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Letzte Bundestagsdebatte vor der Wahl: Verbotene Liebe
DPA

Die SPD spielt Opposition, Angela Merkel spöttelt: In der letzten Bundestagsdebatte vor der Wahl beharken sich die Koalitionspartner. Na ja, nicht alle.

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derfriemel 05.09.2017, 20:18
10. Meine Meinung

Ich tendiere auch zu einer großen Koalition.

Nach INSA wäre die CDU jetzt bei 36,5 Prozent. Zusammen mit der FDP (8,5%) wären das 45 %. Reicht also nicht. Es sei denn, Merkel zieht es auf eine Minderheitenregierung ab.

Die CDU zusammen mit der SPD (23,5%), macht 60%. Was Merkel alles so machen will, braucht sie eine Komfortabele Mehrheit. Von daher eher Schwarz-Rot.

CDU, FDP und Grüne (6,5%) würde auch reichen (Gesamt 51,5 %), ist aber zu knapp. Ausserdem will Merkel ja nicht mit den Grünen.

Die Linke (10%) wird bestimmt wieder nicht als möglicher Koalitionspartner angesehen. Von daher lasse ich die mal weg.

Auf jeden Fall bekommt die Merkel richtig starken Gegenwind von der AFD (10,5%), die auch noch Gleichzeitig Oppositionsführer sein wird, wenn die CDU mit der SPD zusammen gehen sollte.
Wie man den Oppositionsführer allerdings kalt stellen kann, hat die CDU/SPD-Regierung, ja in den letzten 4 Jahren gezeigt. Von der Linken war kaum etwas zu hören oder zu lesen.
Da die AFD aber im Internet sehr stark ist, wird sie sich nicht zu unterbuttern lassen, wie die Linke.
Von daher sind viele Stimmen für die AFD sehr wichtig.

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friedrich_eckard 05.09.2017, 20:20
11.

Zitat von christa.hans
Mit den Einzug der AfD in den Bundestag hören hoffentlich die "Schlaftabletten" Debatten auf und es bildet sich eine echt Opposition. Diese "Einheitsmischung" der letzten Jahre hat nur Stillstand gebracht. Die wichtigen Themen Bildung , Kinderarmut, Altersarmut, Infrastruktur, Flüchtlinge usw. bedürfen eine scharfe Auseinandersetzung um zu Lösungen zu führen.
Herrrrrschaft... diese Opposition gibt es doch! Es kostet allerdings ein klein wenig Mühe, sich über die parlamentarischen Aktivitäten der LINKEN zu informieren, weil die nun einmal unter die mediale Omertà fällt, aber dafür kann doch die Partei nicht, und schon 15 Min. NachDenkSeiten täglich können beim Schliessen von Informationslücken sehr hilfreich sein.

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gammoncrack 05.09.2017, 20:23
12. Naja. Dann haben wir endlich einmal Platz in

Zitat von mundi
Ich stelle mir eine nach einer Schamfrist die Bermuda-Koaltion vor. Mit Union, der AfD und der FDP. Dann vielleicht ohne Merkel, denn sie sagte im Duell: Keine Koalition mit der AfD.
Deutschland. Ich bin wahrscheinlich nicht der Einzige, der sofort auswandern würde.

Es wäre definitiv das Ende der CDU und FDP. Beide Parteien würden sich mit der AfD auf eine Stufe stellen - sie wären zukünftig unwählbar!

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Schlaukeks 05.09.2017, 20:29
13. Afd ist schon eingezogen ...

Zitat von christa.hans
Mit den Einzug der AfD in den Bundestag hören hoffentlich die "Schlaftabletten" Debatten auf und es bildet sich eine echt Opposition. Diese "Einheitsmischung" der letzten Jahre hat nur Stillstand gebracht. Die wichtigen Themen Bildung , Kinderarmut, Altersarmut, Infrastruktur, Flüchtlinge usw. bedürfen eine scharfe Auseinandersetzung um zu Lösungen zu führen.
... auch wenn Sie es noch nicht bemerkt haben, die Afd ist schon lange in D eingezogen. Nicht zuletzt die Kritik der Afd an der Flüchtlingskriese hat zu dem rechten Kurs der EU und der Schließung der Mittelmeerroute geführt. Das ist ein Erfolg der Afd, ob Sie das nun wahr haben wollen oder anders sehen -> ihre Sache.
Heute hat der alte Schäuble ganz klar zu der Grünen Träumerin Katrin Göring-Eckardt gesagt "Wir können nicht alle aufnehmen!". Das hat der Schäuble bei der Afd geklaut, Ferkel!
Der Schäuble kann aber auch nicht aufhören ... :)))

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Tolotos 05.09.2017, 20:30
14. Ich verstehe nicht so ganz, was das 2% Ziel bei der Rüstung soll.

