Forum: Politik
Liberale in der Krise: FDP-Politiker gehen auf Distanz zu Rösler

Der Abgang von Christian Lindner hat die FDP kalt erwischt, offenbar waren selbst Teile der Parteiführung vorab nicht informiert. Nun ringen die Liberalen um ihren Kurs - manche üben scharfe Kritik am Vorsitzenden Philipp Rösler.

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hubertrudnick1 15.12.2011, 10:11
10. Überfordert

Zitat von sysop
Der Abgang von Christian Lindner hat die FDP kalt erwischt, offenbar waren selbst Teile der Parteiführung vorab nicht informiert. Nun ringen die Liberalen um ihren Kurs - manche üben scharfe Kritik am Vorsitzenden Philipp Rösler.
Diese Boygroup ist mit den Aufgaben völlig überfordert.
Auch wenn man gute Studienabschlüsse abgeliefert hatte, so ist man noch lange kein Fachmann, man beginnt erst und ist allerdings noch lange nicht in der Lage die Gesellschaft zu führen.
Es sind in meinen Augen nur kleine Grünschnäbel, die schnell auf der politischen Bühne ganz nach oben gekommen sind, aber sie verstehen die Geschicke der Gesellschaft eben so wenig wie es einst die erfahrenen Hasen aus ihrer Partei taten.
Aber ich muss hier auch die Frage nach dem stellen was ihnen ihre Professoren so beigebracht hatten, es zeigt sich immer wieder sehr deutlich, dass man an den Unis kaum lehrt, dass sie in und für eine Gesellschaft mal tätig werden sollten, sie alle werden nur für den schnellen Profit erzogen und dass das immer wieder in die Hose geht, dass hat uns ja nun mal die Geschichte aufgezeigt.
Das Schulwesen in Deutschland ist mit der Verursacher, dass kaum richtige Fachleute herangebilden.
Solange die aufsteigenden jungen Leute nicht begreifen wollen, dass sie nicht nur für einen kleinen Teil der Gesellschaft zuständig sind, solange werden sie auch nur mit am Untergang unserer Gesellschaft tätig sein.
HR

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rapsack 15.12.2011, 10:18
11. Gute Analyse !

Zitat von bauagent
Das größte Problem dieser Partei ist, dass sie die liberalen Grundsätze nicht mehr vertritt. So wenig Staat wie nötig. Dabei hat gerade Genscher den liberalen Gedanken begonnen zu zerstören und statt dessen die neoliberalen Gesinnungsgenossen gestärkt, die nichts anderes unterstützen, als ihren Klientel den Hintern voll zu stopfen. Entgleisungen, wie .....
Danke für Ihre gute Analyse. Sie findet meine volle Zustimmung.

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rapsack 15.12.2011, 10:18
12.

Zitat von hierundjetzt59
Die F.D.P braucht niemand mehr. Die Wirtschaft hat längst eine neue F.D.P. Die Grünen.
Wo sind denn die Grünen liberal?

Lassen Sie sich doch nicht blenden.

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CyberDyne 15.12.2011, 10:26
13. Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

Zitat von PRhodan
Wen interessieren die noch außer aus berechtigter Schadenfreude?
Mich interessiert es! Ich finde es geradezu fantastisch, wie sich diese Flitzpiepe Niebel bei der Anne Will gestern die Blöße gab!
Dann noch der sehr schwammig herumeierende Altmann von der CDU als Statist der FDP zur Seite gestellt und der Abend ist gerettet!
Nur so erkennt man das wahre Ausmaß an Überheblichkeit und Irrsinn, welche dieser Partei innewohnt.

Das einzige Argument welches bei der FDP noch irgendeinen Sinn macht lautet: "Leistung muss sich wieder lohnen!" Solange sich diese Partei solche Dumpfbacken wie Niebel & Co. leistet, lohnt sich die Realsatire am Abend im TV! Dumm nur, dass die FDP sich einzig aus solchen Schwachmaten rekrutiert!

Ich hab mich königlich amüsiert!

Bitte, bitte liebe FDP, haltet noch lange durch! Ich will mehr solcher jämmerlicher Auftritte, sie sind einfach zu schön in unserer doch so deprimierenden Zeit!

