Forum: Politik
Libyen: Tote und Verletzte bei Angriff auf Parlament
REUTERS

Beim Angriff auf das libysche Parlament in Tripolis gab es mehrere Tote und Verletzte. Die Angreifer verkündeten die Suspendierung des Nationalkongresses.

sokrates. 19.05.2014, 01:34
1. westerwelle hatte recht

wir erinnern uns noch, was für eine schlechte presse der damalige deutsche aussenminister bekam als deutschland sich im un-sicherheitsrat zur libyenfrage enthalten hat. wie sich jetzt zeigt hatte er recht...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hotgorn 19.05.2014, 04:16
2. vertrauenskrise

Das Ende des Diktators Gaddafi macht die ganze verletzende Politik des Westen sichtbar. Unser Demokratie Gedanke wird leichtfertig weggeworfen wenn man damit hausieren geht nur um einen Diktator durch Gruppen von warlords zu ersetzen. Durch das Chaos in Libyen macht man sich auch noch paradoxerweise abhängiger von russischem und saudischen Öl. Gaddafis fliegende Panzer die samt Insassen in der Wüstensonne verkohlt dastehen, kein Menschenleben wurde dadurch gerettet keine Ungerechtigkeit schneller beendet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bumminrum 19.05.2014, 06:03
3. nach dem Sturz

des kranken Diktators kam nicht die Demokratie sondern das Chaos. Für die einfachen Bürger ist das Lebens jetzt bestimmt schlechter geworden. Soweit denkt aber anscheinend auch niemand bevor er Bomben wirft. Ein Übel wurde gegen das andere getauscht. Was bringen diese Einmischungen des Westens??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warum_denkt_keiner_nach? 19.05.2014, 06:12
4. Fortschritt

Das ist NATO gestützte Demokratie in Reinkultur. Vielleicht sollten die Ukrainer mal darüber nachdenken?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Markenbox 19.05.2014, 06:50
5. Ach ja

Der arabische Frühling. Eine Großtat von Westerwelle, dass er diesen Unsinn nicht mit herbeigebombt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wernerthurner 19.05.2014, 07:33
6. Seltsame Berichterstattung

"Bewaffnete hatten das Parlament gestürmt. Libysche Offizielle sagten, es gebe keinen Zusammenhang mit den Unruhen in Bengasi. Dort waren am Wochenende 79 Menschen getötet und mehr als 140 verletzt worden. "

2011 als es den USA,FR und GB um den "Regimewechsel" (ein Regime wechselt aber nicht das andere ab, nein Libyen wurde wie der Irak destabilisiert) ging, wäre so ein lapidarer Satz wie oben nicht gefallen.

Man hätte das zum "Blutbad" aufgebauscht, wie die inzwischen entlarvte Blutbadlüge Obamas vom März 2011, welche den von den o.g. Mächten fehlinterpretierten UN SR Beschluss zur von der NATO voll unterstützten Ermordung von 90 000 Libyern und auch Gaddafis auslöste (weil G. neben anderen, weg vom Petrodollar wollte, wie es Russland aktuell tatsächlich tut, deshalb die derzeitige Putin Dämonisierung im mainstream).
Fazit: die Interessen der o.g. Mächte in Libyen wurden durchgesetzt, Öl und Gas fliesst weiterhin für bald wertlose Dollars, Menschenleben sind völlig egal."Demokratie" wird herbeigelogen. Die Berichterstattung ist mainstream entsprechend, die wahren Ursachen auslassend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
robert.haube 19.05.2014, 07:37
7. Ein CIA-

Selbstverständlich gibt es einen Zusammenhang mit den Kämpfen in Benghazi. "General" Haftar (CIA), der dort seinen Kampf um die Macht begann, hat sich nämlich mit den Brigaden aus Zintan verbündet. Dieser Gruppe stehen die Brigaden aus Misurata entgegen. Die US-Regierung bekommt Libyen nicht unter Kontrolle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
materialist 17.06.2014, 18:59
8. kurz gesagt

Schdenfreude ist stets die aufrichtigste Freude und die Einmischung in Libyen wird dem Westen noch richtig um die Ohren fliegen.(nicht nur durch 100 fache Flüchtlingszahlen )

Beitrag melden Antworten / Zitieren