Forum: Politik
Luxemburgs Außenminister Asselborn: "Kanzler Kurz spricht die Sprache Trumps"
AFP

Der Luxemburger Jean Asselborn ist dienstältester Außenminister der EU - und Freund klarer Worte. Im Interview nennt der Sozialdemokrat Polen einen "Unrechtstaat" und attackiert Österreichs neuen Kanzler Kurz.

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panzerknacker 51 29.12.2017, 21:23
120. Stimmt!

Zitat von derhey
die einen bauen halt den Rechtsstaat um oder ab, die anderen machen einen auf Steueroase, dem nächsten ist das eigene Hemd näher. So ist es und so wird es auch bleiben, ja bis. Es war mal eine schöne aber recht kurze Epoche bis vor den maßlosen Erweiterungen der EU.
Damals hieß es noch EWG und EG.

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rishi 29.12.2017, 21:24
121. 2447 in 2107

Luxemburg hat in 2017, 2447 Flüchtlinge aufgenommen, bei einer Gesamtbevölkerung von 580 000. Die Quote kann ja jeder ausrechnen. Damit hat L in 2017 eine 3fache höhere Quote (per Einwohnerzahl) als D.
https://www.wort.lu/de/politik/luxemburg-fluechtlingszahlen-2015-stark-gestiegen-56b329520da165c55dc52626
Also besser sich informieren, als einfach mal drauflos faken.
N.B Luxemburg war über Jahre ein Steuerparadies...ironischerweise mit Ablegern aller deutschen Banken (Deutsche, Dresdner, Landesbanken, ...) und VORALLEM für Deutsche, die zu patriotisch waren, ihr Geld in Deutschland zu versteuern. Niemand hat die deutschen Tugendbolzen gezwungen ihr Geld nach Luxemburg zu bringen.
Ich als LUxemburger bezahle übrigens 35% Lohnsteuer...Ist das eine Quote aus einem Steuerparadies???
Und auf dem Geld, das man investiert bezahlt man 20% Quellensteuer.
P.S: Mit dem Steuerruling für Amazon bin ich gar nicht einverstanden!!! Habe aber nie in meinem Leben die CSV von HErrn Flunker-JUnker gewählt.

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theodtiger 29.12.2017, 21:25
122. Zuständigkeiten und Kompetenzen

Zitat von Claes Elfszoon
... Argumente? Er lässt die üblichen Propaganda-Sprechblasen los und spricht die Problemthemen dahinter gar nicht erst an. Wie will denn eine "Gemeinschaft", die mit dem Wohlstandsversprechen für alle angetreten ist und nicht einmal das, seit Jahrzehnten grassierende Problem der extrem hohen Jugendarbeitslosigkeit in den Griff bekommt, oder eine länderübergreifende Vernetzung der Sichheitsorgane, das Migrationsproblem in seiner Bedeutung für jedes einzelne Mitgliedsland überhaupt erkennen, geschweige lösen? In der Kommission werden Probleme generell doch erst wahrgenommen, wenn sie schon zur Bedrohung geworden sind.
Die Zusammenarbeit in der EU hat zu einer ganz erheblichen Steigerung des Lebensstandards der Bürger geführt - der ohne eine solche Zusammenarbeit im Binnenmarkt gar nicht möglich gewesen wäre. Dabei haben die Mitgliedstaaten sich noch viele Bereiche vorbehalten, insbesondere die Arbeitsmarkt und Bildungspolitk. Also kann man die "Jugendarbeitslosigkeit" ganz gewiss nicht der EU-Politik vorwerfen. Bei Sicherheitszusammenarbeit und Migrationsproblemen beginnt die EU Politk erst jetzt zu greifen - wobei die AfD Populisten und deren Gesinnungsgenossen in Visegrad-5 dieses gerade behindern.
Herr Asselborn hat sehr wohl zutreffende Argumente gegen diese Verweigerungshaltung den konkreten Problemen gegenüber, die der obige Forist vielleicht nach gründlichem Nachdenken auch zu würdigen in der Lage sein könnte.

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percystuart 29.12.2017, 21:25
123. Kurz ist ein Vorbild für Deutschland....

...da er in die Interessen bzw. Sicherheitsbedürfnisse seiner Staatsbürger ernst nimmt und vorrangig behandelt. Tut man dies hierzulande, wird man bekanntlich leicht rasch in einer rechten Ecke verortet. Wir sollten froh sein, dass Jemand wie Herr Kurz in Europa kühlen Kopf behält und ein vernünftiges Gegengewicht bildet.
mfg

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me-and-bobby 29.12.2017, 21:26
124. Was will uns so ein WICHTIGTUER denn sagen...?

Luxemburg, ein Land das nicht mal so groß ist wie Stuttagrt, das das höchste pro Kopf Einkommen in EUROPA hat und ein Geschäftsmodell das von dem "Paten" der Mafia entlehnt sein könnte, hat ein Steuerrecht, das den Kanal- Inseln Konkurrenz macht und anderen ehrlichen Staaten wie Deutschland die Steuer abgräbt...Ein EUROPA in diesem Zustand, wo eine Sicherung der Grenzen nicht möglich erscheint, wo alles was recjhts der Mitte als antidemokratisch eingestuft wird, wo von WICHTIGTUERN und abgehobenen ELITEN fern jeder Legitimation nur ihren eigen Vorteil sieht, brauchen wir nicht...KLEIN ist eine anregende Bereicherung und wird seinen Weg für Österreich machen...Ich gebe zu, als Bayer bin ich etwas neidisch auf unser Nachbarland...In der Sozialpolitik sind sie uns Deutschen 25 Jahre voraus, siehe 1.500 EURO Mindestrente, Einheits- Krankenkasse, Einheits -Rentenkasse...Hat sich jemand schon das Regierungsprogramm angeschaut...? Das Programm ist besser als das der letzten 5 deutschen Regierungen...

