Forum: Politik
Linkspartei und die Medien: Die Legende von Markus und Sahra
NDR/ Wolfgang Borrs

Die Empörung über Markus Lanz kommt der Linkspartei gerade recht. Die Genossen fühlen sich permanent von Journalisten benachteiligt. Dabei beherrscht kaum ein Politiker das Spiel mit der Presse besser als Sahra Wagenknecht.

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Despair 24.01.2014, 16:33
240.

Zitat von sysop
Die Empörung über Markus Lanz kommt der Linkspartei gerade recht. Die Genossen fühlen sich permanent von Journalisten benachteiligt. Dabei beherrscht kaum ein Politiker das Spiel mit der Presse besser als Sahra Wagenknecht.
Der Punkt ist doch, dass es den meisten Unterschreibern überhaupt nicht um die Linkspartei geht, sondern schlichtweg um die Tatsache, dass mit unserem Geld ein dermaßen schlechter Moderator bezahlt wird, der offensichtlich die einfachsten Grundlagen der Gesprächsführung entweder nicht beherrscht oder aber absichtlich ignoriert. Beides hat er in vielen vielen Fällen gezeigt. Und die Sendung mit der Wagenknecht war nun mal einfach der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.
Aber klar, alles wieder als Verschwörungstheorie verkaufen und als billigen Shitstorm, wobei das überhaupt keiner ist.

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hairforce 24.01.2014, 16:33
241. Also.....

wie war das nochmal: Frau Wagenknecht......wurde zwangsverpflichtet an der Talk-Show von Markus Lanz teilzunehmen. Es weiss doch jeder wie Lanz tickt. Ich warte nur auf den Tag an dem Eine/Einer dem Lanz mal den Marsch bläst. Ob er das Echo verträgt, wird sich dann herausstellen.

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richtersimon174 24.01.2014, 16:33
242. Manipulativer Artikel - VOellig am Thema vorbei

Es geht doch gar nicht um die Linke und die Medien. Es geht um diese eine Sendung. Die eine Sendung von Markus Lanz. Er hat journalistische Grundsaetze in die Tonne gekloppt.

Lanz hat nicht kritisch nachgefragt, sondern wollte gezielt mit einer überaus aggressiven Fragetechnik Sarah Wagenknecht vor einem großen Publikum in eine bestimmte Ecke drängen. Er wollte – indem er Sarah Wagenknecht daran gehindert hat dezidierte Aussagen zu machen – sie als Europa und Euro-Gegnerin darstellen.

Die Euro-Krise ist aber ein sehr komplexes Thema und kann nicht auf die einfache Formel „Euro – Ja oder Nein“ reduziert werden (Ich bin Makroökonom).

Wenn man über Politik reden möchte, dann sollte man zuhören und nicht plump versuchen einen Politiker zu diffamieren. Kritisch nachfragen? Bitte. Dann aber auch zuhören. Sarah Wagenknecht wollte nicht mit "Ja" oder "Nein" antworten, weil die Krise in ihrer Sicht komplizierter ist und daher die Antwort komplizierter ist.

Und was hat dann dann mit der Linkspartei und den Medien zu tun? Warum reden Sie denn nicht ueber den Stil von Joerges und Lanz? Manipulativ.

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macinfo 24.01.2014, 16:35
243. Wenn dieser Artikel auch nicht viel bringt ...

so bewegt er mich immerhin dazu, schleunigst die Petition gegen einen Moderator, der sein Handwerk einfach nicht versteht, zu unterzeichnen.

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bokertov 24.01.2014, 16:36
244. Ihr habt's nicht begriffen!!

Mit diesen Artikeln hält der Spiegel die Petition am Laufen die der Lanz Schuhe verkauft. (Aber Villeicht will man ihn da auch nicht :-))
Der Spiegel weiß, wie die Leser zu triggern sind!!! Super!! Diese bundesweiten Beteiligung macht "Wetten dass" endlich mal spannend:-)

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joe75 24.01.2014, 16:37
245. Unterstes Niveau!

