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Letzte Pressekonferenz als US-Präsident: Obama verteidigt Freilassung von Chelsea Man
REUTERS

US-Präsident Barack Obama hat seine Entscheidung verteidigt, die Whistleblowerin Chelsea Manning vorzeitig aus der Haft zu entlassen. Ihre Strafe sei "unverhältnismäßig" gewesen.

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Genüßlich 18.01.2017, 22:35
10. Pointen bis zum Schluss

Obama, der Gute geht, Trump das Böse kommt. Obama setzt seine Pointen bis zum Schluss. Trotzdem hat er ab übermorgen nichts mehr zu sagen.

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outsider-realist 18.01.2017, 22:40
11.

Zitat von meinungssagerpro
Wäre wirklich ein toller Abschluss für Obama, würde er jetzt auch Snowden begnadigen.
Oh Mann....wie soll er denn Snowden begnadigen, wenn dieser überhaupt nicht verurteilt wurde?

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7eggert 18.01.2017, 22:42
12.

Zitat von meinungssagerpro
Wäre wirklich ein toller Abschluss für Obama, würde er jetzt auch Snowden begnadigen.
Dazu muß er verurteilt sein.

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outsider-realist 18.01.2017, 22:42
13.

Zitat von Darwins Affe
Typisch für Obama. Ein erfolgloser Präsident will in den letzten Tagen seiner Amtszeit noch Zeichen setzten. Warum hat er vorher nix gemacht? Na ja, die Amis hatten ja auch mal einen Jimmy Carter. Und dann als Nachfolger Obamas auch noch Donald Trump.
Typisch Dummgeschwätz....Obama war weder erfolglos und hat einiges erreicht in seiner Amtszeit...trotz das er jahrelang von den Republikanern an allem gehindert wurde.

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barrsoi 18.01.2017, 22:45
14. Manning ist ein Verräter

an seinem Vaterland und der Demokratie. Er hat Staatsgeheimnisse allen Diktaturen zugänglich gemacht. Dies als Militär unter Eid stehend. Die Begnadigung durch Barrack Hussein Obama zeigt, dass dieser Präsident nicht zu seinem Land passte und wohl einer der größten Irrtümer war, die die US-Demokratie getroffen hat. Ein "Frie-dens-Nobelpreisträger" begünstigt das aggressive RotChina, N-Korea und die Russen ?!

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7eggert 18.01.2017, 22:46
15.

Zitat von Darwins Affe
Typisch für Obama. Ein erfolgloser Präsident will in den letzten Tagen seiner Amtszeit noch Zeichen setzten. Warum hat er vorher nix gemacht? Na ja, die Amis hatten ja auch mal einen Jimmy Carter. Und dann als Nachfolger Obamas auch noch Donald Trump.
Nun ja, Trump wird _ganz_ _sicher_ darin Erfolg haben, die Dinge durchzusetzen, an denen Obama deswegen gescheitert ist, weil die Reps ihn nicht ließen ... oder?

Kleiner Hinweis zum Demokratieverständnis: Der Präsident ist kein Diktator.

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larsmach 18.01.2017, 22:49
16. Light `em all up. Come on, fire!

"Light `em all up. Come on, fire!" - Was auf Videos der US Armee (die mittlerweile deren Authentizität bestätigt hat) zu sehen ist, ist milde gesagt "unsoldatisch". Manning hatte dieses Material weitergeleitet, nachdem die Armee aus den Ereignissen keine juristischen Konsequenzen gezogen hatte. Die Zivilisten (inkl. zweier Kinder), die da in den Videos der Kampfhubschrauberbesatzungen zu sehen sind, sind keine computergenerierten Wesen, und was da im Bild aufwirbelt, sind Blut, Körperteile und Splitter, als die gewaltigen 30mm Geschosse des Kampfhubschraubers nicht auf gepanzerte Fahrzeuge eindroschen, sondern auf menschliche Körper zweier Kriegsberichterstatter (Reuters) sowie den Wagen eines zu Hilfe eilenden Mannes und dessen Kinder darin.
Man muss sich fragen, welche Schande für Senator John McCain schwerer wiegen kann als das.
Unser Militär bildet Soldaten aus. Der Einsatz einer automatischen Maschinenkanone wie der M230 gegen Menschengruppen verlangt äußerstes Verantwortungsgefühl und Vorsicht - und im Zweifel ist vom Einsatz einer solchen (Fern-)Waffe abzusehen. Der Schaden, den solche Schwerpunktwaffen anrichten, ist zu groß für unklare Lagen.
Kommentare der involvierten Soldaten: „Sieh dir diese toten Bastarde an!“ (dies freilich während des Einsatzes und in der Annahme, Kombattanten getötet zu haben). Als ehemaliger Offizier wünsche ich mir auch im Kriegseinsatz keine solche Sprache mit Bezug auf einen (vermeintlichen) Gegner, sondern Disziplin und Gewissenhaftigkeit ohne derartige Emotionen.

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hendrikstindt 18.01.2017, 22:49
17. Begnadigung

Vieleicht ist das jetzt endlich der letzte Akt eines Mannes,der so entsetztlich viel Schaden angerichtet hat,die Begnadigung einer Person,die wegen Hoch-und Landesverrates rechtskräftig verurteilt wurde,deren Informationen jegliche anti-amerikanische Ressentiments befeuerte,und die eigenen Leute teilweise sogar in Lebensgefahr brachte.Die neue Administration in den USA muß handeln,muß Wege finden,Frau Manning wieder vor Gericht zu bringen,damit nicht der Eindruck entstehen kann,daß Personen,die Staatsgeheimnisse an Wikileaks verraten,ohne ausreichende Strafe davonkommen,obwohl ein Gericht nach einem fairen Prozess eine angemessene Strafe verhängt hat.

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Navygo 18.01.2017, 22:49
18.

Kein Staatsoberhaupt sollte die Möglichkeit haben, irgend wen zu begnadigen. Dies bricht das Prinzip der Gewaltenteilung auf. Die Judikative hat diesen Mann verurteilt und das Haftmaß festgelegt, dann sollte das auch so Bestand haben.

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taglöhner 18.01.2017, 22:49
19. Manning ist kein Held und Snowden will keiner werden

Zitat von oschn
Ich finde es schade, dass seine Begründung so neutral bleibt. Schöner hätte ich es gefunden, er hätte begründet, dass Manning im festen Glauben gehandelt hat, Rechtsverstöße im eigenen Land aufzudecken. Deswegen hat sie sich zwar formal schuldig gemacht, aber aufgrund des höheren Gedanken in ihrem Handeln und das Fehlen einer bösen Absicht, deswegen ist sie zu begnadigen!
Es ging nicht nur um Rechtsverstöße - zu deren Aufdeckung sie übrigens den Dienst- und Rechtsweg hätte wählen können - sondern auch um die Depeschen, die sie ohne ihren Gehalt einschätzen zu können, unzensiert offengelegt- und damit Menschen in Lebensgefahr gebracht hat oder hätte bringen können.
Übrigens ein völlig anderes Vorgehen wie das von Snowden, dessen Material erstens von vorne herein keine Chance und legale Berechtigung gehabt hätte, offengelegt zu werden und das er zweitens ganz bewusst erfahrenen, seriösen Redaktionen zur Sichtung und von ihnen verantwortbaren Veröffentlichung übergeben hat um Gefährdung oder Schädigung Dritter auszuschließen.
Leider hat der die Chance vorerst verpasst, sich zu verantworten.

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