11.2012, 16:33
36. Ich bin überzeugt,

das die christlich demokr. und christlich sozialen incl. die freien Demokraten nichts davon wußten, sonst hätten sie es nicht zugelassen. Aber jetzt, wo es bekannt gemacht wurde geht es bestimmt los.....
Bin übrigens dafür, dass die Diätenerhöhungen den Rentensteigerungen angepaßt werden.

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honk2511 13.11.2012, 16:34
37. DA hocken

Zitat von sysop
Im Bundestag werden Schreibkräfte, die als Leiharbeiter beschäftigt sind, teilweise zu Niedriglöhnen beschäftigt. Sie verdienen laut ARD-Magazin "Report Mainz" so wenig, dass sie ihren Verdienst auf Hartz-IV-Niveau aufstocken müssen.
Sozis, Linke und Grüne im Plenum(von den Konservativen ist da eh nix zu erwarten) und keiner hat was gemerkt?
Schreiben die Unterbezahlten da etwa an wichtigen Dokumenten, dann ab zu Wikileaks mit dem gesamten Zeugs(sollte da was von Steinbrück dabei sein, direkt in Ablage P).
Dieses Parlament besteht entweder nur noch aus grenzdebilen Abnickern, hirnlosen Blindgängern oder schlichtweg aus Verbrechern(Mitläufern und das hatten wir doch schon).

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jetzt:hördochauf 13.11.2012, 16:36
38. Vor lauter Lohndrückerei..

Zitat von
Nach Angaben der Parlamentsverwaltung werden solche Leasingkräfte im Sekretariatsbereich ausschließlich eingesetzt, um einen kurzfristigen Bedarf abzudecken - etwa wegen einer Erkrankung oder einer Vertretung. Für die Bezahlung seien die Zeitarbeitsfirmen zuständig, erklärte ein Sprecher.
Vor lauter Lohndrückerei hat selbst die Parlamentsverwaltung vergessen, worum es bei einem Angetelltenverhältnis geht:
Der Arbeitnehmer kann doch nicht das Risiko für seine Unterbeschäftigung tragen - das hat der Arbeitgeber zu wuppen - deshalb ist er i.d.R. ja Unternehmer!
Heute ist eine bekloppte denke unterwegs: Jeder will ein Glas Milch - aber keiner die Kuh!

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wasabiroshi 13.11.2012, 16:37
39.

Zitat von 5XLBernd
Warum gehen die zum Sozialamt und nicht mit ein paar Kopien zur Presse, oder Wikileaks? Den Sicherheitskräften rund um den Reichstag gehts übrigens nicht anders. Und dies wird auf Dauer gefährlich.
Und dann? Passiert auch nichts. Das ist ja auch alles legal. Und wer sein Maul aufreißt, riskiert das sein Name bekannt wird und er gekündigt wird. Da ist ja immer noch die meist vergebliche Hoffnung ,man bekäme wieder eine richtige Anstellung. Doch der Bundestag wird die outgesorcten Kräfte auch nicht wieder einstellen. Irgendwo muß man ja sparen,wenn schon nicht bei den Diäten dann wenigstens hier!

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