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davidrohde 15.12.2011, 10:30
14. Schumpeters Idee folgen...

Der Rücktritt von Herrn Lindner kann nur der Beginn eines Neubeginns für die Liberalen sein! Auch Herr Rösler und seine Unterstützer ("Boy-Group") müssen in den Hintergrund der 1,8%-Partei treten, um den Weg für traditionsreiche "erwachsene" liberale und Wirtschaftspolitik wieder frei zu machen!

Die FDP muss ihrer "angestammten" Klientel (Unternehmer, Freiberufler, Intellektuelle usw.) wieder mit verbindendem Gemeinsinn als ernst zu nehmende Partei zur Verfügung stehen. Der Ego-Trip von eigennützigen Karrieristen und gescheiterten Unternehmern würde die Partei, die keine wirkliche mehr ist, in den Ruin stürzen.

Es muss wieder ernsthafte liberale Politik her, die von den sogenannten Volksparteien, schon gar nicht von einer opportunistischen Frau Merkel, nicht geboten wird ( www.richtungswechsel.info ).

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Dani1987 15.12.2011, 10:31
15. Der nette Herr Rösler

Zitat von sysop
Nun ringen die Liberalen um ihren Kurs - manche üben scharfe Kritik am Vorsitzenden Philipp Rösler.
Es reicht halt nicht nur "nett" zu sein

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emobil 15.12.2011, 10:33
16. Unterhaltungswert???

Zitat von tellmepls
Unterhaltungswert ist enorm hoch. Hätte fast das Zeug zu nem neuem Programmkonzept der "Polit Daily Soap" auf RTL.
nein und nochmals nein!
der Unterhaltungswert ist Null! Es ööööödet das Volk doch nur noch an. Schon allein deshalb freue ich mich drauf, wenn diese Gurkentruppe endlich von der politischen Bildfläche verschwindet!

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pkeszler 15.12.2011, 10:40
17. Prognose!

Tatsache ist, dass Lindner die eigentlichen Gründe für seinen Rücktritt nicht genannt hat. Sein Verhältnis zu Parteichef Philipp Rösler galt aber seit längerem als angespannt. In der ARD-Sendung "Anne Will" prognostizierte Jörges: "Es ist nur eine Frage des Zeitpunkts, wann Rösler geht" und er stufte Rösler als "vollkommen inkompetent" ein – wahre Worte!
Man kann durchaus vermuten, dass bis zu Dreikönig Rösler als Parteichef von Brüderle abgelöst wird, zumal in der Partei Viele für eine Mischung von Jung und Alt eintreten. Meine Prognose: Brüderle wird Parteichef und wieder Wirtschaftsminister, Lindner wird Fraktionsvorsitzender.

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lizard_of_oz 15.12.2011, 10:44
18. überaus geistreich...

