Forum: Politik
Libyens Marine im Mittelmeer: Fast jeden Tag Tote
Sergio Ramazzotti/ Parallelozero/ DER SPIEGEL

Menschenrechtsorganisationen machen Libyens Küstenwache für den Tod Hunderter Migranten verantwortlich. Italien will seine Kooperation mit der Marine trotzdem ausbauen. Ein Einsatzbericht.

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weltverbesserer75 11.07.2019, 19:10
1.

Das Problem ist, dass sich die Geflüchteten, bevor sie gerettet werden, zunächst immer erst auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr begeben müssen. Weshalb setzen Deutschland und die EU nicht darauf, dass diese lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer künftig nicht mehr nötig ist? Die EU könnte Schiffe direkt an der Küste Libyens stationieren, die die Geflüchteten in sichere Häfen in Europa bringen. Ebenso ist es nicht nachvollziehbar, weshalb die Geflüchteten Schlepper bezahlen müssen, um diese unsichere Reise nach Europa anzutreten, wenn sie für das Geld auch mit dem Flugzeug nach Europa gelangen könnten. Auch hier könnten Deutschland und die EU ansetzen und diesem Schrecken auf dem Mittelmeer ein Ende bereiten, indem sie Geflüchteten erlauben würden, sicherere Wege nach Europa zu nehmen.

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Tolotos 11.07.2019, 19:31
2. Um Flüchtlinge fern zu halten ist der EU wohl jedes Mittel recht!!

Die Zusammenarbeit mit den Lybien unterscheidet sich in der Wirkung nicht von einer Zusammenarbeit mit Terroristen. Statt auf das Durchsetzen von Menschenrechten konzentriert sich die Realpolitik der EU darauf, diejenigen, die dem Sterben im Mittelmeer nicht tatenl zusehen wollen, als Kriminelle zu denunzieren.

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blabla55 11.07.2019, 19:36
3.

Zitat von weltverbesserer75
Das Problem ist, dass sich die Geflüchteten, bevor sie gerettet werden, zunächst immer erst auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr begeben müssen. Weshalb setzen Deutschland und die EU nicht darauf, dass diese lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer künftig nicht mehr nötig ist? Die EU könnte Schiffe direkt an der Küste Libyens stationieren, die die Geflüchteten in sichere Häfen in Europa bringen. Ebenso ist es nicht nachvollziehbar, weshalb die Geflüchteten Schlepper bezahlen müssen, um diese unsichere Reise nach Europa anzutreten, wenn sie für das Geld auch mit dem Flugzeug nach Europa gelangen könnten. Auch hier könnten Deutschland und die EU ansetzen und diesem Schrecken auf dem Mittelmeer ein Ende bereiten, indem sie Geflüchteten erlauben würden, sicherere Wege nach Europa zu nehmen.
Ganz einfach,unsere christlichen europäischen Politiker müssen den Wähler im Auge behalten.
Wem stört es wenn Menschen elendig absaufen,Lybien ist weit weg,da verreckt man ganz still,ganz nah an unser aufgeklärtes kaltes Europa was nicht in der Lage ist gemeinsam 44 Menschen zu verteilen.

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stoertebekker 11.07.2019, 19:44
4. Warum hat der Artikel so einen arroganten Unterton

Die Libyer machen ihren Job inmitten von Chaos, Krieg und Sorge um die Familie. Wir (insbesondere F und UK) haben das Ganze mit verursacht - und wissen auch nicht, wie die völlig verfahrene Situation zu lösen ist.
Sich jetzt aber über die Kaum-Einsatzfähigkeit und Unfähigkeit der libyschen Marine auszulassen, ist einfach grotesk. Man könnte den Artikel auch so schreiben, dass die lausigen Bedingungen (zB Sand in den Tanks) beschrieben werden und dann erzählt wird, wie sie es trotzdem schaffen, überhaupt rauszufahren und zumindest hin und wieder einen erfolgreichen Einsatz hinzubekommen.
Und noch schöner wäre statt einfacher Kritik eine Diskussion von ECHTEN Lösungen für das Migrationsproblem. Mit fundierten Argumenten.

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figur83 11.07.2019, 19:45
5. Natürlich darf man die Menschen nicht ertrinken lassen ....

Natürlich darf man die Menschen nicht ertrinken lassen aber das bedeutet nicht das man sie alle nach Europa holen muss. Schon Helmut Schmidt hat vor den Problemen gewarnt die die Einwanderung aus anderen Kulturen mit sich bringt. Wenn man die Menschen wieder nach Lybien zurück bringt dann spricht sich das irgendwann rum und die Motivation nach Europa zu kommen sinkt. Gleichzeitig müssen wir auf Politischem Weg ( und in dem wir dafür zahlen) dafür sorgen das in den Lybischen Lagern humane Verhältnisse herrschen. Kein Mensch sollte da misshandelt werden. Die öffentlichkeitswirksame Aufnahme von Flüchtlingen, wie im Falle der Sea-Watch etc. geschehen, während viele Länder sich einfach raus halten, ist ein Aufbauprogramm für die Afd.

