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Luftschläge in Syrien: Russland brüstet sich mit Tod Hunderter Aufständischer
AP

Bei Dutzenden Luftschlägen in Syrien will Russland den "Islamischen Staat" empfindlich getroffen haben. Doch der rückt im Norden des Landes vor und erzielt den größten Geländegewinn seit Monaten.

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abc-xyz 09.10.2015, 18:43
1. Siegeszug von IS beginnt - dank Putin

Laut eingehenden Meldungen hat das russische Flächenbombardment gegen die Rebellen dazu geführt, dass der IS die Initiative gegen die Rebellen begonnen hat und nördlich von Aleppo vorstürmt. Damit zeigt sich, was alle Experten schon seit Tag 1 der russischen Invasion sagen. Putin will den IS stärken und die Rebellen vernichten. Damit soll nur der Weg einer Wahl zwischen einen blutrünstigen Diktator und einer Islamistenmiliz geebnet werden. Sollte Putin das gelingen, wird es nicht nur unzählige mehr Tote geben sondern noch viel mehr Flüchtlinge.

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meinlieber 09.10.2015, 18:45
2. Andere Rebellen?

SPON, nennt doch die "anderen Rebellen" beim Namen! Das sind Gruppierungen die genauso einen dschihadistischen Hintergrund haben wie der IS. "Was will Putin in Syrien wurde auch zur genüge thematisiert. Was wollen eigentlich wir als Westen in Syrien? "Assad muss weg" zu jedem Blutzoll der dortigen Bevölkerungsgruppen kann es wohl nicht sein!

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thorsten35037 09.10.2015, 18:46
3.

Was heißt hier "brüsten". Wollen wir nun gegen den IS kämpfen oder nicht? Amerikanische Luftangriffe werden doch auch nicht in Frage gestellt trotz der "Kollateralschäden"

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shockG 09.10.2015, 18:46
4.

"Mehr als 90 Prozent der russischen Luftangriffe galten jedoch nach US-Angaben nicht dem IS oder Terroristen, die mit Al-Qaida verbündet sind, sondern anderen Rebellen."

und welche "anderen Rebellen" sollten das sein? diese sollte man doch dann schon benennen können, wenn man journalistisch nicht weiter ein phantom beschreiben will.

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tolate 09.10.2015, 18:49
5. Wer brüstet sich? Putin, oder Lawrow?

Bisher ist Russland nicht durch eine übertrieben emotionale Wortwahl aufgefallen, auch nicht in den Nachrichtensendungen. Anders verhält es sich freilich mit den einheimischen bekanten Gesichtern von Claus Kleber über Marietta Slomka bis zu Petra Gerster, Thomas Roth und die vielen anderen nicht zu vergessen. Da wird schon mal mit Tremolo in der Stimme, besorgtem Gesichtsaudruck, verschärfter Aussprache oder entsprechend dem Anlass leicht kloßig tränenerstickt klingender Stimme gearbeitet. Soll ja schließlich auch persönlich rüberkommen.

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diskretes Kontinuum 09.10.2015, 18:50
6.

Es war zu erwarten, dass der IS die Angriffe Russlands auf seine stärksten Gegner für einen Vorstoß nutzen würde. Putin spielt ein gefährliches Spiel, denn er riskiert, dass der IS bald den Großteil Syriens kontrollieren kann. Aber wahrscheinlich ist das sogar in seinem Interesse. Der Dauerkriegszustand sichert im seine militärische Präsenz. Die Frage ist nur, was er langfristig damit im Schilde hat...

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kio 09.10.2015, 18:54
7. Die Mär von Rebellen

Wieder mal so ein Bericht, was nichts mit der Realität zu tun hat, lieber Spon.
Seit dem Russland begonnen hat gegen den IS zu kämpfen, sind wohl Einige im Westen etwas unruhig geworden.
Angeblich soll der IS seine grössten Geländegewinne gemacht haben.
Das ist durch aus möglich, da die vom Westen unterstützten Rebellen mit ihren Waffen in Scharen zur IS übergelaufen sind.
Deren Ideologie war und ist auch nicht anders, wie die der IS...genauso barbarisch und zurückgeblieben.
Was in Syrien als Freie Syrische Armee bezeichnet wird, ist nichts anderes als ein Ableger der IS.
Diese werden leider vom Westen mit viel Waffen und Geld unterstützt, um das Gebiet zu destabilisieren.
Doch Putin sei dank, das er dieses heuchlerische Spiel durchschaut hat und endlich diese Unmenschen bombardiert.
Aber vlt kommt der Westen ja noch der IS zur Hilfe....:)

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thequ 09.10.2015, 18:56
8.

IS rückt im Norden vor? Aber doch viel eher weil das NATO Mitglied Türkei hier einen Krieg gegen die Kurden führt und diese erheblich schwächt! Selbst die Amis haben es eingesehen und Ihre kleine Ausbildungsmission nun beendet, um im Gegenzug die Kurden zu unterstützen.

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winkler00 09.10.2015, 18:56
9. Mehrfrontenkrieg vermieden

Man schaltet immer das schwächste Glied im Mehr frönte Kampf aus, auch wenn der andere Gegner zeitweilig Landgewinn verzeichnet. Wenn nur noch IS und Assad bleiben, ist eine direkte Konfrontation möglich, ohne von irgend welchen Splittergruppen überrascht zu werden.

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