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Lindner-Rücktritt: Der liberale Chefstratege gibt auf

Dieser Paukenschlag stürzt die FDP noch tiefer in die Krise: Christian Lindner tritt als Generalsekretär der Liberalen ab, die Gründe bleiben auch nach einer Erklärung des 32-Jährigen offen. Die Opposition höhnt über das "Bauernopfer" und spekuliert über weitere Rücktritte.

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MütterchenMüh 14.12.2011, 11:32
1. Ziellos

Zitat von sysop
Dieser Paukenschlag stürzt die FDP noch tiefer in die Krise: Christian Lindner tritt als Generalsekretär der Liberalen ab, die Gründe bleiben auch nach einer Erklärung des 32-Jährigen offen. Die Opposition höhnt über das "Bauernopfer" und spekuliert über weitere Rücktritte.
Die Überschrift lautete: "..........der liberale Chefstratege gibt auf....."!

Da nach Westerwelles Rückzug keine Strategie mehr registriert werden konnte, ausser der uneinsichtigen weltfremden Forderung nach Steuersenkungen, war der Schritt die einzige logische Konsequenz.

Kein Programm, keine Strategie einfach nur ziellos.
Die FDP war und bleibt eine Klientelpartei, Mutter Merkel hat die FDP benutzt und kleingehalten, wie damals die SPD in der GroKo.
Und ohne Programm braucht kein Mensch die FDP, ausser den paar ......................und meinem Apotheker.

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lini71 14.12.2011, 11:32
2. noch ein schritt auf dem weg zu 1,8 %

Zitat von sysop
Dieser Paukenschlag stürzt die FDP noch tiefer in die Krise: Christian Lindner tritt als Generalsekretär der Liberalen ab, die Gründe bleiben auch nach einer Erklärung des 32-Jährigen offen. Die Opposition höhnt über das "Bauernopfer" und spekuliert über weitere Rücktritte.
Wie heißt es schön:
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff..
Und tschüß

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kulinux 14.12.2011, 11:33
3. "Chefstratege"? … STRATEGE???

ROFL!! You made my day, SPON.

Wenn der Mann ein "Stratege" ist, ist Rösler ein "alter weiser Mann" … oder was?

*lach*

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WOLF in USA 14.12.2011, 11:35
4. Gut so ...

Lindner gilt als Sympathietraeger. Das duerfte der Sargnagel fuer die FDP sein, die man eigenlich umbenennen muesste: F(ast)Z(wei)P(rozent) ...

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johnny.bravo 14.12.2011, 11:35
5. die Dynamik der FDP

"Es gibt den Moment, in dem man seinen Platz frei machen muss, um eine neue Dynamik zu ermöglichen."
es wird meiner Meinung keine neue Dynamik geben, sonder die schon vorhandene wird sich nur noch verstärken, Richtung 1%.

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George_Kaplan 14.12.2011, 11:36
6.

Zitat von sysop
Dieser Paukenschlag stürzt die FDP noch tiefer in die Krise: Christian Lindner tritt als Generalsekretär der Liberalen ab, die Gründe bleiben auch nach einer Erklärung des 32-Jährigen offen. Die Opposition höhnt über das "Bauernopfer" und spekuliert über weitere Rücktritte.
Nanu, schon wieder ein neuer Thread zu diesem Thema?
Hier wurde doch schon alles gesagt ;-)

Kein großer Verlust!

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Donalder Duck 14.12.2011, 11:40
7. "Der liberale Generalsekretär ziehe..."

Nichts an diesem Generalsekretär liess bisher die Vermutung aufkommen das er *liberal* wäre - genausowenig wie sein tönerner Ziehvater Guido Westerwelle...

herzlich ww

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kuschl 14.12.2011, 11:40
8. Richtige Entscheidung!

Zitat von sysop
Dieser Paukenschlag stürzt die FDP noch tiefer in die Krise: Christian Lindner tritt als Generalsekretär der Liberalen ab, die Gründe bleiben auch nach einer Erklärung des 32-Jährigen offen. Die Opposition höhnt über das "Bauernopfer" und spekuliert über weitere Rücktritte.
Eine richtige und für ihn die beste Entscheidung.Es wird höchste Zeit,
daß in der FDP wieder politisch erfahrene Leute das Ruder in die Hand nehmen und die "Politpraktikanten" im Führungskader ersetzen.Das ganze Desaster dieser Partei hat der noch amtierende Außenminister zu vertreten,der alte Politprofis aus ihren Funktionen gebissen hat,weil
ihm die jungen "zahm" gefolgt sind.Dies und der neoliberale Wirtschaftskurs plus die verkorkste Steuerpolitik führten zum wahrscheinlich dauerhaften Niedergang der Partei.Da ist kaum noch etwas zu retten.

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mm71 14.12.2011, 11:42
9. titel

Zitat von sysop
Dieser Paukenschlag stürzt die FDP noch tiefer in die Krise: Christian Lindner tritt als Generalsekretär der Liberalen ab, die Gründe bleiben auch nach einer Erklärung des 32-Jährigen offen. Die Opposition höhnt über das "Bauernopfer" und spekuliert über weitere Rücktritte.
Seit ich mich für Politik interessiere, wurde die FDP schon oft totgesagt. Geglaubt habe ich es nie, denn die Partei hatte immer ihre programmatische Berechtigung und gutes Personal. Sie hat sich auch immer wieder regeneriert.

Im Moment glaube ich aber, sehen wir tatsächlich den Untergang der FDP. Die Partei ist programmatisch ausgelaugt, findet kein Mittel gegen Grüne, Piraten und auch Union, die an allen Ecken und Enden in ihrem Revier wildern, befindet sich in einer tiefen Glaubwürdigkeitskrise gegenüber ihrer eigenen Stammwähler und - last not least - verheizt gerade die allerletzte Führungsreserve.
Was bleibt? Die tragische Figur Guido Westerwelle, der innerhalb von 2 Jahren die FDP zu ihrem grössten Wahltriumph und anschliessend direkt in ihren Untergang führte. Hier sind Triumph und Tragödie so mustergültig in einem Moment und in einer Person zu finden, dass ist wirklich filmreif.

Ob es eine neue bürgerlich-liberale Partei geben wird, ob die FDP-Wählerschaft unter den anderen verteilt wird oder ob bürgerlich-liberale Politik für's erste in Deutschland vollkommen desavouiert ist, wird nun die nahe Zukunft zeigen.

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