Forum: Politik
Linkspartei und die Medien: Die Legende von Markus und Sahra
NDR/ Wolfgang Borrs

Die Empörung über Markus Lanz kommt der Linkspartei gerade recht. Die Genossen fühlen sich permanent von Journalisten benachteiligt. Dabei beherrscht kaum ein Politiker das Spiel mit der Presse besser als Sahra Wagenknecht.

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maverick75 24.01.2014, 16:40
250. Ausser Spesen nichts gewesen

Zitat von sysop
Die Empörung über Markus Lanz kommt der Linkspartei gerade recht. Die Genossen fühlen sich permanent von Journalisten benachteiligt. Dabei beherrscht kaum ein Politiker das Spiel mit der Presse besser als Sahra Wagenknecht.
Mal ganz ehrlich, wer kann es Markus Lanz schon verdenken, dass er Werbung in eigener Sache macht. Vermutlich sehen wir ihn schon bald als Pressesprecher der CSU. Der eingentliche Skandal sind diese Talkshows an sich. Hier werden Öffentlichrechtliche Gelder genommen um den Politikern und möchtgern Gutmenschen das Gehalt auf zu bessern. Es kommt doch eh nie was Sinnvolles bei diesen Shows raus, ausser bla, bla. Zum Thema Wagenknecht, die hat es nicht besser verdient, genauso verlogen wie der rest, Hauptsache schnell Kasse machen für ein bisschen geschwafel.

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karl-felix 24.01.2014, 16:40
251. Das

Zitat von RandalThorBlau2
Okay, nun also das Ganze nochmal von vorn: ich habe mir gestern in der ZDF Mediathek das komplette Gespräch zwischen Herrn Lanz, Frau Wagenknecht und Herrn Jörges angeschaut und angehört. Ich betone: zu keinem Zeitpunkt hatte ich auch nur ansatzweise den Eindruck, dass Frau Wagenknecht von den Herren unbotmäßig angegangen wurde; mit dem ins-Wort-fallen hatte sogar sie angefangen, nicht einer der Herren. Mit Ausnahme von Herrn Jörges, der sehr gut informiert ist und sich an der Thematik aufreiben konnte, hat auch Niemand seine Stimme erhoben. Auch im späteren Sendungsverlauf war das Klima zwischen den Beteiligten vollkommen entspannt. Also, was soll das jetzt bedeuten, diese Debatte? Wer kann, möge es mr gern erklären. Frau Wagenknecht zumindest macht auf mich (ich bin Konservativer) einen positiven Eindruck und ob sie irgendwann mal Kommunistin war oder Funkenmariechen im Karneval, steht hier hoffentlich nicht zur Debatte!
ist doch ganz simpel. Es geht hier nicht darum Gäste von Herrn Lanz zu bewerten, sondern seine Arbeit. Und die macht man als Moderator eben nicht gut, wenn man nicht moderiert sondern Partei ergreift und diskutiert. Das kann er machen, wenn er selber in die Talkshow eine Kollegen eingeladen wird. Da kann er zeigen, ob sein Intellekt dem gewachsen ist. Aber nicht gegenüber seinen Gästen wenn er das Heimrecht hat.
Und dann noch einen Jörges als Büchsenspanner mitzubringen , das hatte aber schon was vom Feinsten. Sehen Sie ja jetzt an der Nachtreterei.
Ich fand das schon sehr unpassend, wie die einzige Frau da von den Männern angegangen wurde und dem schüchternen Schullehrer der Mund abgewischt wurde, als er versuchte darüber zu informieren dass es wirklich Kinderarmut gäbe.

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Deutsch-Brasilianer 24.01.2014, 16:40
252. Was ist mit unseren sogenannten Journalisten los?

1.) Der Autor pikiert sich darüber dass Die Linke sich allzu gern als Opfer der Medien sieht und Zensur, Kampagnen, Totschweigen ihrer Positionen ausgesetzt ist. Der Verfasser selbst bestägt mit seinem substanzlosen Wagenknecht-Bashing (in der Funktion als Symbolfigur der Linken) genau diesen Sachverhalt.

2.) Er lenkt bewusst inhaltlich von der Petition ab, in der es in erster Linie um das rüpelhafte Verhalten zweier Medienvertreter gegenüber einer souveränen und intellektuell überlegenen Wagenknecht als Frau - stellvertretend für andere Talkgäste - geht. Der Autor sugeriert im Prinzip, dass Journalisten das dürfen, da Wagenknecht sich wehren kann (was sie auch sehr überzeugend getan hat). Was aber wenn dem nicht so gewesen wäre? Darf man dann trotzdem weiterrüpeln?
Der Beitrag ist weiterhin ein Versuch (neben anderen Artikeln), den qualitativen Verfall des Niveaus der öffentlichen Medien, inklusive Spon, salonfähig zu machen. Die Autoren wollen so wohl sich Freiräume schaffen, selbst nach Herzenslust Artikel ohne jegliche Achtung gegenüber journalistischen Grundprinzipien herauszuschleudern, wie eben dieser hier. Gerade in der Sache Wagenknecht/Lanz/Jörges kriegen es weder Spiegel- noch Zeit-online hin, einen schlüssigen und gut rechercheirten Artikel zu schreiben.

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Justitia 24.01.2014, 16:41
253.

