Forum: Politik
Libyen-Einsatz: Berlin lässt seine Verbündeten alleine kämpfen

Die USA, Frankreich und Großbritannien wollen Diktator Gaddafi mit Waffengewalt stoppen - ohne Hilfe der Bundesrepublik. Kanzlerin Merkel und*ihr Vize*Westerwelle scheuen eine militärische Beteiligung.*Mehr deutsches Engagement*in Afghanistan soll die Verbündeten beruhigen.*Reicht das?

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drfausto 18.03.2011, 17:30
600. Schwarz/Gelb hat scheinbar auch gelernt ??!!

Oder denkt man nur an die Wahlen ??!

Ich finde schlimm, wie die Massaker in Libyen von schwarz/gelb hierfür instrumentalisiert werden; analog zur Atom-Austiegs-Diskussion ;-)

Zitat von la borsa
Das gilt auch für Libyen. Es gibt keine durch Krieg sanierten Gesellschaftssysteme. Deshalb muss man Entwicklungsprozesse ausreifen und laufen lassen. Wenn eine Gesellschaft also reif ist für eine moderne Demokratie, dann kommen die Triebkräfte dazu von Innen. Ich bin froh, dass Deutschland aus seiner Geschichte gelernt hat zu verstehen, dass der Wandel durch Waffen immer nur den Scheinfrieden bringt. Deshalb gebührt Schwarz-Gelb die Anerkennung. Die Foristen, die in den Kategorien von Feigheit und Mut argumentieren, sind immer noch Krieger in Lauerstellung.
Ist denn Die libysche Opposition kein Wandel von innen ??!
Wäre ja schön, wenn es so ausgangen wäre, wie in Ägypten.

Das ist ja ganau das Gegenteil zu dem, was im Irak stattgefunden hat:

http://forum.spiegel.de/showthread.p...56#post7427956
http://forum.spiegel.de/showthread.p...93#post7428393

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Heinzel 18.03.2011, 17:31
601. ....

Zitat von la borsa
Das gilt auch für Libyen. Es gibt keine durch Krieg sanierten Gesellschaftssysteme. Deshalb muss.....
Die deutsche Geschichte nach dem 2. Weltkrieg widerlegt Ihre Worte eindeutig.

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schmiedt 18.03.2011, 17:32
602. Mit besten Dank im Voraus an den Zensurio!

Was ist so schlimm daran zu schreiben, dass Italien, die ehemalige Kolonialmacht, sich noch elender und schäbiger verhält als Deutschland? Sie würden sogar für Gaddafi kämpfen, wenn sie auf ihre Unternehmer noch mehr hören würden, und noch weniger auf ihre eigene Bevölkerung. Es ist eine Schande, wenn Deutschland auf einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen pocht, wenn's geht sogar einen ständigen, die Demokratie rhetorisch in jeder Sonntagsrede fordert, aber wenn es darauf ankommt, kneift. Und das ist es, was "unsere" Volksvertreter (kommt wohl von treten) getan haben: Sie haben elendig und schäbig gekniffen.

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chor 18.03.2011, 17:37
603. Zuschauen oder Helfen

Zitat von la borsa
...Es gibt keine durch Krieg sanierten Gesellschaftssysteme. Deshalb muss man Entwicklungsprozesse ausreifen und laufen lassen. Wenn eine Gesellschaft also reif ist für eine moderne Demokratie, dann kommen die Triebkräfte dazu von Innen. Ich bin froh, dass Deutschland aus seiner Geschichte gelernt hat zu verstehen, dass der Wandel durch Waffen immer nur den Scheinfrieden bringt. Deshalb gebührt Schwarz-Gelb die Anerkennung. Die Foristen, die in den Kategorien von Feigheit und Mut argumentieren, sind immer noch Krieger in Lauerstellung.
Aha, und wie war das nochmal bei uns? Aus der Geschichte gelernt (vielleicht Hitler?), dass man alles laufen lassen muss? Nichts gelernt, was gut und böse ist. Dass Sie hier offfen schreiben können, verdanken Sie sicher nicht "uns Deutschen". Es ist hier wohl ein natürliches Verantwortlichkeitsgefühl für andere Menschen abhanden gekommen. Ihre zivilisationsmüde Meinung und Wahrnehmung ist nicht mehr realistisch. Das wird die Zukunft Ihnen zeigen.
Was haben Sie gegen das Entstehen der Meinung, auch als freiheits- und friedensliebender Mensch daran zu denken, anderen wirksam auch unter Einsatz von Zwangsmitteln zu helfen, wenn gerade eine Unabhängigkeitsbewegung von einem irren Diktator vergewaltigt wird?

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egoest 18.03.2011, 17:45
604. Gaddafi oder Hitler

Gerade die Deutschen sollten sich daran erinnern,das Soldaten anderer Länder bereit gewesen sind, uns von einem wahnsinnigen Diktator zu befreien. Oder sollten wir auch hier die These aufstellen, dass solche Aktionen nur wenig Aussicht auf Erfolg haben. Ich schäme mich für die deutsche Haltung.
Im Übrigen ist mit der Ankündigung Gaddafis, sich an die UN-Auflagen zu halten, bereits der gewünschte Erfolg zunächst offensichtlich eingetreten.

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nr6527 18.03.2011, 17:46
605. Auf gehts

Zitat von rufus008
(...) Für die deutsche Außenpolitik ist heute ein schwarzer Tag und einmal mehr beneide ich unsere französischen Nachbarn um einen starken Führer wie N. Sarkozy. (...)
Wie hieß es in den 80ern immer so schön: "Dann geh doch nach drüben"
Und wenn Sie so kriegsbegeistert sind, warum nicht in die USA auswandern, da können Ihre Töchter und Söhne auch mit an die Front.

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debreczen 18.03.2011, 17:50
606. ...

Zitat von JocMet67
PS.: (Lieber raus aus Afghanistan - das haben alleine die USA auszubaden, fuer Ihre Politik in den 80ern, wo sie noch gut Freund mit den Taliban waren...)
und dasselbe gilt für die Franzosen, sollen die sich mal alleine um ihren ehemaligen Busenfreund kümmern.

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belohorizonte 18.03.2011, 17:51
607. Käuflich /Erpressbar?

Zitat von schmiedt
Was ist so schlimm daran zu schreiben, dass Italien, die ehemalige Kolonialmacht, sich noch elender und schäbiger verhält als Deutschland? Sie würden sogar für Gaddafi kämpfen, wenn sie auf ihre Unternehmer noch mehr .....
stimme voll zu. ist diese Republik mit ihrem schlechten Gewissen kaeuflich ?. Charakter haben viele nicht mehr. Ich bin erschuettert ueber den Gesamtzustand. Da stand die SPD in ihren letzten Schröder-Regierungstagen ja besser da.
So kann man keine Wahl gewinnen.

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rufus008 18.03.2011, 17:53
608. ...

Zitat von nr6527
W Und wenn Sie so kriegsbegeistert sind, warum nicht in die USA auswandern, da können Ihre Töchter und Söhne auch mit an die Front.
Liebend gerne.

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heuwender 18.03.2011, 17:54
609. Irrtum mein Lieber

Zitat von inqui
gar nicht auszudenken wenn die Linke dran wären, dann wär schon längst der 3.Weltkrieg am toben.
das ist schon für die uckermärkische Kanzlerin reserviert,denn ganz so doof sind die Linke nicht.

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