Aber in einer Zeit wo jeder durchgeknallte Diktator mit Atomwaffen herum spielt wäre es doch gar nicht so schlecht, wenn die Bundeswehr wenigstens in den Stand versetzt würde, dass die Ausrüstung, die sie hat, wenigstens auch funktioniert. Ob dabei eine Erhöhung der Rüstungsausgaben überhaupt helfen würde, oder ob eventuell mehr Eigenverantwortung für die, die die Entscheidungen treffen, mehr helfen würde, kann ich nicht beurteilen!

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jomial 05.09.2017, 20:43
15. Top Themen fluechtlinge u Migration

Werden dazu führen dass CDU CSU und auch AFD gut abschneiden.
Linke- unwaehlbare populisten
Grüne: leider leider naive, weltfremde Positionen
FDP: ein Mann Konzept greift zwar, aber die Position zu den top Themen ueberzeugt leider auch nicht

Unfassbar, wie Merkel das Ruder gedreht hat nachdem Sie fuer eine Zuspitzung der Migrationskrise selbst verantwortlich ist. Das interessante... die anderen Parteien haben dabei zugesehen. Beeindruckend!

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spon_12 05.09.2017, 20:44
16.

Zitat von friedrich_eckard
Ich wünsche die Bermudas gegen dieses Bild in Schutz zu nehmen - was Sie beschreiben heisst "neue Harzburger Front". Ausgeschlossen ist das natürlich nicht - die Lobbykraten in schwarzen und gelben Reihen werden ja bestimmt schon ganz hibbelig bei dem Gedanken, was man im Bündnis mit den Krrräften derrr nationalen Errneuerrung zum Wohle der eigenen zahlenden Kundschaft alles an sozialreaktionären *oink*ereien verüben könnte, der gemeinsame Feind steht ja doch immer und unter allen irgendwie denkbaren Umständen links, und wessen politischen Vorfahren haben denn noch gleich dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt...? Einstweilen sehe ich nur in schwarzen Reihen niemanden mit genug Energie, demagogischem Talent und Skrupellosigkeit, dem ich zutraute, den "Königinnenmord" an Merkel zu begehen - aber Situationen sollen sich ja gelegentlich ihr Personal suchen.
Ich kapere Ihren Beitrag um, vor allem die jungen Mitleser, darauf hinzuweisen, was in der Nach-Merkel-Ära blühen kann. Vergesst es nicht.

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melnibone 05.09.2017, 20:46
17. Brote.

Ob es denn ein Schwarzbrot jemals auf die Zartrotbrotinsel eines SPD-Parteitages schafft?
Ja. Sie sind doch sowieso Eins.
Angela Merkel wird bald auf dem SPD-Parteitag nuscheln.
Bekommt sie dann auch aus Versehen 100% Zustimmung wie der, der sich gerne SPD-Vorsitzender nennt.
Politik gestaltet, die frei nach Mehmet Scholl: Wundliegerepublik.

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lolz 05.09.2017, 20:52
18.

Wir wissen doch, dass die Groko kommt. Da hilft nur strategisch wählen. Beispielsweise FDP, um die Groko zu verhindern (wenn auch eher unrealistisch), oder eben die Opposition, um eine Zweidrittelmehrheit der Groko zu verhindern. Ich glaube, dass das die nächsten Jahre auch nicht anders wird. Die SPD hat ihre Wähler vergraut – beim ersten Mal bin ich da, noch jung und naiv, auf den Schröder reingefallen. Mehr als zehn Jahre später bin ich ratlos. Vordergründig spielt man Anstand vor, aber im Grunde sind es doch ganz schön raffgierige Damen und Herren, im Verbund mit Wirtschaft und Lobbyisten, die von der Realität eines Geringverdieners oder Erwerbsgeminderten keine Ahnung haben und die es auch nicht schert.

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Neandiausdemtal 05.09.2017, 20:52
19. Wie wir die Wähler kennen......

Zitat von Papazaca
es nach der Wahl mit der GroKo weitergeht? Die CDU/CSU mit den GRÜNEN? Im Moment nicht vorstellbar. Selbst wenn es knapp reichen würde. Teile der GRÜNEN würde das verärgern und ebenso die CSU. Und mit der FDP? Erstens ist die FDP momentan eher eine Ein-Mann-Partei und nicht unbedingt stabil. Und dann haben beide Parteien zuletzt ja ja nicht unbedingt gute Erfahrungen miteinander gemacht. Aber letztlich: Mit einer sozialdemokratischen CDU kann die SPD, siehe die letzte Legislaturperiode, ganz gut. Aber leider nur wieder als Juniorpartner. Dafür darf die SPD aber wieder Regierung spielen. Und Gabriel den Außenminister. Und das machte ihm doch Spass, oder?
.....könnte es entlang Ihres Beitrags, lieber Mitforist, sogar sein, dass in der Nachmerkelära ein beliebter Außenminister der SPD, an den sich bis dahin alle gewöhnt haben, eben diese SPD an die Regierung führt.
Seltsam, aber möglich.

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