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Luftsicherheit: Polizei rüstet gegen Drohnen auf
Julian Stratenschulte/ DPA

Die Zahl der unerlaubten Flüge mit ferngesteuerten Geräten steigt drastisch an. In zwei Fällen hat das BKA nach SPIEGEL-Informationen bereits Drohnen durch Störattacken gestoppt.

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dn.creaserv 10.08.2019, 11:21
1. Tja!

Der Luftraum ist nicht rechtsfrei. Legal eine Genehmigung zum Drohnenflug zu bekommen ist sehr arbeitsaufwändig und kompliziert. Aber bevor jemand mein Recht auf Privatsphäre verletzt oder mir gar aus Daffke so ein Ding auf den Kopf fällt nehme ich diese Regulierung lieber in Kauf. Dann weiß ich wenigstens, dass wer eine Drohne pilotiert auch nachweisen musste, dass er/sie das auch kann.

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chrismuc2011 10.08.2019, 11:26
2.

Ich bin selbst Besitzer und Betreiber eines Quadrokopters, der vorschriftsmäßig beschriftet und versichert ist. Zudem hat mein DJi Copter eine Sicherung eingebaut, die es nicht erlaubt in Flugverbotszonen zu fliegen.
Insgesamt sind die Vorschriften sehr zahlreich und sehr restriktiv. In Deutschland ist es nahezu überall verboten zu fliegen.
Die meisten Hobby- und auch Berufspiloten halten sich an die Vorschriften. Von versehentlichen Überschreitungen mal abgesehen.
Wer alllerdings in einer Stadt, noch dazu im Zentrum oder in der Nähe von Flughäfen, Militärgeländen, Autobahnen, Wasserstraßen und Bundesstraßen fliegt, der weiß, dass er ein absolutes Verbot überschreitet.

Leider wird durch dieses kriminelle Verhalten die Mehrheit der Piloten diskriminiert. Selbst wenn man auf seinem eigenen Grundstück fliegt, kommt sofort ein Nachbar der schimpft, obwohl kein Verbot überschritten wird.

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muckp 10.08.2019, 11:40
3. @chrismuc2011

sorry, aber ich als Nachbar würde auch schimpfen wenn so ein blödes und ggf. lautes Teil in der Nähe meines Grundstücks kommen würde. Und dabei ist es mir egal ob Verbote überschritten werden. Keine Ahnung welche Kameras Sie an dem Teil hängen haben und was Sie gerade filmen. Kann sein, dass Sie nichts böeses wollen, aber ich kann das vom Boden aus nicht sehen.

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Mister Stone 10.08.2019, 11:42
4.

Sind die Drohnen von Geheimdiensten "befreundeter" Staaten auch davon betroffen? Oder gelten deren Flüge nicht als "unerlaubt"?

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kraftmeier2000 10.08.2019, 11:45
5. Gegen

diese Ignoranten unter den Copterpiloten welche in Gebieten aufsteigen wo dieses nicht erlaubt ist, sollte man rigoros vorgehen, Einzug der Drohne, zusätzlich eine Empfindliche Geldstrafe (bei Minderjährigen haften die Eltern), und im Wiederholungsfall eben auch mal für ein Paar Monate weggesperrt, um diesen Idioten Zeit zum Nachdenken zu geben. Und wer ohne Haftpflichtversicherung einen Copter fliegt, gehört ebenso zu der Gruppe Verantwortungslos und gehört ebenso rechtlich belangt. Denn mit Ihrem unverantwortlichen Verhalten wird hier eine bzw. die große Gruppe von Gesetzestreuen Piloten mit verunglimpft, und das darf nicht sein.

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unixv 10.08.2019, 11:47
6. wie wehrt man sich, gegen eine Drohnen Beobachtung?

Wir leben auf dem Land, jetzt hat sich da einer Pferde gekauft und eine Koppel neben uns gemietet, und regelmäßig fliegt er an unseren Grundstückrand und beobachtet uns, ist das noch legal?

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rainer-rau 10.08.2019, 11:48
7. Der Nachbar ist absolut zu verstehen,

Zitat von chrismuc2011
Ich bin selbst Besitzer und Betreiber eines Quadrokopters, der vorschriftsmäßig beschriftet und versichert ist. Zudem hat mein DJi Copter eine Sicherung eingebaut, die es nicht erlaubt in Flugverbotszonen zu fliegen. Insgesamt sind die Vorschriften sehr zahlreich und sehr restriktiv. In Deutschland ist es nahezu überall verboten zu fliegen. Die meisten Hobby- und auch Berufspiloten halten sich an die Vorschriften. Von versehentlichen Überschreitungen mal abgesehen. Wer alllerdings in einer Stadt, noch dazu im Zentrum oder in der Nähe von Flughäfen, Militärgeländen, Autobahnen, Wasserstraßen und Bundesstraßen fliegt, der weiß, dass er ein absolutes Verbot überschreitet. Leider wird durch dieses kriminelle Verhalten die Mehrheit der Piloten diskriminiert. Selbst wenn man auf seinem eigenen Grundstück fliegt, kommt sofort ein Nachbar der schimpft, obwohl kein Verbot überschritten wird.
weil er sich beobachtet und gestört fühlt. Noch lange nicht alles, was bei uns legal ist, ist auch in Ordnung. Von dem Lärm Hunderter an Motorrädern, die gerade an unserem Haus vorbeiprollen und der sich absolut stressig bis gesundheitsschädlich auswirkt, ist wahrscheinlich ein Teil legal, aber trotzdem asozial.

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clausde 10.08.2019, 11:51
8. Gute Drohne - böse Drohne

Wie oben schon beschrieben gibt es inzwischen klare Vorschriften für den Betrieb von Drohnen.
Im Prinzip ist es wir immer. Restriktionen sind nur für diejenigen da, die sie einhalten. Wer sich nicht darum kümmert, macht was er will. Wird er erwischt gibt es empfindliche Strafen. Aber das Risiko ist gering. Genau das ist das Problem.
Mit noch mehr Vorschriften wird man nichts erreichen. Mit mehr Überwachung in den sensiblen Bereichen vielleicht ja.
Nur wer wird bald unterscheiden können, ob es sich um eine Buchhändler-Lieferdrohne, fliegenden Postboten oder um eine mit Sprengstoff beladene Terroristen-Drohne handelt?
Die Frage die wir in den Städten stellen müssen ist essentiell. Wollen wir überhaupt Drohnen in der Luft wo Menschen auf dichten Raum leben?
Ist das Geschwirre in der Luft überhaupt das was die Bürgerinnen und Bürger wollen oder geht es nur um ein Pseudo-„Milliardengeschäft“? Wenn die ersten Lieferdrohnen mit nachgebauter Technik, welche die Polizei einsetzt, vom Himmel geholt werden, erledigt sich das Thema?
Welche Drohne ist „gut“ und welche Drohne ist „böse“?

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Ranus 10.08.2019, 11:54
9. Man sollte den Zugang

zu diesen potentiell hochgefährlichen und bedenklichen Dingern sehr restriktiv limitieren. Außerdem müsste technisch gewährleistet sein, dass man Drohnen eindeutig dem Besitzer zuordnen kann, damit dieser bei Missbrauch belangt werden kann. Dann würden gewisse Hohlköpfe zum Beispiel die Störung des Flugverkehrs unterlassen.

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