Der Herr Lanz und auch Jörges waren doch der
Wagenknecht intellektuell nicht gewachsen.
Der Lanz wirkt so als ob er ihr gar nicht zuhören würde.
Stellte fragen nach der Manier eines "Stasi-Beamten" beim Verhör ;). Der Jörges warf wutschnaubend mit Plattitüden um sich.
Diese Herrschaften sind doch eher dazu geeignet DSDS oder Dschungelcamp zu moderieren.
Für so n Müll zahlt man GEZ.

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semper-idem 24.01.2014, 16:37
246. Betrifft: Jörres Videoclip im Stern

Statt vom Prompter oder vom Plakat abzulesen soll der Klugscheißer sich doch einmal mit Frau Wagenknecht an einen Tisch setzen, in der Mitte ein Moderator, der auf gleiche Redezeit achtet - und schon landet der Tiger vom Stern als Teppichvorleger.

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peterzilg 24.01.2014, 16:39
247. Wenn Moderator dem Gast ....

... in Argumenten nicht "gewachsen" ist, befürchtet er für seine "Unfähigkeiten" heftige Kritik von Kollegen und Arbeitgeber. Medienmacht? Politiker sind schwierigste Spezis, weil sie "beliebig" antworten. Fragen müssten im Nachhinein auf die Antwort abgestimmt werden ... Wenn Fragesteller insistiert, doch seine Frage zu beantworten, wird er als "nicht ausreden lassender..." verurteilt. Siehe Problem M.Lanz, der strategisch - medienwirksam - "anecken will". Langeweile bringt eben weniger Quote und so passieren leider fauxpas - statt gutem toleranten Benehmen und angenehmer Gesprächskultur. Antworten erlauben "vogelfreie" Meinungsäußerung, doch Aussagen von Anchorpersonen müss(t)en Etiquette wahren. In der Sendung war auch der "5-Sterne"-Journalist H.-U.Jörges - "nur" als Gast - und er intervenierte spontan und erkennbar "eigenmeinig", kopfschüttelnd GEGEN Dr. rer. pol. Sahra Wagenknecht, DIE LINKE.

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falx 24.01.2014, 16:39
248. Die Linke und die Medien

Kampagnen gegen und Totschweigen der Positionen der Linken sind auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern weit verbreitet. Warum: Die Linke ist einzige Partei, die die Interessen der Mehrheit vertritt, die Veränderungen zu einer anderen Gesellschaft hin in diesem Land bewirken will und könnte. Unsere Eliten in Politik und Wirtschaft wollen das natürlich nicht. Damit müssen sie alles dafür tun, dass die Bürger die Lügen über Exportüberschuss, Bankenrettung, Arbeitsproduktivität usw. glauben und nicht etwa von Sahra Waagenknecht aufgeklärt werden.

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adubil 24.01.2014, 16:39
249. Die Legende von Markus und Sahra I

Zitat von antmanhh
...das ist schon der zweite manipulative Artikel zu diesem Thema.E ist offensichtlich, dass die Haltung der Autoren die Darstellung bestimmt. Da hilft es auch nichts, wenn man in der Sache benennt, wie oft Frau Wagenknecht sich irgendwo auf Medienanfragen für Sendungen eingelassen hat. Da macht sie wohl kaum aus Eitelkeit, sondern um überhaupt als politisch argumentierend wahrgenommen zu werden. Darauf beschränkt sie sich deshalb auch zu Recht. ich hab auch viele Kritikpunkte an Ihr. Aber das sie ein eigennütziges Spiel den Medien betreibt, wie es der Artikel impliziert, gehört nicht dazu.
Naja, es ist ja Artikel Nr. 3. Erst die Umschalt-Story, dann die Legende von Markus und Christian und jetzt eben dieser. Dazu das Interview von ZDF-Himmler.
Und gerade hat Diez eine Kolumne freigeschaltet, die zumindest der Zusammenfassung nach (kommt man ja mit dem Lesen gar nicht mehr hinterher) schnurstracks wieder in die andere Richtung marschieren will.

SpOn will die Deutungshoheit in allen Richtungen.

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