Forum: Politik
Linke nach Jamaika-Aus: Nur schlechte Optionen
DPA

Von Jamaika erhofften sich die Linken Zeit, um in den eigenen Reihen für Ruhe zu sorgen. In welcher Konstellation sich nun auch immer eine Regierung formt - für die Genossen sieht es trübe aus.

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chu_ky 24.11.2017, 11:24
10.

Die Linken in de Regierung? Ne danke, immerhin wollen 85 % der Bevölkerung keine links oder rechts ideologische Parteien im Bundestag haben.


- - - - - - - - Nachdem Sie jetzt schon mehrfach versucht haben, mit diesem Beitrag durchzukommen, möchte ich Sie bitten, erst einmal den Artikel zu lesen, bevor sie sich an der Diskussion beteiligen, denn offensichtlich haben sie das nicht... Mfg Redaktion Forum

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Ralf1234 24.11.2017, 11:25
11. Fusion

Für die Linken gäbe es eigentlich nur eine Option: Eingliederung in die SPD unter Aufgabe extremer Positionen (Stichwort NATO), eine damit verbundene Re-Sozialdemokratisierung der SPD und schon hätten wir eine WIn-Win-Situation: Die SPD ist wieder eine Arbeiterpartei und könnte um die 30 % erreichen

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nixblicker00 24.11.2017, 11:27
12. Macht doch mal was aus Euren Mandaten!

Auch die Stimmen der Linken können helfen, die noch amtierende Kanzlerin durch Wahl eines/einer neuen Kanzlers/Kanzlerin im Bundestag zu stürzen.

Es ist unbegreiflich, warum alle Parteien - so auch die Linkspartei - noch nicht mal auf die Idee kommen, nach einer Mehrheit für eine neue Politik - unter neu zu vergebender Richtlinienkompetenz - zu suchen. Wir brauchen den Neuanfang so dringend!

Hört denn keiner? Oder haben alle politischen Akteure den Drang zur Gestalung verloren?

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baiki 24.11.2017, 11:29
13.

Ich weiß nicht, warum bei der Linken im Forum immer Wagenknecht als herausstechende Ausnahmeperson gesehen wird. Vermutlich, weil sie sich - analog zum Grünen Palmer - ab und an kritisch zum Thema Migration geäußert hat? Ich finde es positiv, dass in der Linken noch andere Personen und Standpunkte vorhanden sind. Und eine Minderheitsregierung, die bei der Linken und allen anderen innerparteiliche Debatten anstieße, finde ich nach wie vor die beste Lösung. Für den Wähler hätte das den Riesenvorteil, dass er bei konkreten Themen/Gesetzesinitiativen das konkrete Verhalten beobachten und in 4 Jahren Bilanz auf Basis tatsächlicher Entscheidungen und nicht abstrakter Forderungen Bilanz ziehen kann.

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lupenrein 24.11.2017, 11:30
14. Die

Grünen würden mit jeder Partei koalieren, sicher gerne such mit den Linken.
Wieder einmal erfährt das Publikum, also jene, die einmal alle 4 Jahre ihr
Kreuzdchen machen dürfen, sonst aber kaum in Politikerhirnen auftauchen,
dass sie sicher viel mehr als Störfaktor Ärger machen.
Ich bin überzeugt, dass das derzeitige Theater von den Wähler dieses Mal
nicht soschnell vergessen wird. Die Folgen könnten bitter werden für unsere
staatstragenden Volksvertreter.

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der_Pixelschubser 24.11.2017, 11:31
15. Einspruch auf der ganzen Linie

