Forum: Politik
Linke Identitätskrise: Die Stillstandpartei
REUTERS

Migration, Bundeswehr, Europa - seit Jahren schiebt die Linke Grundsatzentscheidungen vor sich her, um den inneren Frieden zu wahren. Doch so wird das nichts mit der Regierung.

Seite 6 von 9
Stefan_Schmidt 24.02.2019, 19:38
50. Ich hoffe eher, dass die Linke bald endlich ...

... zu einer Partei der völlig derangierten Russlandfreunde, NATO- und EU-Feinde, Querfrontler und Enteigner wird. Dann kann der moderate Rest der Partei zu den Grünen wechseln und dort verhindern, dass diese sich zu sehr von der CDU vereinnahmen lassen in der kommenden schwarzgrünen Koalition. Und der Partei der Stümper und Phrasendrescher (SPD) endgültig das Grab schaufeln, das ihr gebührt. Huhu Frau Kipping, Sie verschwenden gerade Ihr Leben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
garfield53 24.02.2019, 19:50
51. mmm

Zitat von funkstörung
viel text aber nur wenig neues. die "linken" sind eine starre dogmatische partei die z.b. auf einen NATO-ausstieg beharrt obwohl klar ist, dass die mehrheit der menschen eine zugehörigkeit zu einem starken bündnis will und sich dort sicherer fühlt als allein ohne halt und hin- und hergeschüttelt von tages-politischen wetterlagen. was allerdings für die linken besonders schmerzhaft ist, der deutsche michel durchschaut deren bräsigen anti-amerikanismus und deren fable für autokratische regime wie putins russland, die linke kann dem gemeinen michel nicht mehr vormachen sie hätte eine alternative zum westlichen system, denn sie hat nur autokratische strukturen zu bieten, ....und wer, bei klarem verstand, hält das für einen zivilisatorische fortschritt.
Mit ihrer "Lebenslüge", das es irgend welche Unterschiede zwischen den USA und Russland gäbe, versuchen sie ihre "heile" Weltsicht mühsam zusammen zu halten.
Russland 2018 ist nicht weniger autoritär und kapitalistisch wie die USA, nur das die Amerikaner in reiner "Selbstzerstörung" die Welt seit über 60 Jahren mit Krieg und Terror zu überziehen, Ideologie gar Menschenrechte, totale Fehlanzeige bis heute, alles nur reine Macht- und Profitgier und nun zwei Brüder im Geiste, welche sich um die "Reste" streiten, die einen im reinen Größenwahn, die Anderen, das nie wieder ein Eroberer seinen Fuß auf ihr Teritorium setzt, ansonsten...!
Die Krux an der Sache ist, das die Russen aufgrund ihrer leidvollen Vergangenheit die Einzigen sind, welche aufgrund ihrer Größe das fragile Gleichgewicht und den brüchigen Frieden bewahren können, ob wir das akzeptieren wollen oder nicht.
Ansonsten verbindet die Linken ideologisch und politisch nichts mit Putin und den heutigen Russland, aber ohne Russland wäre es weitaus unsicherer auf unseren Kontinent.
Und das hat nichts mit Ideologie zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prof.unrat 24.02.2019, 20:00
52. Was wollt Ihr eigentlich?

Man merkt an dem Artikel und an diesem Forum: der antikommunistische Dauerbeschuss der letzten 70 Jahre hat gewirkt. Es ist unbestritten, dass es derzeit viel Unzufriedenheiten, Frustrationen, Ungerechtigkeiten und Missstände gibt. Man kann natürlich über alles meckern und sich aufregen. Die einzige politische Bewegung, die dem System, welches all dies verursacht hat, etwas entgegensetzt, ist die Linke. Sie traut sich, dieses System in Frage zu stellen. Natürlich bekommen da alle Angst um ihre Pfründe, Erbhöfe und Besitztümer. Das möchte man nicht. Man möchte sich seine Garstigkeit, seinen Egoismus (seine Gier) und seine Menschenunfreundlichkeit bewahren. Also werden dann die Linken als neidische Stalinisten denunziert, die nur die DDR wiederhaben wollen. Nein, dann soll am besten alles so bleiben wie es ist und sich nichts an diesen Verhältnissen ändern. Veränderungen sind anstrengend, tun manchmal weh und erfordern auch geistige Anstrengungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
egonv 24.02.2019, 21:33
53.

Es wäre wünschenswert, dass die Linke einen pragmatischen und kompromissbereiten Kurs einschlägt. Tun sie dies nicht - sie können ja die etwas realitätsferneren Ziele als langfristig zurückstellen -, dann werden sie wie einst die KPD zulassen, dass die die Macht sich weiter in eine konservativ-neoliberal-rechte Richtung verschiebt. Ich weiß gar nicht, was die linken Hardliner sich eigentlich angesichts der bedrohlichen AfD und dem anstehenden neoliberal-rechten Schwenk der Union vorstellen. Wollen sie bei allen Entscheidungen im Bundestag dabei sitzen ohne etwas bewirken zu können? Wollen sie die ganze Zeit nur auf Rechts schimpfen ohne die Chance etwas besser zu machen oder mittels politischer Macht rechte Tendenzen verhindern?
Eine Partei muss den Willen haben in die Regierung einzutreten, sonst verfehlt sie eins ihrer Hauptziele.
Und ja, Deutschland hat diese Alternative dringend nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomlex27 24.02.2019, 21:51
54. Wird doch eh nichts mit Regieren

