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Luxemburgs Außenminister Asselborn: "Kanzler Kurz spricht die Sprache Trumps"
AFP

Der Luxemburger Jean Asselborn ist dienstältester Außenminister der EU - und Freund klarer Worte. Im Interview nennt der Sozialdemokrat Polen einen "Unrechtstaat" und attackiert Österreichs neuen Kanzler Kurz.

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demiurg666 29.12.2017, 18:19
1.

Es gibt eine einfach Lösung. Eine Union der Visegrad Staaten und deren geschlossenen Austritt aus der EU. Ich denke dass ist doch was diese Länder wollen aber sie haben nicht die sprichwörtlichen Eier. Dazu kommt noch dass die Gründer der EU zu naiv waren zu bestimmen wie Länder aus der EU ausgeschlossen werden können. Dies wäre an der Zeit nachzuholen.

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mistermister 29.12.2017, 18:21
2. Asselborn

aus Luxemburg macht wieder einmal den Mund auf. Leider kann man nichts was aus Luxemburg kommt ernst nehmen. Seien es die Steuerschlupflöcher, der betrügerische Jean Claude Juncker oder die Finanztricks mit denen Luxemburg sich zum Nettoempfänger von EU-Zahlungen gerechnet hat. Ich frage mich, was ist da wohl ein Unrechtsstaat? Das ist unglaubwürdige "Kritik" aus Luxemburg.

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hugahuga 29.12.2017, 18:22
3.

Die Antwort ist sehr einfach: Herr Kurz ist Realist, kennt die Verwerfungen und weiß, was seine Bürger von ihm erwarten. Sie haben ihn nämlich gewählt, damit er sich vorfrangig um die Belange der eigenen Bürger kümmert.
Herr Asselborn ist kein Realist, sondern ein Phantast, der niemandem direkt verantwortlich ist und der deshalb - freischwebend - sein Wunschdenken äußern darf.
Die vorliegenden Fakten sprechen für Herrn Kurz - ob dass nun Herr Asselborn, Herr Kouchner oder die Klarsfelds anders seheen, spiel dabei keine Rolle.

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nosedive 29.12.2017, 18:24
4. Vergleich

Wieviel "Schutzsuchende" hat Österreich seit 2015 aufgenommen, und wieviel hat Luxemburg aufgenommen ?
Der Herr Asselborn ist ein Archetyp eines selbstgerechten Eurokraten.

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waspo10 29.12.2017, 18:25
5. europäische Zusammenarbeit

...wie schaut es eigentlich mit der Steuerpolitik Luxemburgs, der Niederlande, Irlands und Zyperns aus.....
jetzt ist wieder einmal Österreich dran.

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lesheinen 29.12.2017, 18:25
6. Wo er recht hat, da hat er recht

und ich bin froh, dass Herr Asselborn Klartext redet. Verquirlte statements, die bloß keinem weh tun sollen, sind fehl am Platze. Wenn das den Orbans, Kurzens, Kaczynskis nicht passt, sollen sie sich mal fragen, warum sie am Pranger stehen. Die machen doch aus innenpolitischen Gründen Europa kaputt.
Dieser unsinnige Gedanke, dass jeder EU-Staat selber bestimmen soll, ob und in welcher Größenordnung Flüchtlinge aufnehmen soll. Wie soll das gehen? Die Flüchtlinge sind da. Irgendwo müssen sie ja bleiben. Nach Kurzscher Konsequenz müsste man sie ja ins Meer zurückscheuchen. Letztendlich sieht doch jeder Staat der EU sie lieber in ihrer Heimat als auf seinem Territorium. Aber Herr Kurz und Konsorten machen ganz unchristlich lieber die Türe zu und negieren, dass eine Gemeinschaft nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile bringen kann.
Ich frage mich immer öfter, ob da nicht Totengräber des europäischen Gedankens am Werk sind, deren Staaten prächtig an Europa verdient haben. Dafür ist ihnen Europa offensichtlich gut genug. Und wenn der Laden auseinander fliegt, ist es keiner gewesen.

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tomrobert 29.12.2017, 18:27
7. Europa kommt zuerst

Die Visegrad Staaten als schlechte Europäer zu diffamieren ist nicht zielführend!
Europa und die Festigung der EU steht im Vordergrund, da hat der Wille der einzelnen
EU Partner Wert akzeptiert zu werden.
Wenn das EU Parlament nicht mehr den Willen seiner Mandanten widerspiegelt, sind nicht
die Mandanten schuld. Die Ungarn und die Österreicher sind nicht deshalb schlechtere
Europäer nur weil den "Merkelianern" deren Meinung nicht passt! All diese Länder haben
hervorragend zur Gemeinschaft beigetragen. In diesem sinne ist ein Mittelweg zu finden.
Wir stecken nämlich alle im gleichen Boot-.

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derhey 29.12.2017, 18:28
8. Ja, in der Tat seca

die einen bauen halt den Rechtsstaat um oder ab, die anderen machen einen auf Steueroase, dem nächsten ist das eigene Hemd näher. So ist es und so wird es auch bleiben, ja bis. Es war mal eine schöne aber recht kurze Epoche bis vor den maßlosen Erweiterungen der EU.

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hugahuga 29.12.2017, 18:29
9.

"Wenn Europa sich in einer entscheidenden Frage wie der Migrationspolitik nicht einig ist, wächst langfristig die Gefahr, dass die EU in sich zusammenbricht."
Wenn das umgesetzt werden würde, was Herr Asselborn, Herr Juncker, Frau Merkel und dann natürlich unsere "Freunde" aus Übersee anstreben, dann würde der europäische Kontinent, wegen der zu erwartenden gegenläufigen Diversität leichte Beute für eine außereuropäische Führung.
Um das zu verhindern, bedarf es starker Nationalstaaten, die sich auf gewissen Gebieten ( Verteidigung, Terrorbekämpfung) freiwillig zusammenschließen.

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