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Lkw-Attentat von Berlin: Lammert reagiert auf Kritik von Anschlagsopfern
DPA

Rasch ging die Republik nach dem Anschlag von Berlin zum Alltag über. Angehörige der Opfer beklagen, dass ein würdiges Gedenken fehlt. Nun will der Bundestag an die Toten und Verletzten erinnern.

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jalu-2008 10.01.2017, 19:19
10. Diese Eiseskälte ...

und Ignoranz der deutschen Kanzlerin ist unerträglich. Jede angeschwärzte Tür einer Hinterhofmoschee bekommt mehr Aufmerksamkeit und Mitgefühl. Nur nicht an die eigenen Fehler erinnert werden? Ist das der Grund?

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cedebe 10.01.2017, 19:20
11. Verhältnismäßigkeit

Wir müssen irgendwann aufhören, jeden Anschlag in Europa medienwirksam zu betrauern. Die Angehörigen der Opfer können doch trauern, wie wollen, dazu brauchen sie keine Staatstrauer.

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hornberg 10.01.2017, 19:21
12. Könnte es sein, dass

die Vertreter des deutschen Volkes sich davor fürchten, einen Präzedenzfall zu schaffen in der sicheren Überzeugung, dass solches Gedenken künftig mehrfach nötig wird.

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GG.real 10.01.2017, 19:22
13. Haltung

Die Reaktion und Verhaltensweise auf das Attentat von Berlin verdeutlicht die Haltung der Regierenden zum Bürger. Da ist Polen, Italien, Israel volksnäher.

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luny 10.01.2017, 19:26
14. Völlig richtig

Hallo Herr Weiland,

Sie schreiben:

"Eine zentrale Gedenkfeier, die noch einmal an die Toten sowie die rund 50 Verletzten des Berliner Anschlags erinnert, fehlt bislang. Im "Tagesspiegel" hatte eine Angehörige eines der daran jüngst harsche Kritik geübt."

Dieser Kritik schließe ich mich unumwunden an.

Als die "Gedenkfeier" stattfand, war die Identität der Opfer überhaupt
nicht geklärt.

Ich finde es völlig richtig, den Opfern ein Gesicht und einen Namen
zu geben.

LUNY

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sotomajor 10.01.2017, 19:30
15. Wahnsinn nach Plan

Wir sehen eine Journalie in Deutschland die sich konform verhält. Das ist einmalig in einer Demokratie und darf so nicht mehr weiter gehen. Man möchte geradezu dem Spiegel selbigen vorhalten, schreiben was sie denn da machen ? Leute, Demokratie Menschenrecht Freiheit, das kommt gerade nicht von Konformität, sie kommt von der Kritik aus dem Volk. Deshalb muss eine freie Presse, jede Kritik dazu auch hinterfragt werden. Es darf nicht sein das aussortiert wird nach den "Willigen" !
Ich hoffe der Spiegel besinnt sich und wir kommen in Deutschland wieder zu unseren echten Werten zurück, wenn es nicht gelingt habt auch ihr vom Spiegel verloren.

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mundi 10.01.2017, 19:31
16. Pegida mußte beschützt werden

Zitat von rechthaber76
Man stelle sich nur einmal vor, ein Vertreter von PEGIDA oder richtiger Nazi usw. wäre in eine Versammlung der Friedensbewegung gerast - was da los wäre, wir hätten sicher tgl. Gedenkveranstaltungen, Glockenläuten usw.. Hier will man aber um JEDEN Preis vermeiden, dass irgendjemand falsche (oder vuielleicht richtige aber nur politisch inkorrekte?) Schlüsse zieht. ....
Die meisten Menschen der Pegida waren friedlich. Bei den Demonstarionen dieser Menschen, die gegen die Islamisierung protestierten, mußte sie die Polizei vor organisierten Gegendemonstranten, die für die Islamisierung waren, massiv beschützen.

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hockeyversteher 10.01.2017, 19:32
17. Jetzt ...

... kann es nur noch schlimmer werden.
Erst öffentlicher Druck zwingt die Politik, den Opfern die gebührende Achtung zu zeigen. Schlimm war der Umgang mit den Opfern von Würzburg. Das hat keinen interessiert. Lag es daran, dass es Chinesen waren?
Die Polen und Italiener haben gezeigt, wie man mit Opfern umgeht.
In Deutschland wird das abgehakt - Einzelfall!
Der Berliner Senat hat seine ersten Sitzungen schon hinter sich - mit dem spannenden Thema - Einrichtung von Gender-Toiletten - War was?
Und jetzt, gut einen Monat später besinnt man sich - manchem Opfer, die kaum auf Entschädigung hoffen dürfen, mag es wie Hohn vorkommen, denn von Herzen kommt das wohl kaum..

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Ge-spiegelt 10.01.2017, 19:33
18. Quadratur des Kreises

was jetzt, möglichst intensiv trauern oder sich nicht terrorisieren lassen und weiter leben? Wenn schon nicht mal die Deutschen Opfer bekannt sind, für Anonyme trauern? Nein, das Leid darf nicht anonym bleiben. Vir Allem muss ihnen geholfen werden, eine Staatstrauer nützt ihnen weniger, eine Entschuldigung warum die Behörden erlaubt haben, dass sich der Attentäter frei bewegen durfte, schon mehr.
Und ja, wir müssen aus den Fehlern lernen und ja es sind mehr Überwachungen und Kameras notwendig.

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franz.v.trotta 10.01.2017, 19:34
19. Hässliche Instrumentalisierung

Die Kanzlerin scheint desinteressiert. Einige ihrer führenden Mitarbeiter versuchen indes, der SPD die Verantwortung für die Toten von Berlin zuzuschieben. So der Fraktionsvorsitzende der CDU in NRW. Er führt Wahlkampf.

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