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Letztes Gefecht in Sirt: Gaddafi ist tot - Libyer bejubeln Ende des Diktators

Ausgelassene Freude auf den Straßen von Tripolis,*triumphierende Rebellen in Sirt: In Libyens*Städten*feiern Menschen die Meldung vom Tod Gaddafis.*Der Ex-Diktator soll beim Gefecht um seine Heimatstatt verwundet worden und wenig später seinen Verletzungen erlegen sein.

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Hardliner 1 20.10.2011, 18:01
160. Vom Ölreichtum profitieren?

Zitat von karloo
Vielleicht sollten Sie sich von ihren Vorurteilen trennen. Alle Menschen können demokratisch denken das hat nichts mit den arabischen Ländern zu tun.
Ich sehe nirgends einen arabischen Staat, der sich auch nur im entferntesten Demokratie nennen könnte. Und ich kenne kein ölreiches arabisches Land, in dem die Masse der Bevölkerung vom Ölreichtum profitiert. Daher bin ich sehr skeptisch, dass die Masse derer, die heute Gewehrsalven in die Luft jagen, jemals am Ölreichtum partizipieren werden.

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movfaltin 20.10.2011, 18:02
161. Im Prinzip

Zitat von Schweizer
Ein Haufen Besserwisser und Leute mit BSE, die hier den Tod eines Mörders betrauern! Einfach ekelhaft.
Was hier beschrieen wird, ist eben dieses Nichtaufklären der Verbrechen. Wäre Ghadafi - gemäß aller Konventionen, die selbst in größter Not Gültigkeit haben sollten - gefangengenommen, hätte man Verbindungen und Hintermänner, Ausführende und Planende ebenfalls besser drankriegen können. Dass hingegen die Menschenwürde von Seiten der NATO nicht für jeden Menschen gilt (erst recht nicht für ehemals Verbündete), ist nicht hinnehmbar.
Wenn sich nur diejenigen an Regeln und die ehernsten Gesetze überhaupt halten, die sonst auf die Finger bekommen (damit meine ich nicht Ghadafi; der hat sich selten an Regeln gehalten), sind diese Regeln wertlos und verdienen keinerlei Befolgung. Die Menschenwürde muss universal gelten, und Verbrechen müssen aufgeklärt werden - unter (zwangsverordneter) Mithilfe auch der beschuldigten (und ich glaube zweifelsohne schuldigen) Partei. Selbst "Hexen" im Mittelalter sind oft noch (zumindest formal) angehört worden.
Sie sehen: es geht hier nicht um den Tod Ghadafis, sondern um die Universalität der Menschenwürde, um die Gültigkeit der Genfer Konvention usw.: also um viel weitreichendere Sachen als das Ableben eines Tyranns, um die Normativität der Menschlichkeit.

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spiegelglatt 20.10.2011, 18:02
162. legitim - soso

Zitat von BeitragszahlerwiderWillen
... Ein Land wird von der NATO in Schutt und Asche gebombt und der legitimie Regierungschef ermordet ...
Ich stimme Ihnen zu, dass man über die Rolle der NATO streiten kann, aber von einem legitimen Regierungschef zu sprechen, geht zu weit.

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Erich91 20.10.2011, 18:03
163. Interessant ist hierbei

Zitat von Spiegel-ohne-Leine
Seit Monaten, aha. Und was ist mit den Opfern davor? Gaddafis Opfern aus über 40 Jahren Diktatur? Was ist mit den Opfern von Gaddafis Angriffskrieg gegen den Tschad? "Nato Angriffskrieg" ist Agitprop, sonst nichts. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Einige leben ihren kalten Krieg eben bis zum Ende. Sie sehen doch, was die Libyer ihnen antworten: Jubel, Freude und Gesang.
Das sich die westliche Presse und auch die Foristen bis vor einem Jahr nicht die geringsten Gedanken über Haddafis Opfer gemacht haben. Immer aktuell mit der Meute heulen.

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karloo 20.10.2011, 18:04
164.

Zitat von derandersdenkende
gegen die eigene Bevölkerung gewonnen hat. Die Mehrheit bekommt schon mit, wie sie vera.scht wird und ein Häufchen Unbedarfter, denen man im Prinzip alles verkaufen kann, gibt es überall. Die ständige tendenziöse Berichterstattung wird die Machthaber hierzulande und ihre Hofnarren irgendwann einholen. OMV läßt sich nur begrenzte Zeit durchhalten. Gaddafi ist den Märtyrertod gestorben. Manch Schmierfink hat ihn sich lebend in einem Erdloch zu finden, gewünscht. Aber er hat bis zuletzt für die Freiheit seines Landes und gegen die Taliban und deren Bomberpiloten gekämpft. Hut ab, statt pietätloses Dummgeschwätz postfaschistoider Laberbrüder!
Ach ihr Held ist also den "Märtyrertod" gestorben? Was hat er eigentlich getan das Sie so fasziniert von dem Typ sind?
Für wessen Freiheit hat er gekämpft? Der Despot kämpft für die Freiheit SEINES Volkes?
Wieso hat er gegen die Taliban gekämpft die sitzen doch in Afghanistan.
Sie diffamieren andere als postfaschistisch und unterstützen gleichzeitig Diktatoren? Sie sagen andere sind "unbedarft" den Medien gegenüber und haben selber Wissenslücken in so grundsätzlichen Dingen.

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Mimimat 20.10.2011, 18:04
165.

Zitat von Klaus.G
der europäische Einfluß wird jetzt zunehmen und der Islamismus wird dort keine dominierende Rolle spielen, dafür wir gesorgt werden...
Von wem gesorgt werden? Erklären sie mal ihre Theorien und kommen sie nicht immer nur mit Parolen. Davon hatte ich bis '89 genügend für mein ganzes Leben.

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Bins 20.10.2011, 18:04
166.

Zitat von jan50
Ein Tyrann wurde gestürzt und Deutschland ist schon wieder nicht dabei.
Wir waren vor 70 Jahren dort. Das reicht bei weitem....

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Miss Ann Trophy 20.10.2011, 18:05
167.

Zitat von greenwave
Gratulation an Libysche Volks, ein Diktator weniger. wer ist als nächstes dran? Bashar Asad oder die korrupten Machthaber im Iran? Ich hoffe bald gibt es keine Diktator mehr auf unsere Erde....
Hoffentlich kommen die Machthaber der EU auch bald dran...

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kuchenjohnny 20.10.2011, 18:05
168. Ho, ho, ho.

Zitat von Borella
In Syrien sitzt noch so einer. Hoffentlich hat der sich alles gut angesehen, wie Menschen mit einem Tyrannen umzugehen, der sie schlecht behandelt.
Ihren Wunschzettel bitte an den Weihnachtsmann richten.

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Klaus.G 20.10.2011, 18:06
169. Nun

Zitat von festuca
Ist das nun naiv, Ausblendung der Wirklichkeit oder gar Trollerei? Ihre Ansichten in Ehren, unterhalten wir uns mal in einem Jahr über Ihren angekündigten Strandurlaub in "Lybien" (Warum lernen soviele einfach nicht die richtige Schreibweise, posten aber fleißig?).


dass gab`s noch nie. Wann sind in den moslemischen Ländern so viele Menschen für ihre Freiheit aufgestanden? Die wollen westlichen Lebensstil und sonst nichts. Das kann der Islam nicht bieten. Nochmals für Sie, der Islam kann den Generationenwechsel nicht aufhalten, komme was da wolle...

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