Forum: Politik
Linke Solidarität: Mitläufer der Gewalt
REUTERS

Gilt das Leben eines Polizisten weniger als das eines Flüchtlings? Wer behauptet, linke Gewalt sei harmloser als rechte, hat den moralischen Kompass verloren.

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WiderstandsgewächsII 14.07.2017, 01:03
250. gute Frage

Zitat von unbekanntgeblieben
Hab mich schon gefragt, wo sie bleiben. Mit ihrer pauschalen Linken-Phobie ist das ja ein gefundenes Fressen. was hat übrigens die LINKE und Attac genau für Verbindungen zu den Randalierern? .........
klare Antwort beantwortet mit drei klicks im INTERNET
Ich starte auf der Website einer Linken Abgeordneten:

https://jule.linxxnet.de/index.php/2017/07/solidaritaet-mit-den-protesten-gegen-den-g20-gipfel-in-hamburg-demo-in-leipzig/#more-18741

zweiter klick
https://www.g20hamburg.org/

dritter klick
https://shutdown-hamburg.org/

alles lesen, nicht nur die Schlagzeilen, welch zynisches Wort!!
https://shutdown-hamburg.org/index.php/2017/07/05/english-denkst-du-wirklich-die-da-oben-sind-das-problem/

das Ergebnis
https://player.vimeo.com/video/223788153

und das war weit vor dem Gipfel aber mit eindeutigem Bezug veröffentlicht!!!!

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lsdeep2000@aol.com 14.07.2017, 01:10
251. es ist nicht oft

das ich mit herrn fleischhauer uebereinstimme, aber diese woche hat er den nagel mal voll auf den kopf getroffen.
da besteht doch noch hoffnung. schade, das es dafuer hamburg benoetigte.

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micheleyquem 14.07.2017, 01:48
252. Nun, wenn der Herr meint...

"Gilt das Leben eines Polizisten weniger als das eines Flüchtlings? Wer behauptet, linke Gewalt sei harmloser als rechte, hat den moralischen Kompass verloren."

Es scheint durchaus wahrscheinlich, dass ein Hetzer wie Fleischhauer zum Zwecke der Reflektion moralischer, bzw ethischer Fragen ein Kompass benutzt.,

Das würde zumindets die "Qualität" seiner Texte erklären.

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radius21 14.07.2017, 03:23
253. Das schlimme ist...

jeder brennende Autoreifen bringt es medial ins Vollformat. Die Argumente
der 70000 friedlichen Demonstranten sind wurst. Natürlich
ist es eine schwere Straftat Polizisten ( Menschen) zu verletzen.
Wer das Vorgehen der Polizei einmal kennengelernt hat und am eigenen Leib erfahren hat, darf die Lage differenzierter betrachten. Sie sucht nicht selten die Konfrontation.
CDU Wähler demonstrieren im Übrigen in der Regel nicht. Sie bewegen nichts. Deshalb einfach mal den Mund halten.

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Miere 14.07.2017, 05:22
254. Die 20 Euro gegen rechts versickern aber auch gern, scheint mir.

Ich vermute, ein guter Teil davon geht dafür drauf, Straßen umzubenennen, die nach Leuten heißen, die in der NSDAP waren oder gewesen sein könnten, an die sich aber kein Schwein erinnert, und die selbst der langjährige Anwohner eher für ehemalige Dorfschuldirektoren hält (was sie vielleicht auch waren und weswegen vielleicht auch die Straße nach ihnen benannt ist).
Gegen die echte Gewalttäterszene scheint auf beiden Seiten nicht so viel zu passieren, wie man gern hätte.

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kleinsteminderheit 14.07.2017, 05:30
255. Seit an Seit

Leider ist der schwarze Block offenbar ein integrierter Bestandteil der linken Protestkultur. Beschwerden über ein robustes Auftreten der Polizei sind vor diesem Hintergrund scheinheilig. Wer mit dem schwarzen Block marschiert, wer ihm Deckung gibt und sich nicht sofort entfernt, wenn die Randale losgeht, der braucht sich nicht zu beschweren, wenn er was abbekommt. Im Gegensatz zu den Polizisten muss kein Demonstrant fürchten, dass eine Zwillenkugel ihm Gewebe und Knochen zerschlägt, oder dass ein Brandsatz an seinem Körper explodiert.

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spon_4_me 14.07.2017, 05:58
256. Das Gedankenexperiment

"was, wenn das Rechte gewesen wären" ist natürlich kraftvo?l, weil wir uns alle die (eindeutig empörtere) Reaktion von Politik und Medien vorstellen können.
Aber ist das Problem nicht etwas komplizierter? Wenn in einer Demo 80% sich im Rahmen ihrer Grundrechte verhalten und 20% es nicht tun und die Mehrheit als "menschliches Schutzschild" benutzen, wie verhalten sich dann die Seiten? Soll die Mehrheit sich eigenständig gegen die im Zweifel organisierte und aggressionsbereite Minderheit wenden? Sind 20% Vermummte noch ok, aber 22,5% ein Grund, die Demo aufzulösen? Ich finde die Antworten auf solche Fragen nicht einfach und schwanke zwischen meinem Zorn über Prada-gekleidete Krawalltouristen und meinem Credo, dass wir in unserer Gesellschaft grundsätzlich sehr viele sehr schräge Meinungsäußerunhen aushalten müssen.

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TheFunk 14.07.2017, 06:01
257. Diese Hooligans

hatten mit Linkssein doch nichts zu tun. Das war nur Krawallmacherei. Wie bei einem Fußballspiel. Völlig unpolitisch.
Erstaunlicherweise fehlte die Polizei in Altona... Haben wir bundesweit echt so wenig Polizisten? Wer ist dafür verantwortlich? Achja, der Bundesinnenminister....

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keineadresse2014 14.07.2017, 07:25
258. Scheinheilig !

Was regt sich die Presse auf das 32 von 4800 Reportern die Akkreditierung entzogen wurde.
Aus der gleichen Ecke wird angeregt das die große menge ihre "friedliche Meinungsfreiheit" aufgeben soll.
Die Presse vergisst mitunter ihre Aufgabe der
"neutralen Berichterstattung"
Unsere Meinungsfreiheit ist nicht die Presse. Wichtig ist das die Presse von allem frei Berichten können.

GEWALTFREI ist eine Selbstverständlichkeit !
Eine harte Bestrafung der Gewalttäter ist im Sinn der friedlichen Demonstranten die mit diesen Chaoten nicht in einen Topf geworfen werden wollen.
Respekt den Polizisten die unsere Freiheit schützen!
Unsere Aufgabe ist es die Polizisten zu schützen.

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kladderadatsch 14.07.2017, 07:29
259. Problem kommt schon von den Schulen

Die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit hat ihren Schwerpunkt zu recht auf dem Nationalsozialismus. Dabei wird immer der Gegensatz zum Kommunismus und die Verfolgung der Linken durch den Nationalsozialismus, also den "Rechten" betont. Dass dies eigentlich nichts mit rechts oder links zu tun hat und es Faschismus auch auf der linken Seite als Stalinismus gegeben hat, wird dabei verschwiegen. Es müsste in den Schulen deutlicher auf Menschenrechte, also auch Respekt gegenüber der anderen Meinung also Toleranz gegenüber anderen und das Teilen der Macht in einer Demokratie abgestellt und damit gegen jeder Form der diktatorischen Unterdrückung mit Gewalt gesprochen werden, egal ob von links oder rechts.

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