Glaubt jemand wirklich, dass zwei Politclowns wie Kipping und der Stalinistentyp Rixinger in irgendeine Regierung kommen würden? Die beiden sind sowas von SED, das wünscht sich niemand mehr. Jetzt, nachdem die SPD mit einer neuen Schwachsinnsagenda Klientel zurückgewinnt, also die Wähler die schon damals auf Transferleistungen des Staates gehofft und davon gelebt haben, wird es für die SED - Nachfolgepartei schwer Position zu beziehen. Was kommt jetzt? 10.000Euro Grundeinkommen für alle? Sprit für lau, 2h- Woche, Recht auf Null Bock....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zippo2012 24.02.2019, 22:45
55. ..............

Viel geredet, nichts gesagt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thequickeningishappening 25.02.2019, 03:32
56. Links, Das war einmal Die SPD

Die holte 1972 45,8% ! Heute wuerden Die Gruenen + Die Linke + SPD zusammen auf unter 40% kommen. Alles abgesplittert. Die Wiedervereinigung Der Linkswaehler unter Einem Dach und mit Einer Stimme (Frau Wagenknecht) waere Die Loesung !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pit.duerr 25.02.2019, 07:39
57.

Zitat von tomlex27
Glaubt jemand wirklich, dass zwei Politclowns wie Kipping und der Stalinistentyp Rixinger in irgendeine Regierung kommen würden? Die beiden sind sowas von SED, das wünscht sich niemand mehr. Jetzt, nachdem die SPD mit einer neuen Schwachsinnsagenda Klientel zurückgewinnt, also die Wähler die schon damals auf Transferleistungen des Staates gehofft und davon gelebt haben, wird es für die SED - Nachfolgepartei schwer Position zu beziehen. Was kommt jetzt? 10.000Euro Grundeinkommen für alle? Sprit für lau, 2h- Woche, Recht auf Null Bock....
Na ja, unsere seit ewigen Zeiten oberste Angestellte, ist doch auch so ein SED Gewächs. Und was die Sache Clown angeht, ist diese auch nicht all zu weit davon entfernt. Würde sich also dbzgl. nicht viel ändern;-))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
im_ernst_56 25.02.2019, 08:01
58. Kernforderungen

Zitat von yvowald@freenet.de
DIE LINKE sollte nur dann einer Koalitionsregierung im Bund zustimmen, wenn essentielle Forderungen erfüllt sind und in einem Regierungsprogramm auch realisiert werden. Sich so verhalten wie die Wackelpeter-Partei SPD, die von links nach rechts schwankt, nur um mitregieren zu dürfen, wäre für DIE LINKE politisch tödlich. Es gibt genügend Kernforderungen, auf die DIE LINKE seit Jahren besteht und ohne die sie niemals mitregieren sollte. Das wären zum Beispiel - die Verweigerung von Auslandseinsätzen der deutschen Streitkräfte, - das strikte Verbot einer Ausfuhr deutscher Waffen in Kriegs- und Spannungsgebiete und - die strikte Trennung von Staat und Kirchen/Religionen. Wenn diese und auch andere Forderungen nicht in einem Regierungsprogramm stehen, sollte DIE LINKE sich vornehm zurückhalten. Sonst wird auch diese Partei endgültig unglaubwürdig.
1. Demokratie besteht aus Kompromissen. Wer derartige Pflöcke ("Kernforderungen") einschlägt, wäre nicht kompromissfähig.
2. Die strickte Trennung von Staat und Kirche würde eine Änderung des Grundgesetzes voraussetzen (Art. 140 GG). Dafür bedürfte es einer 2/3 Mehrheit. Die ist aber auch bei einem Linksruck nicht zu erwarten.
3. Eine "glaubwürdige" Linke wähnt sich immer noch (das ist wohl noch das Erbe der SED) im Besitz der politischen Wahrheit. Alle möglichen Koalitionspartner (SPD, Grüne) sollen sich in großen Schritten auf sie zu bewegen. Das ist aber eine Fehlvorstellung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
im_ernst_56 25.02.2019, 08:08
59.

Zitat von hakem2
Wenn man das Parteiprogramm der Linken liest, stösst man zum Großteil auf Forderungen die in Skandinavien schon seit Jahrzehnten umgesetzt sind. Man muß sich also fragen, warum schafft es Die Linke nicht das skandinavische Vorbild einem größeren Wählerkreis zu vermitteln ?
Welche Forderungen sind denn in Skandinavien umgesetzt? Etwa die wirtschaftspolitischen Ideen (Vergesellschaftung der Produktionsmittel), die im Parteiprogramm ganz an Ende versteckt sind? Oder etwa die außenpolitischen Vorstellungen? Die Forderung nach unbegrenzter Migration? Die politischen Vorstellungen des Marxistischen Forums, der Kommunistischen Platform, der Anitikapitalistischen Linken, Cuba Si oder Marx21? Welche Linke meinen Sie eigentlich?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 9