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Linksfraktion: Wagenknecht stellt Euro infrage
DPA

Taugt der Euro noch als Gemeinschaftswährung? Diese Frage stellt sich Sahra Wagenknecht. Die designierte Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag plädiert für eine Debatte über ein anderes Währungssystem.

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Pusteblume68 21.08.2015, 10:00
1. Folgerichtig

Diese Überlegungen sind nur folgerichtig. Allerdings muss die Linke aufpassen, dass sie sich nicht plötzlich mit den Nationalisten in einen Topf lassen werfen muss, nur weil diese ein zurück zu D-Mark fordern, weil sie halt die D-Mark und den Nationalstaat zurück wollen.

Wichtig ist aber, dass alle "Man muss die EU und den Euro von innen reformieren"-Verklärer endlich begreifen. Da ist nichts von innen reformierbar, nicht im Sinne der Bevölkerung.

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vau2 21.08.2015, 10:00
2.

Ich bin sprachlos. Natürlich hat Frau Wagenknecht recht.
Der Euro ist der größte Spalter der EU und für die Bevölkerung absolut schädlich.

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hubertrudnick1 21.08.2015, 10:09
3. In Frage stellen

In Frage stellen muss man das gegenwärtige Wirtschafts und Finanzsystem, das ist die Hauptursache an allem.
Der €uro, aber auch die EU als eine Gemeinschaft kann nur wirklich funktionieren, wenn man auch gewillt ist, eine gesellschaftliche und soziale Gemeinschaft zu errichten, wo es nicht übergroße Unterschiede gibt, aber das ist dann eine politische Aufgabe, die nur schlecht im System des Finazkapitals sich umsetzen lässt.
Aber liebe Frau Wagenknecht, ihr Träume von einer gleichen sozialen Gesellschaft ist auch nur ein Traum, der schon einmal jämmerlich gescheitert ist, auch damals hatte man es nicht geschafft alle unter einem Hut zu bringen, außer, dass alle gleichermaßen wirtschaftlich, finanziell, politisch und gesellschaftlich untergegangen sind und die Bevölkerung mit den Füßen abgestimmt hatte und zurück in das von ihnen verhasste kapitalistische System zurück wollten.
Vorstellungen von einer besseren und ausgeglichenen Welt haben wir doch wohl alle, nur wie der Weg dahin sein könnte, dass scheiden sich die Geister.

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manni.baum 21.08.2015, 10:13
4. nationale Souveränität

Frau Wagenknecht sollte eigentlich GEGEN nationale Souveränität und FÜR Integrationsschritte zum weltweiten Sozialismus sein mit einer Einheitswährung dem "Sozi".

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mborevi 21.08.2015, 10:14
5. Dann hat sie wohl ...

... als eine der Wenigen begriffen, wie das System der Abzocke wirklich funktioniert. Respekt!

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der-schwarze-fleck 21.08.2015, 10:14
6. Hoffnung schwindet

Schade, dass das die Wagenknecht sagt, denn dann bleibt der Euro. Schon weil es für die Etablierten unerträglich erscheint, den Linken einfach mal recht zu geben.

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hapebo 21.08.2015, 10:16
7. Auf ein Neues!

Der Ansatz der Diskussion ist korrekt. Der Euro in dieser Form ist eine Killer-Währung die nur Zwietracht in die Länder trägt. Wer profitiert den von dieser Währung? Doch nicht die Menschen,im Gegenteil die finanzieren dieses ganze Ungleichgewicht.

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gersco 21.08.2015, 10:16
8. Auf der Suche nach immer radikaleren Forderungen...

...diskreditiert sich Wagenknecht und damit die gesamte LINKE selbst. Wohlwissend, daß es nie zu Verantwortungsübernahme kommt, betoniert man sich in solche unrealistischen Forderungen in einer Art und Weise wie es nicht mal die angebliche Schwesterpartei Syriza in Griechenland macht. Abgesehen davon, daß man wieder einmal etwaige alternative Mehrheiten zur Union auf dem Altar des Populismus und der Profilneurose opfert. Selbst die Syriza hat den Sinn und den Wert des Euros zumindest mehrheitlich zwischenzeitlich begriffen. Aber man gefällt sich lieber in der Rolle des angeblich überlegenen Betrachters mit Universalrezepten und moralischer Deutungshoheit und beweist einmal mehr, daß man an Realpolitik nicht interessiert ist. Übertroffen wird dieses Geschwätz nur noch von den 'Unions-Rebellen' (schon ein lustiges Wort an sich), die den Austritt Griechenlands und damit einhergehende 'humanitäre Hilfslieferungen' fordern. Ich sehe schon die LKW-Karawanen vor mir. Europa im Jahr 2015. Und niemand in Sicht, der entgegen dem Mainstream die europäische Idee reformiert und weitertreibt, traurig genug. Im Sinne von Brandt, Bahr, Steinbrück und Co. wäre das eigentlich ein angestammtes Feld der SPD, aber hier ist bei dem aktuell verantwortlichen Personal wohl keine Initiative zu erwarten. Traurig genug, daß hier den Populisten und den nach Auflage heischenden Medien das Feld überlassen wird.

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jber 21.08.2015, 10:25
9. Gemein

Da macht sich Frau Wagenknecht gemein mit den Pegidas und sonstigen Ultrarechten im Land. Das ist so unbedarft, daß es schon wieder komisch ist.

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