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Leserkommentare zum Juso-Chef: "Kühnert muss endlich übernehmen" - "Bloß nicht"
FILIP SINGER/EPA-EFE/REX

Hat Kevin Kühnert das Zeug zum SPD-Chef? Diese Frage wird nach dem Rücktritt von Andrea Nahles diskutiert - auch von unseren Lesern. Eine Auswahl der Kommentare.

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123rumpel123 08.06.2019, 09:20
1. Sozial können alle kein Alleinstellungsmerkmal mehr

Wer glaubt , dass das Geld aus dem Geldautomaten kommt und der Strom aus der Steckdose - ohne große Gegenleistung , der muss unbedingt Kevin wählen.

Dem Rest wird klar sein, dass eine Volkswirtschaft wie die deutsche, alles braucht, nur keine Partei , die von Sozialismus und Sozialisierung träumt.

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fradu-koeln 08.06.2019, 09:27
2.

Jawoll, Genossen. Das müsst Ihr machen, unbedingt. Dann könnt Ihr nächstes Jahr mit den "Sonstigen" fusionieren, da gibt es nämlich doppelt so viele Stimmen zu holen, wie ihr selbst noch bekommen könntet.
Wenn es nicht so traurig wäre, es wäre die beste Satire aller Zeiten.

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jjcamera 08.06.2019, 09:28
3. Aufspalter

Ich denke an den schnellen Aufstieg und Fall des "Hoffungsträgers" Scholz. Im Frühjahr 17 noch auf Augenhöhe mit der Union, bei der folgenden Wahl abgestürzt.
Was der SPD fehlt ist Beständigkeit. Da wird ein in Sachen Eigenwerbung aktiver Jungspund, der sich massiv am Sturz von Nahles beteilgt hat, wohl kaum zum Retter der Sozialdemokratie werden. Eher wird er zum Keil, der die Partei in zwei unversöhnliche Lager aufspaltet.

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bikemike 08.06.2019, 09:30
4. Der GAU...

Kevin Kühnert würde die SPD innerhalb weniger Wochen unter 10% und damit in die Bedeutungslosigkeit führen.
Er kann sich dann mit Christian Lindner die Plakatwände teilen oder als Duo auftreten

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someoneunreal 08.06.2019, 09:30
5.

Es ist denkbar schwierig bei der Zusammenstellung von Leserlommentaren auch wörtliche Zitate von Herrn Fleischhauer als eben solche darzustellen. Das sollte besser doppelt gecheckt werden

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kolloq 08.06.2019, 09:31
6.

>Seine Ideen seien keineswegs neu, sondern hundert Jahre alt und hätte bisher auch schon nicht funktioniert<
Wer schreibt denn so etwas Dummes? Tatsächlich ist auch der Kapitalismus hundert Jahre alt und funktioniert nicht. Die Durchdringung aller Lebensverhältnisse durch egoistische Profitinteressen muss weg. Da hat eine Privatisierung eines Unternehmens wie BMW eine gute symbolische Bedeutung.

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HWRH 08.06.2019, 09:40
7. Die Welt und die demokratischen Verhältnisse

brennen und da haben Partei Mitglieder Angst davor Personal zu verbrennen? Die klügsten Köpfe bitte nach vorne. Kevin Kühnert ist einer der wenigen, der diese Neoliberale Sprache der konservativen elegant Entlarfen und Ihnen den Spiegel vorhalten kann.

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Immanuel K. 08.06.2019, 09:43
8. Warum sollte...

...Herr Kühnert das nicht können - er wäre nicht der erste, der dieses Amt übernommen hat und vorher Juso-Chef war. Mit ihm könnte die SPD zumindest wieder das Profil erlangen, das ihr in den letzten 40 Jahren verloren gegangen ist. Jetzt ist für die SPD erst mal Kärrnerarbeit in der Opposition angesagt - Herr Kühnert steht für mich zumindest nicht im Verdacht sich, um des Macht-Willens, zu sehr zu verbiegen - und er wäre jung genug, um irgendwann auch den Lohn der Arbeit zu ernten...

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Der solide Kommentar 08.06.2019, 09:45
9. Erst müssten die Inhalte geklärt sein

Danach kann es an die Personalien gehen. Aber Inhalte scheinen in der deutschen Politik gar keine Rolle mehr zu spielen. Oder ist es die Presse die lieber andauernd Personalien vorschiebt?

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