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disiz84 11.07.2019, 19:47
6. Bedenklich

Der einzige Weg ist die Verbesserung der Lebensqualität vor Ort, wieso ist das so schwer zu verstehen? Potentielle, bzw. Menschen in Armut gibt es im 10-Stelligen Bereich, dann müsste allen voran Deutschland alle aufnehmen wenn man so kühn hinter Rackete und den Schmugglern steht. Aber eben.....das Glashaus.

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delta120 11.07.2019, 19:50
7. Libyische Küstenwache nimmt den NGOs die Arbeit weg

Die NGOs als "Rettungsorganisation" leben davon Menschen von Afrika nach Europa zu schaffen. Wenn nun die libyische Küstenwache die in "Seenot" geratenen alle vor der Nase wegnimmt, fehlt die Daseins Berechtigung und später das Geld. Die Angst ist berechtigt.

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MichaelundNilma 11.07.2019, 19:57
8. Wer sagt,

Zitat von weltverbesserer75
Das Problem ist, dass sich die Geflüchteten, bevor sie gerettet werden, zunächst immer erst auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr begeben müssen. Weshalb setzen Deutschland und die EU nicht darauf, dass diese lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer künftig nicht mehr nötig ist? Die EU könnte Schiffe direkt an der Küste Libyens stationieren, die die Geflüchteten in sichere Häfen in Europa bringen. Ebenso ist es nicht nachvollziehbar, weshalb die Geflüchteten Schlepper bezahlen müssen, um diese unsichere Reise nach Europa anzutreten, wenn sie für das Geld auch mit dem Flugzeug nach Europa gelangen könnten. Auch hier könnten Deutschland und die EU ansetzen und diesem Schrecken auf dem Mittelmeer ein Ende bereiten, indem sie Geflüchteten erlauben würden, sicherere Wege nach Europa zu nehmen.
das die Flüchtlinge Flüchtlinge sind ? Wenn man sich die Menschen in den Schlauchboten anschaut, darf man das sicher bezweifeln. Hier geht es um die Erzwingung für ein besseres Leben und dafür fühle ich mich jedenfalls nicht zuständig. Die Menschen welche ihre Heimat aus wirtschaftlichen Gründen verlassen sind über 18 und müssen wissen was sie tun. Wenn ich unbedingt auf den Mount Everest in die Todeszone will, also wissentlich in Not, kann ich doch niemanden verantwortlich machen. Die Nepalesen sind auch nicht verpflichtet mich zu retten und in Nepal aufzunehmen und zu versorgen oder auf ihre Kosten nach Europa zurück zu fliegen. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger rückt aus, wenn ein Seenotfall gemeldet und nicht vermutet wird. Nach der Rettung besteht auch kein Anspruch auf Aufnahme in Deutschland, sondern der Gerettete ist sich in der Regel selbst überlassen. Warum sollten wir verpflichtet sein, für erwachsene Menschen die Verantwortung zu übernehmen und an der Hand in´s Paradies führen ? Die Seenotretter müssen sich vorwerfen lassen nicht Retter sondern Erfüllungsgehilfe zu sein. Von daher hat Salvini sicher recht, auch wenn man das aus nicht nachvollziehbaren Gründen beim Namen nennen darf. Das heist aber nicht, das ich mich mit ihm gemein mache.

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s.rick 11.07.2019, 19:58
9.

Zitat von weltverbesserer75
Das Problem ist, dass sich die Geflüchteten, bevor sie gerettet werden, zunächst immer erst auf dem Mittelmeer in Lebensgefahr begeben müssen. Weshalb setzen Deutschland und die EU nicht darauf, dass diese lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer künftig nicht mehr nötig ist? Die EU könnte Schiffe direkt an der Küste Libyens stationieren, die die Geflüchteten in sichere Häfen in Europa bringen. Ebenso ist es nicht nachvollziehbar, weshalb die Geflüchteten Schlepper bezahlen müssen, um diese unsichere Reise nach Europa anzutreten, wenn sie für das Geld auch mit dem Flugzeug nach Europa gelangen könnten. Auch hier könnten Deutschland und die EU ansetzen und diesem Schrecken auf dem Mittelmeer ein Ende bereiten, indem sie Geflüchteten erlauben würden, sicherere Wege nach Europa zu nehmen.
An sich keine schlechte Idee. Wir könnte Europa zu einer einzigen riesigen Stadt ausbauen. Dann kann die ganze Menschheit hier leben. Asien wird dann unser Landwirtschaftskontinent, welcher für die Lebensmittelversorgung zuständig ist. Da wohnt dann auch nur, wer dort arbeitet. Die anderen Kontinente könnte man dann als Naturschutzgebiete klassifizieren, in der keine Menschen mehr dauerhaft leben dürfen. Der schlechteste Weg für Mutter Erde wäre das sicher nicht. Viele Probleme könnte man so lösen.

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