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Linken-Chefin: Kipping lädt Wagenknecht-Bewegung zur Zusammenarbeit ein
ALEXANDER BECHER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Erneut erteilte die Katja Kipping der Sammlungsbewegung ihrer Parteifreundin Sahra Wagenknecht eine Absage. Ganz ausschließen möchte sie jegliche Zusammenarbeit allerdings nicht.

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pdebus0 02.09.2018, 23:18
1.

Die Linken gehören mittlerweile schon zum satten Establishmen und gieren förmlich nach Macht um endlich an die Futtertröge zu kommen.
Von Vergesellschaftung und Sozialismusideen sind sie genausoweit entfernt wie der die Erde vom Polarstern.
Sie haben die Hoffnung vieler enttäuscht und plappern nur noch munter den Mainstream nach immer auf der Hut ja keine abweichende Meinung zu haben .Bravo weiter so dann erledigt ihr euch bald von selbst. Die Spd sollte Warnung sein.
Anstatt alle Kräfte in einer Bewegung unterschiedlicher Lager zu vereinen beharrt ihr auf eurer Meinung.
Und genau damit seit ihr auch öfter in der Politik gescheitert.
Was sagt euch das Gleichnis mit den Stäbchen? eines kann man brechen aber 1000?

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karljosef 03.09.2018, 00:13
2. Die ganz große Koaltion unter Basta-Schröder hat die Umverteilung von

Kohl bestens fortgesetzt.
(GaGroKo = Blaßrote, Grüne, Neoliberale und -christen

Immer mehr Deutsche werden arm, immer weniger reich und superreich.

Wenn dem eine Ende gesetzt werden soll, muss die Linke nicht intern zanken sondern Partner suchen!!

Die (völlig fehlende) Antwort zu diesem Problem der AfD ist doch bekannt!

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Stäffelesrutscher 03.09.2018, 00:50
3.

Und das ist alles, was Sie aus diesem Interview zitieren?
Was ist mit ihren Aussagen zu Mindestlohn, Renten, Chemnitz?
Da ist sie zum Beispiel darauf angesprochen worden, dass einige, die eine Zeitlang PDS/Linke gewählt haben, jetzt ihr Kreuz bei der AfD machen.
Kipping hat höflich und zurückhaltend darauf geantwortet. Eigentlich hätte sie einen Grund nennen können, den Sie mit dieser verzerrten dpa-Meldung bestätigen: Die bundesdeutschen Medien haben seit 1990 die Inhalte und Erfolge der PDS möglichst verschwiegen. (Es hat sehr lange gedauert, bis zumindest mal kleine Anfragen der Partei zitiert wurden.) Das den Protestwählern unter den PDS/Linke-Wählern den Eindruck vermittelt, als könne man mit einer Stimmabgabe für diese Partei nix bewegen.
Und dann kam die Radau-Bewegung Pegida/AfD, auf die sich alle Medien gestürzt haben, so dass diese Leute gemerkt haben: »Oh, da reagieren Merkel & Co empfindlich«. Tja, und dann wird aus der Radau-Bewegung eine Bewegung, die die Fahne hoch hält und die Reihen fest schließt ...

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Mistkaefer 03.09.2018, 02:01
4. Das wird nichts, mit dem ...

... linken Privatverein von Wagenknecht und Lafontain. Schon wegen deren Egotrip machen da viele nicht mit. In der Migrantenfrage bezieht die Bewegung AfD-ähnliche Positionen. Darüber hinaus geht es um Umverteilung und Wirtschaftsfeindlichkeit. Wer von SPD und Grünen mit Verstand sollte da mitmachen?

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herbert 03.09.2018, 05:14
5. Die Kipping ist politisch völlig daneben und nicht wählbar wie die

ganzen Linken.
Der Kipping geht es um einen Posten.
Sie will ja auch ganz Afrika aufnehmen und in die deutschen Sozialleistungen drücken.
Die Kipping ist ein typisches Produkt der alten SED und mit der gleichen irren Denke.

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mhuz 03.09.2018, 07:45
6.

Die Kipping und Wagenknecht sind doch bis heute in der gleichen Partei und warum sollen sie sich jetzt auf einmal besser verstehen, nur weil die Wagenknecht eine Sammelbewegung als Beschäftigung Programm für ihren Mann gründen will - wenn, dann hätten sie sich bis jetzt schon verständigen können.Sie haben sich jetzt nicht verstanden und auf einmal doch ?

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tuedelich 03.09.2018, 08:50
7.

Zitat von Mistkaefer
... linken Privatverein von Wagenknecht und Lafontain. Schon wegen deren Egotrip machen da viele nicht mit. In der Migrantenfrage bezieht die Bewegung AfD-ähnliche Positionen. Darüber hinaus geht es um Umverteilung und Wirtschaftsfeindlichkeit. Wer von SPD und Grünen mit Verstand sollte da mitmachen?
Genau wegen der Nähe der "Bewegung" zur AfD (und CSU) in Sachen Migranten stellt sie für mich keine Alternative dar, wobei es natürlich schön wäre, wenn die bisherige Umverteilung von unten nach oben gestoppt werden würde (was ja eigentlich auch im Interesse der SPD und - mit Einschränkungen - den Grünen sein müsste).
Schade, dass es gerade in grundsätzlichen Fragen in Sachen soziale Gerechtigkeit und Humanität tatsächlich Unterschiede gemacht werden. (Wie kann das Frau W. und Herr L. mit "Links" vereinbaren?)

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friedrich_eckard 03.09.2018, 09:30
8.

Zitat von tuedelich
Genau wegen der Nähe der "Bewegung" zur AfD (und CSU) in Sachen Migranten ...
Wo kommt denn das bloss her?
Wenn ich Wagenknecht nicht vollkommen missverstanden habe, geht es doch um Folgendes:
- Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte steht überhaupt nicht zur Diskussion. Ist das CSU oder Alternative für Dösdbaddelz?

- Menschen, die vor Krieg oder Bürgerkrieg zu fliehen gezwungen sind haben Anspruch auf Hilfe, basta! Darüber, wie die verfügbaren Mittel möglichst effizient eingesetzt werden können, damit möglichst viele der Hilfe Bedürftige möglichst grossen Nutzen davon haben, darf man allerdings diskutieren. Wenn ein Teil der Mttel, die hierzulande für die "Verwaltung von Flüchtlingen" - also gerade nicht für die Leistungen, die ihnen direkt zugute kommen! - stattdessen etwa dem Flüchtlingshilfswerk der UN zugewendet werden könnte: dann halte ich die Frage jedenfalls für erlaubt, ob nicht mehr Betroffene etwas davon hätten. Ist das CSU oder Alternative für Dösbaddelz?

- Dann haben wir noch das Thema Arbeitsmigration, und da verstehe ich Wagenknecht so, dass sie es für keine "linke" Position hält, den Lohndrückern im Lande den Import von "Material" möglichst zu erleichtern, und ich teile diese Aufassung.

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Klapperschlange 03.09.2018, 10:30
9. So wird das mit...

Zitat von friedrich_eckard
Wo kommt denn das bloss her? Wenn ich Wagenknecht nicht vollkommen missverstanden habe, geht es doch um Folgendes: - Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte steht überhaupt .......
....der Sammlung nichts. Da müssen schon alle Verblendete mitmachen, von den Stalinisten über die Grünen zu den Kommunisten. Bei bislang ca. 100.000 Interessenten langt es höchstens zu einer Überschrift auf Seite 3 der BILD.

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