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Linksruck in Griechenland: Euro schwächelt nach Syriza-Wahlsieg
REUTERS

Der Sieg der linken Syriza in Griechenland macht sich umgehend an den Märkten bemerkbar, der Euro gibt leicht nach. Auch bei der Bundesbank sorgt der Wahlausgang für Unruhe.

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Badischer Revoluzzer 25.01.2015, 21:24
1. Wenn die Griechen ausgetreten sind,

können wir uns den anderen Problemen zuwenden und diese lösen.

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spiegel-kommentar 25.01.2015, 21:25
2. Die Märkte

Den Einfluss "der Märkte" finde ich mittlerweile zum Kotzen. Entschuldigung, aber es ist zunehmend unerträglich, dass die Zockerei, die 2008 schon ein Riesenchaos ausgelöst hat, weitergeht und immer größere Probleme verursacht, gegen die offensichtlich nicht mal unsere gewählten "Volksvertreter" auf allen Ebenen vorgehen.

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delta058 25.01.2015, 21:37
3.

Ist der Euro zu schwach, wird geheult. Schwächelt er heulen die Experten auch, ja watt denn nu?

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bonner85 25.01.2015, 21:44
4. 240.000.000.000 Euro

Diese Summe muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wie soll so ein kleines Land, mit so einer minimalen Wirtschaftsleistung, so eine Summe jemals zurück zahlen?

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Wortkonserve 25.01.2015, 21:45
5. Bye, Bye Greichenland!

Wenn Griechenland rausgeflogen ist, wird sich alles schnell finden und regeln. Bis dahin ruckelt es noch ein wenig aber dann wird es sofort besser und die "Märkte" der echten Volkswirtschaften werden es mit Kursgewinnen danken.

Also Griechenland bye, bye.

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schwyz 25.01.2015, 21:47
6. Angst & Wut der Griechen

Die Konservativen um den bisherigen Premier Antonis Samaras schürten die Ängste der Griechen vor einem erneuten Absturz, diesmal ins Bodenlose. Damit ignorierten sie, was Wahlforschern schon vor Wochen aufgefallen war: Die Furcht der Griechen nahm ab, ihre Wut aber stetig zu. Wut ist ein starkes Gefühl, es kann Welten zum Einsturz bringen.
Die Wut und die Empörung vieler Griechen richtet sich auf all jene, die sie dafür verantwortlich machen, dass ihre persönlichen Opfer in fünf langen Krisenjahren – Einkommenseinbussen von durchschnittlich 30 Prozent beispielsweise – offenbar weitgehend umsonst waren. Weil Griechenland nicht wirklich vorangekommen ist. Weder mit den inneren Reformen des Staates, also dem Ausmisten des klientelistischen Augiasstalles. Noch mit dem Neuaufbau der Wirtschaft, was besonders tragisch ist angesichts einer Arbeitslosigkeit von gut 25 Prozent.

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tomymind 25.01.2015, 21:50
7.

Zitat von Badischer Revoluzzer
können wir uns den anderen Problemen zuwenden und diese lösen.
Die Griechen haben diese Probleme weder verursacht noch würde ihr Austritt etwas lösen. Fragen sie sich doch selber, wie ein Land mit der Wirtschaftsleistung Hessens überhaupt etwas auslösen kann. Und das eine Währung bei einer demokratischen Wahl und dem Gewinn einer demokratischen Partei nachgibt sollte uns allen zu denken geben. Auch wenn die Konservativen, Rechten, Neoliberalen immer über die ach so Linken Medien schimpfen und den Linksrutsch propagieren, sollte auch ihnen aufgegangen sein, das diese Medien denen gehören und das was die SPD heute verzapft sich vor 20 Jahren die CDU nicht getaut hätte

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marekors 25.01.2015, 21:51
8. Volkswirtschaft 6, setzen

Zitat von spiegel-kommentar
Den Einfluss "der Märkte" finde ich mittlerweile zum Kotzen. Entschuldigung, aber es ist zunehmend unerträglich, dass die Zockerei, die 2008 schon ein Riesenchaos ausgelöst hat, weitergeht und immer größere Probleme verursacht, gegen die offensichtlich nicht mal unsere gewählten "Volksvertreter" auf allen Ebenen vorgehen.
Man mag über den Einfluss der Märkte denken, was man will, aber irgendwer muss die griechischen Staatsanleihen ja kaufen, sonst muss der griechische Staat eben mit seinen Steuereinnahmen (ohne Neuverschuldung) auskommen.

Und die Käufer waren in der Vergangenheit zumeist keine "Zockerbanken", Hedgefonds o. ä. sondern erzkonservative (also sehr vorsichtige) institutionelle Anleger wie Pensionsfonds, Lebensversicherer u. ä., weil Staatsanleihen im Euroraum eben als absolut sichere Anlagen galten. Griechenland hat hiervon jahrelang enorm profitiert, weil es sich (trotz mehrerer Staatsbankrotte in der Vergangenheit) seit 2002 zu nie dagewesenen Konditionen Geld an den Finanzmärkten leihen konnte.

Wenn sie die Anleger jetzt zu einem neuen (schon dem zweiten) Schuldenschnitt zwingen, dann bekommen die dort Versicherten später eine niedrigere Rente bzw. Kapitalleistung, wenn der Versicherungsvertrag fällig wird. Zudem wird buchstäblich NIEMAND dem griechischen Staat in Zukunft jemals wieder Geld leihen, er muss ja damit rechnen, es nicht zurück zu bekommen.

Bin mal gespannt wie lange es geht, bis Tsipras entzaubert ist und den Griechen eingestehen muss, dass auch er keinen Esel (sic!) vorzeigen kann, der goldene Dukaten sch...

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dietmar0402 25.01.2015, 21:51
9. Schluss mit EU.

Das Geld was wir hier verlieren wäre für Schulen Kindergärten und auch Zoll und Polizei viel besser gewesen.Aber noch schlimmer wäre wenn jetzt die EU noch weiter Geld reinpumpen würde da würde ich Sie für verrückt erklären .

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