Zitat von markenware
Wieviel hundert oder tausend Leserkommentare sind eigentlich noch notwendig, bis auch der letzte SPON-Autor begreift, dass es in dieser Sache nicht um Frau Wagenknecht und/oder ihre Partei geht, sondern einzig und ausschließlich um den unterirdischen Moderationsstil und die mangelnden Kompentenzen des Herrn Lanz in seiner Eigenschaft als Vertreter einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt? Die Werbeeinnahmen im Umfeld dieses Themas scheinen ja alle Vorstellungen zu sprengen ..
In Tat und Wahrheit scheinen Sie nicht begriffen zu haben, daß auch um Frau Wagenknecht geht, die auf Fragen nicht antwortet sondern ausweicht. Natürlich ist es dann die Aufgabe eines Moderators nachzuhaken und der Politikerin nicht die Möglichkeit zu geben, Sendezeit für das Runterbeten des Parteiprogramms zu stehlen. Wer Lanz hin und wieder sieht weiß auch, daß er das in gleicher Weise mit anderen Politikern macht, wenn sie ihm nicht auf die Frage antworten, beispielsweise Brüderle von der FDP. Ist aber schon interessant, daß die Linke sich erst darüber aufregt, wenn es sie selbst betrifft.

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hollo43 24.01.2014, 16:41
254. eigenartig

Zitat von RandalThorBlau2
Okay, nun also das Ganze nochmal von vorn: ich habe mir gestern in der ZDF Mediathek das komplette Gespräch zwischen Herrn Lanz, Frau Wagenknecht und Herrn Jörges angeschaut und angehört. Ich betone: zu keinem Zeitpunkt hatte ich auch nur ansatzweise den Eindruck, dass Frau Wagenknecht von den Herren unbotmäßig angegangen wurde; mit dem ins-Wort-fallen hatte sogar sie angefangen, nicht einer der Herren. Mit Ausnahme von Herrn Jörges, der sehr gut informiert ist und sich an der Thematik aufreiben konnte, hat auch Niemand seine Stimme erhoben. Auch im späteren Sendungsverlauf war das Klima zwischen den Beteiligten vollkommen entspannt. Also, was soll das jetzt bedeuten, diese Debatte? Wer kann, möge es mr gern erklären. Frau Wagenknecht zumindest macht auf mich (ich bin Konservativer) einen positiven Eindruck und ob sie irgendwann mal Kommunistin war oder Funkenmariechen im Karneval, steht hier hoffentlich nicht zur Debatte!
Ich habe mir auch die Runde nochmal angeschaut. Andere Foristen haben im Einzelnen erklärt, was nicht in Ordnung war. So etwa das insistieren auf geschlossene Antworten (Europa und Euro nur ja oder nein) oder unvermittelt die Frage nach dem Einkommen von Frau Wagenknecht, die mit dem Thema nichts zutun hatte. Frau Wagenknecht hat übrigens auf die Retourkutsche (Einkommen von Lanz) verzichtet, weil es ihr nur darum ging, ihre Sachargumente zu äußern.
Herr Jörges hat einen sehr unangenehmen Eindruck hinterlassen, den sein kleines Nachkart-Video in keiner Weise korrigieren konnte.
Jörges hatte ja früher durchaus lichte Momente, allerdings immer schon mit auffällig besserwisserischer Attitüde. Jetzt gehen ihm auch noch die Argumente aus und die Performance ist grauslich bis peinlich.

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fraluxx 24.01.2014, 16:41
255. benachteiligt

wird die Linke im Oeffentlich Rechtlichen Fernsehen keinesfalls-ebensowenig wie in Stern und Spiegel.
Dass da die Wagenknecht auftrat und nicht die Merkel spielt für den Lanz doch keine Rolle.. der kann mit niemandem ein vernünftiges Gespräch führen.
Ob der Jörges bei der Merkel auch so rumgepöbelt hätte ?

Ich hab allerdings gerade die Petition unterzeichnet...

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Berliner42 24.01.2014, 16:42
256.

Zitat von BettyB.
Auch wenn man anderer Ansicht ist als sie, sollte man sie als Moderator zu Wort kommen lassen.
Wie oft soll man das denn noch sagen? Sie hat in der Sendung bei weitem am meisten geredet und ist selber jedem anderen ins Wort gefallen. Ein Moderator MUSS eingreifen, wenn ein Gast die Runde dominiert, indem er ohne Punkt und Komma minutenlang durchredet.

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ProDe 24.01.2014, 16:42
257. Krass! Dieser Mann hat die Sendung wohl nicht gesehen.

Das ist schon ein krasses Stück Propaganda. Da werden aber auch alle Vorurteile aus der Kiste geholt und vermischt um damit diese Art von ideologisch geprägtem Haus- und Hof-Journalismus der Regierung gerechtfertigt wird.

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kdshp 24.01.2014, 16:43
258. 174.566 Unterstützer - 24.01.2014 16:43

Zitat von sysop
Die Empörung über Markus Lanz kommt der Linkspartei gerade recht. Die Genossen fühlen sich permanent von Journalisten benachteiligt. Dabei beherrscht kaum ein Politiker das Spiel mit der Presse besser als Sahra Wagenknecht.
Interssant ist auch die bundesweite verteilung der abgegeben stimmen bei der petition.

https://www.openpetition.de/petition...gebuehr#karten

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produster 24.01.2014, 16:44
259. Paranoia

Ablenken, blenden, pauschalisieren: das ist die Taktik, mit der alle Themen und Ereignisse, die die Staatsdoktrin Euro in Zweifel ziehen, weg gebügelt werden. Und darum ging es ja letztlich mal wieder. Die Person Lanz ist doch völlig unwichtig. Wichtig ist, mit welch verbissener Paranoia mittlerweile im öffentlich-rechtlichenRaum eingeprügelt wird auf alle, die sich der staatlich verordneten Einheitsdenke widersetzen.

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