Zitat von bauagent
Das größte Problem dieser Partei ist, dass sie die liberalen Grundsätze nicht mehr vertritt. So wenig Staat wie nötig. Dabei hat gerade Genscher den liberalen Gedanken begonnen zu zerstören und statt dessen die neoliberalen Gesinnungsgenossen gestärkt, die nichts anderes unterstützen, als ihren Klientel den Hintern voll zu stopfen. Entgleisungen, wie die des Herrn Westerwelle, der die angebliche spätrömische Dekadenz geisselt, der moniert, dass Hartz IV Empfänger viel zu viel Geld erhalten, signalisieren, dass er den Gedanken der Liberalität gar nicht versteht. Reformflügel mit Hirsch und Baum wurden konsequent als Alibi - Parteigänger in´s Abseits lanciert und als letzte Liberale Leutheusser-Schnarrenberger in der Partei belassen. Alle anderen wahren Liberalen sind Hinterbänkler und werden gemoppt. In dieser Einparteien - Landschaft hätte die FDP durchaus eine Chance gehabt zu überleben. Jedoch ist der eingeschlagene asoziale Kurs unter Hergabe des liberalen Gedankenguts, insbesondere der Freiheit des Individuums, soweit zugunsten eines unübersichtlichen bürokratischen und sozialistischen Molochs in Brüssel fortgeschritten, dass die Partei keine Existenzberechtigung hat. Sozialisierung von Unternehmensverlusten, Überwachungsstaat, Umverteilung von Vermögen im großen Stil etc. etc. , alles Punkte, zu denen die FDP klar Stellung beziehen müsste und in der Konsequenz eine ablehnende Haltung hätte einnehmen müssen. Statt dessen wollen die 3 Bubis den ESM durchwinken, den Überwachungsstaat durch die Hintertür und die Umverteilung in allen gesellschaftlichen Bereichen zulasten des unteren und mittleren Mittelstands hat unerträgliche Ausmaße angenommen. Der Bundestag ist voll von Spesenrittern und Abnickern. Folglich wird eine solche Partei nicht gebraucht, es gibt sie bereits vierfach, nur mit anderen Farben.
Wenn ich mir diesen Schrott-Kommentar durchlese, dann komme ich zu dem Schluss, dass dieses Land exakt die Politiker hat, die es verdient. Aber Sie sind besonders hasserfüllt. Ihnen könnten 4-8 Jahre SPD und Baumtodpartei nicht schaden. Dann lernen Sie DEMUT und ein Mindestmaß an Achtung vor der Arbeit anderer, denn wer so ein Volk freiwillig regieren will, muss einen Dachschaden haben. So wie Sie schreiben, ist das eine Schande für das EHEMALIGE Land der Dichter und Denker, jetzt der Dummschwätzer und Forumshenker. Habe gerade große Lust, mal einen dieser Maulhelden verbal zusammenzufalten, bis er so klein sich fühlt, dass er im Hut verschwindet und noch Platz drinnen ist.

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mauimeyer 15.12.2011, 10:45
19. Neues Faß.....

Zitat von hubertrudnick1
Diese Boygroup ist mit den Aufgaben völlig überfordert. Auch wenn man gute Studienabschlüsse abgeliefert hatte, so ist man noch lange kein Fachmann, man beginnt erst und ist allerdings noch lange nicht in der Lage die Gesellschaft zu führen. Es .....
ich will ja hier kein neues Faß aufmachen - aber was soll man an einer Unis denn lernen außer Theorie. Die praktische Erfahrung kommt dann, wenn die Mädels und Jungen mal so richtig mit Projekten eingedeckt werden. dann stellt sich heraus, ob man fließig ist und "Biss" hat; ob man kooperativ ist und Netzwerke für sich aufbaut und nutzt und, und, und...
Dann kommt noch dazu, daß viele Leute "Sprechfächer" studieren. Da lernt man schon reden und kennt die Termini. Abewr die wirklich anspruchsvollen Fächer , wie Physik, Chemie, Mathe und Ingenieurwissenschaften haben ja keine Vertreter in der Politik. Den "Denkern" geht das Gelabere auf den Sack. Dann sind natürlich bei 35%-Anteil an Studenten bezogen auf einen Altersjahrgang die Hochschulen völlig überfordert. Dann verflacht auch noch die Theorie, weil viele gar nicht geeignet sind, zu studieren. Aber in Zeiten von Facebook werden dann eben die Noten ein wenig angehoben. man kann ja nicht 50% durchfallen lassen. So - aus dieser Restmenge werden dann viel zu viel junge Leute in der Poltik nach oben gespült - künftig die gequoteten Frauen und Immigranten. Auf diese Weise degeneriert deutsche Wertarbeit, deutsche Verwaltungsdiziplin, deutsche Gründlichkeit. Alles sog. Sekundärtugenden, von denen einst ein Bundeskanzler meinte, damit könnte man auch ein KZ führen.
Also, wenn ich fliege, habe ich am liebsten einen Flugkapitän so um die 55 mit >12000 h Flugerfahrung. Wenn nicht: Siehe Air-France Flug vor zwei Jahren von Südamerika direkt in den Atlantik.
Die FDP hat gute ältere Leute. Solms z.B. halte ich für sehr seriös. Den hat die Boy-Group kalt gestellt. In einer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir auch erfahrene, ältere und seriöse Repräsentanten.
Kauri

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