Forum: Politik
Leitantrag zum Parteitag: CSU warnt vor "Linksfront"
DPA

"Linksrutsch heißt Abstieg": Beim Parteitag will sich die CSU auf einen Wahlkampf gegen das rot-rot-grüne Schreckgespenst einschwören. Der Leitantrag verspricht Milliarden für Rentner, Familien und überhaupt alle Steuerzahler.

Seite 10 von 13
bwk 29.10.2016, 09:30
90. Seehofer und die Linksfront

Da hat er ausnahmsweise mal recht, der Herr Seehofer. Man muß sich nur den Zustand der Bundesländer ansehen, die seit längeren von Rotgrün oder SPD regiert werden. Alle wesentlichen Parameter, angefangen bei Bildung, Arbeitslosenquote, Anzahl der Hartz IV-Empfänger und weiter mit Schuldenhöhe der öffentlichen Haushalte, Kriminalitätsraten, Entstehung von Parallelgesellschaften in den Städten, etc sind deutlich schlechter als in den Bundesländern, wo Rotgrün noch nicht oder nur kurz regiert hat. Einzige Ausnahme ist Hamburg. Hier ist die SPD noch die SPD.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 29.10.2016, 09:36
91. Selbstschuld

An der Linksfront ist Seehofer selbst schuld. Jahrelang gegen Merkel stänkern und jetzt wundern, dass eine Linksfront gibt?
Die CSU kann ja mit der AfD fusionieren und bundesweit auftreten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schumbitrus 29.10.2016, 09:39
92. Und der gesunde Menschenverstand ..

Der gesunde Menschenverstand warnt zumindest den geistig präsenten Teil der Bevölkerung vor Seehofer mit seinen rechten Kampfbegriffen und Hetzparolen!

Wohin das führt, den rechten Populisten und Agitatoren auf den Leim zu kriechen, konnte Europa vor 80 live und in Farbe schon mal erleben. Seehofer hat sicher kein Problem damit den Trump/Drumpf zu pullen und Dummheit zu gelebter Politik zu erheben - um das Volk mit dem Überladen mit Blödsinn und Unwahrheiten zum Abschalten des Hirns zu bewegen und dann im Chaos eben wie damals die Macht an sich zu reißen.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Etablierung von Feindbildern mit billigen Kampfbegriffen: Den politischen Gegner niederträchtig zu verunglimpfen ist bei den Rechten "anerkannte" Praxis - und die Medien müssen sich fragen lassen, ob sie allein mit der (unkritischen) Rezitation der Kampfbegriffe (im Titel!) nicht zum Büttel des rechten Polit-Mobs und damit zu Helfershelfern der Freiheits-Diebe und deren "Demokratie-Brandrodung" machen! Denn Freiheit ist nun mal die Freiheit des Andersdenkenden - etwas was Seehofer von anderen für sich einfordert, er anderen aber eben nicht zugesteht: Respekt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chriss 29.10.2016, 09:40
93. Also

Zitat von merkur08
Wobei natürlich die Wähler der Linkspartei und Grünen, teils auch der SPD aus Klientel besteht, die irgendwie vom Staat alimentiert werden. Entweder als Arbeitnehmer, Subventionsempfänger oder H4 Empfänger. Die werden sich natürlich über mehr Staat freuen. Solange es noch normale Steuerzahler gibt, die das staatliche Füllhorn finanzieren. Und die werden immer weniger..
ich zahle meine vielen Steuern gerne, das haengt ganz einfach damit zusammen, das ich genug Euronen verdiene obwohl ich viele unbezahlte Ueberstunden leisten muss. Je mehr von meinen Steuern sinnvoll vergeben werden desto besser fuer das Land. Und wenn bei der vergabe der Steuern notleidende Subventionsempfaenger gegenueber notleidenden Banken bevorzugt werden habe ich damit ueberhaupt kein Problem.

alles in allem: ich freue mich auf mehr Staat :P

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 29.10.2016, 09:42
94.

Zitat von kleinbürger
.......das problem ist jedoch die möglichkeit, dass rot-rot-grün ihre wahlversprechen wahr machen könnte.
Das wäre gute demokratische Tradition.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
franz.xaver 29.10.2016, 09:44
95. Immer wieder lustig...

der Vorwurf mit dem Herunterwirtschaften. Und das von einer Partei die zusammen mit der FDP für knapp 3/4 der dt. Staatsschulden verantwortlich ist. Aber aus den Augen aus dem Sinn, da wir ja jetzt unsere schwarze Null haben in Zeiten eines nicht vorhandenen Zinssatzes...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eckawol 29.10.2016, 09:49
96. Übliche Stimmenkauf vor Bundestagswahlen durch

meist nicht eingehaltene Geldversprechen ( siehe Steuerprogression) und Angstmacherei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ironpolem 29.10.2016, 09:50
97. Achso!

"Linksrutsch heißt Abstieg". Ja, das kann man sehen. In den letzen 25 Jahren hat die Linke Deutschland totl gegen die Wand gefahren. Kinderarmut, Alterarmut, Arm trotz Arbeit, Zweiklassenmedizin, 18500 Leiharbeitsunternehmen beschäftigen 1 Million Sklaven, Niedriglohnsektor für 8 Millionen Arbietnehmer, Abkoppelung der Löhne von den Produktivitätssteigerungen nach 1992 bis 2013.
Senkung des Einkomensteuerspitensatzes, Abschaffung der Vermögenssteuer, Geringer Steuersatz auf Kapitalerträge. Also, die Linken sind mir aber so was von verlogen.
"Linksrutsch heißt Abstieg" - ergo - "Rechtsrutsch heißt Aufstieg". Klasse liebe CSU. Da könnt ihr euch ja freuen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 29.10.2016, 09:55
98.

Zitat von karpartenhund
Wen eine SED Nachfolge Partei an die Regierung kommt zeigt das nur eins, die Deutschen haben aus bestimmte Sachen aus der Vergangenheit nicht begriffen.
Steht im Grundgesetz etwas dagegen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwroer 29.10.2016, 09:58
99.

Zitat von marthaimschnee
Das Problem von Rot-Rot-Grün heißt SPD. Denn Rot-Rot-Grün HAT BEREITS EINE MEHRHEIT!!! Die die SPD aber keine Lust hat, zu benutzen.
Wo sehen Sie denn eine Mehrheit? Die Unterschiede zwischen rot und grün sind viel zu groß um, selbst mit rosarot als Vermittler, eine vernünftige und stabile Regierung stellen zu können.

Rot-Rot-Grün hätte nur dann eine Mehrheit wenn alle 3 Parteien mit der klaren Ansage 'Wir 3 gemeinsam' in die Bundestagswahl gehen und nicht 3 Jahre nach der letzten Wahl in der solche Koalitionen noch explizit ausgeschlossen wurden weil's rechnerisch irgendwie geht.

Koalitionsaussagen müssen VOR einer Wahl gemacht werden und sie sollten verbindlich sein - damit der Wähler auch tatsächlich bekommt was er wählt.

Alles andere ist schlicht Betrug am Wähler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 13