Zitat von Freidenker10
Wenn die Linken ihre Haltung in der Migrationspolitik nicht grundlegend ändert würde sie bei Neuwahlen deutlich verlieren! Es ist die Klientel der Linken die mit der Migration um günstigen Wohnraum, staatliche Leistungen und Jobs konkurrieren müssen, deshalb auch die Riesenverluste im Osten. Die Linke sollte in der Realpolitik ankommen, dann könnte ich mir eine RotRotGrüne Koalition durchaus vorstellen, denn die sozialen Forderungen der Linken sind durchaus berechtigt und liegen mir mehr als die immer mehr in die Mitte abgleitende SPD!
An dieser Stelle, lieber Freidenker10, muss ich vehement widersprechen. Es gibt keinen sinnvollen Grund, die Haltung zur herrschenden Migrationspolitik innerhalb der Linken in irgendeiner Weise anzutasten. Es gibt bestenfalls eine Notwendigkeit, sich endlich auf eine gemeinsame Diktion zu einigen. Ein Abweichen von der bisherigen Haltung würde jedoch nur einen Kotau vor der Politik des Kapitals bedeuten, das bestrebt ist, mittels Regime-Change die Staaten des nahen und mittleren Ostens zu destabilisieren, eine West-Kapitalismusfreundliche Regierung einzusetzen, um anschließend die Staaten auf Wirtschaftsebene zu übernehmen. Gleichzeitig aber drückt man sich mit der "Wir-können-aber-nicht-alle-durchfüttern"-Haltung vor der Verantwortung – Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Und hier ist es DIE LINKE - allein auf weiter Flur - die ganz klar sagt: Unser Reichtum ist die Armut anderer, wir tragen da eine hohe Verantwortung und dürfen allein aus diesem Grund nicht hingehen und die Grenzen schließen.
Sicher ist es notwendig, dass auch andere europäische Länder ihren Teil der Verantwortung tragen, das ist unbestreitbar. Und wenn irgendwelche Órbans und andere Rechtspopulisten hingehen und glauben, sie müssten sich gegen die "Horden und Fluten von Flüchtlingen" einmauern, dann haben wir als Europäische Gemeinschaft da an einem Strang zu ziehen, um diese Länder wieder zur Räson zu zwingen.
Ja, der LINKEN gehts derzeit nicht gut, und ich als Mitglied dieser Partei kann und darf davor die Augen nicht verschließen. Aber ich bin auch der Auffassung, dass wir in einer derzeitig vorstellbaren Regierungskonstellation gleich welcher Art nichts zu suchen haben. DIE LINKE gehört in die Opposition, sonst läuft sie Gefahr, als letzte glaubhafte und nicht kapitalgesteuerte Partei ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.

P.S.: Mit ihrer sozialfeindlichen Haltung hat die SPD die Mitte schon seit Gaskanzler Schröder verlassen – sie trudelt nun auf einer nicht zu berechnenden Umlaufbahn um die Fleischtöpfe der Wirtschaftsmacht. Mit "sozialdemokratisch" hat diese Partei nichts mehr zu tun, sie ist zur CDU in roten Lackschühchen geworden.

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darthmax 24.11.2017, 11:32
16. Groko

da war doch mal vor langer Zeit über Gewaltentrennung was zu lesen, ich erinnere Judikative, Legislaive und Exekutive getrennt.
Da Exkekutive und Legislative bei unseren Fraktionszwängen nicht zu trennen sind hofft man immer auf die Judikative, die auch laufend angerufen wird, aber bei den wichtigen Themen eie Euro, Griechenlandrettung, Aufkauf von Staatsobligationen sich vornehm mit Urteilen zurückhält.
Und da schimpfen wir auf die US Amerikaner, die es mit 2 Parteien schaffen die Gewalten zu trennen.

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mostly_harmless 24.11.2017, 11:37
17.

Zitat von Ralf1234
Für die Linken gäbe es eigentlich nur eine Option: Eingliederung in die SPD unter Aufgabe extremer Positionen (Stichwort NATO), eine damit verbundene Re-Sozialdemokratisierung der SPD und schon hätten wir eine WIn-Win-Situation: Die SPD ist wieder eine Arbeiterpartei und könnte um die 30 % erreichen
Voraussetzung für eine Re-Sozialdemokratisierung der SPD wäre es, dass die Seeheimer die Partei verlassen. Und das wird ganz sicher nicht passieren.

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frietz 24.11.2017, 11:38
18.

Zitat von Stäffelesrutscher
Bezeichnend, mit welcher Wonne die Linke niedergeschrieben werden soll. Da geht wohl ein Gespenst um in deutschen Redaktionsstuben ...
es ist echt seltsam, wie eigentlich die Wahlgewinnerpartei CDU mit Merkel in den Medien geschont wird. Jede andere Partei wird niedergeschrieben, nur die Kanzlerpartei nicht!

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m.gu 24.11.2017, 11:39
19. Die Linke ist heute die ein zigste Partei, die offen für die untersten

Schichten der Bevölkerung in Deutschland kämpft. Belegt in ihrem Wahlprogramm, dass z.B. jeder Bürger, egal wer, ob Rentner, Hartz IV Bezieher, Geringverdiener u.a. Minimum 1 050 Euro im Monat zum Leben benötigt. Ausgerechnet von Wirtschaftsexperten, das Leben ist auch verdammt teuer in Deutschland geworden. Nicht nur die Mieten, nein auch die Lebensmittelpreise gehen jetzt nach oben, bei minimalen Steigerungen der Renten und Stundenlöhnen. Sozial ungerecht, bis heute noch, die Linken wollen jetzt einen Durchbruch starten. Das dieser Wandel möglich ist zeigen uns die Politiker unserer westlichen Nachbarstaaten Österreich, Schweiz, Niederlande, Dänemark, Norwegen u.a. Jeder Bürger, egal wer in den vorgenannten Ländern bekommt dort nach Abzug der Mietkosten Minimum 1 000 Euro und mehr zum Leben. Sozial gerecht, was leider in unserem Land noch nicht Wirklichkeit ist.

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