Forum: Politik
Libyen-Einsatz: Berlin lässt seine Verbündeten alleine kämpfen

Die USA, Frankreich und Großbritannien wollen Diktator Gaddafi mit Waffengewalt stoppen - ohne Hilfe der Bundesrepublik. Kanzlerin Merkel und*ihr Vize*Westerwelle scheuen eine militärische Beteiligung.*Mehr deutsches Engagement*in Afghanistan soll die Verbündeten beruhigen.*Reicht das?

Seite 1 von 79
Chris-Gardner 18.03.2011, 12:26
1. Krieg wird salonfähig...

Zitat von sysop
Die USA, Frankreich und Großbritannien wollen Diktator Gaddafi mit Waffengewalt stoppen - ohne Hilfe der Bundesrepublik. Kanzlerin Merkel und*ihr Vize*Westerwelle scheuen eine militärische Beteiligung.*Mehr deutsches Engagement*in Afghanistan soll die Verbündeten beruhigen.*Reicht das?
In diesem Sinne sind weder F noch die USA unsere Verbündeten, sondern Kriegstreiber (aus Kalkül)!
Wir haben dort nichts verloren, die Leute haben ihren Krieg, den sie wollten! Sollen doch die Araber die Zeche zahlen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
M@ESW 18.03.2011, 12:28
2. _

Gut so. Und bitte auch keinen einzigen Cent zur Unterstüzung

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deuslovult 18.03.2011, 12:28
3. nein, reicht nicht

Deutschland ist ein unzuverlässiger Partner, dessen einziges Interesse in wirtschaftlicher Expansion liegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Florian Geyer 18.03.2011, 12:28
4. Richtig so, wie im Irak!

Zitat von sysop
Die USA, Frankreich und Großbritannien wollen Diktator Gaddafi mit Waffengewalt stoppen - ohne Hilfe der Bundesrepublik. Kanzlerin Merkel und*ihr Vize*Westerwelle scheuen eine militärische Beteiligung.*Mehr deutsches Engagement*in Afghanistan soll die Verbündeten beruhigen.*Reicht das?
Natürlich reicht das, Frau Merkel macht den "Schröder" Richtig so, schließlich geht es hier ja nicht um Menschenrechte sondern um wirtschaftliche Interessen, in der Hoffnung, dass man auf der richtigen Seite steht. Außerdem sollte man nie in einen Bürgerkrieg eingreifen, schon überhaupt nicht in einem arabischen oder muslimischen Land wo die Clans die Seiten wechseln können wie die Landsknechte im Mittelalter: Heute von Tilly, morgen Wallenstein!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thorfinn 18.03.2011, 12:29
5. Ja, das reicht

China, Russland, Brasilien und Indien sind wirtschaftlich interessantere Partner als die genannten.

Die Arabischen Staaten sollen das Problem selber lösen. Die nötigen militärischen Mittel haben sie. Warum soll der 'Westen' immer noch Weltpolizist spielen. Man hat die letzten Zehn Jahre gesehen wohin das führt.
Wenns schief geht, ist der Westen schuld, wenns gut geht, soll der Westen schnell wieder verschwinden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Merlin_21 18.03.2011, 12:30
6. nicht nur Merkel/Westerwelle

nicht nur Merkel und Westerwelle sondern alle deutschen Politker und Partein:

+++ Gabriel und Trittin loben Deutschlands Enthaltung im Sicherheitsrat +++
+++ Linke warnt vor "international geführtem Krieg" +++
[11.27 Uhr] Die Entscheidung des Uno-Sicherheitsrats für eine Flugverbotszone über Libyen ist aus Sicht der Linken falsch.
Immer zu betonen das es nur die Haltung von Westerwelle wäre ist einfach falsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BettyB. 18.03.2011, 12:30
7. Es reicht vielleicht...

Mir fehlt dabei aber die Aussage, dass Deutschland dafür all die Flüchtlinge mit offenen Armen aufnehmen wird...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jupol 18.03.2011, 12:30
8. Ja

Zitat von sysop
Die USA, Frankreich und Großbritannien wollen Diktator Gaddafi mit Waffengewalt stoppen - ohne Hilfe der Bundesrepublik. Kanzlerin Merkel und*ihr Vize*Westerwelle scheuen eine militärische Beteiligung.*Mehr deutsches Engagement*in Afghanistan soll die Verbündeten beruhigen.*Reicht das?
Ja, das reicht. Wir sind keine Weltpolizei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klaus.G 18.03.2011, 12:30
9. Nun

es ist gut dass wir uns raushalten wenn man sieht wozu so was führt wie z.Zt. in Afghanistan. Deutsche sollten nie wieder Krieg führen und darum ist die Haltung der Bundesregierung hier einmal vorbildlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 79