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kuac 29.12.2017, 21:28
125.

Zitat von Wolfgang Heubach
Spielt sich überall als Lehrmeister auf und schafft selbst keine Ordnung in seinem Land. Asselborn ist der Spaltpilz in der EU. Er wird nie das Format und das demokratische Profil eines Sebastian Kurz erreichen.
Kurz ist gerade gewählt worden. Er muss noch beweisen, dass er im Gegensatz zu Trump, sein Land nicht spaltet. Warten wir mal ab.

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gabeljürge 29.12.2017, 21:32
126. Andere Ausschluss-Kandidaten

Wenn es darum ginge, Länder, die dem "europäischen Gedanken" und der "Solidarität" Schaden zufügen, aus dem Bunde auszuschliessen fielen mir ganz andere Kandidaten ein als das rechtschaffene Polen : die Zwerg- staaten Luxemburg, Malta und Zypern ! Das eine wurde reich, weil es den großen Nachbarn die Steuern entzog, die anderen verkaufen (!) Pässe an ausländische Kriminelle und Oligarchen, die dann "Europäer" sind - und ihr gestohlenes Geld in Deutschland "anlegen". Oder das offen rassistische Lettland, das im Lande ge-
borenen Russen die Staatsbürgerschaft verweigert...

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Claes Elfszoon 29.12.2017, 21:34
127. Die Griechen ...

Zitat von nordlicht123321
Dieser Mann ist Sinnbild der EU. Im Besitz der absoluten Wahrheit, schulmeisternd gegenüber anderen Meinungen und soweit von der euröpäischen Wirklichkeit entfernt wie die Erde von Pluto. Mann kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es hier nur noch um das sichern von Pfründen und den Erhalt eines gigantischen Bürokratiemonsters geht. Und das von einem Luxemburger. Der Staat mit fast verbrecherischer Steuerpolitik! Erbärmlich.
... hatten wenigstens geniale Dichter, die ihre Tragödien begleiteten, die EU hat nicht einmal das.
In Asselborns Art äußern sich die Vertreter eines politischen Gebildes, dass sie selbst schon lange aufgegeben haben. Statt echte Lösungen mit den Bürgern zu erarbeiten, statt sich um die Sorgen der Mitglieder ehrlich und nachhaltig zu bemühen, wird seit einigen Jahren Mißtrauen generiert, gedroht und bestraft und werden satt Wege zur Bewältigung von Problemen immer nur Schuldige gesucht.
So verhalten sich selbstbewußte Poltiker jedenfalls nicht. Das ist das Verhalten von Vertretern eines gescheiterten Herrschaftsanspruches. So wie in der heutigen EU geht es in untergehenden Imperien zu. Zum Glück haben die glücklosen Nachlassverwalter keine militärischen Machtmittel zur Verfügung, so hält sich der Schaden, den sie noch anrichten können, vielleicht in Grenzen. In 2019 sind EU-Wahlen, es wäre wünschenswert, dass der zweite Totengräber Eurpas namens Junker dann endlich den Hut nimmt. Sein Kumpane im Unheil darf ja nun glücklicherweise Deutschland nicht retten, sondern nur die arme SPD. Die dritte im Verein, Frau Merkel, dürfte wohl auch bald fällig sein und der nachwachsende Macron ist wohl eher aus dem Holze Trump geschnitzt und wird vielleicht Frankreich vor der EU retten, indem er trickreich vorgibt die EU vor Deutschland zu retten.

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sturen_eislecker 29.12.2017, 21:35
128. L ist nicht gleich L

Zitat von mistermister
aus Luxemburg macht wieder einmal den Mund auf. Leider kann man nichts was aus Luxemburg kommt ernst nehmen. Seien es die Steuerschlupflöcher, der betrügerische Jean Claude Juncker oder die Finanztricks mit denen Luxemburg sich zum Nettoempfänger von EU-Zahlungen gerechnet hat. Ich frage mich, was ist da wohl ein Unrechtsstaat? Das ist unglaubwürdige "Kritik" aus Luxemburg.
Ich würde an Ihrer Stelle das Zitat " dass man nichts was aus Luxemburg kommt ernst nehmen kann " ausklammern.
Unsere Politiker sind genauso macht - und geldgeil ,wie die aus allen Ländern der EU.
Das hindert Asselborn und Co aber nicht daran die eigene Bevölkerung zu betrügen , welches ja beim Parteikollegen Schröder mit seiner berühmten Agenda 2010 bei den Deutschen auch passiert ist.
Es wäre also besser wenn Sie unsere Politiker angreifen , was Ihr gutes Recht ist , die auch in Luxemburg existierende kleine Bevölkerung nicht mit denselben in einen Topf zu schmeissen.

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Neandiausdemtal 29.12.2017, 21:36
129. Nicht müde werden!

Westeuropäische Technologie und russische Bodenschätze, eine Kooperation, die allen Beteilgten Nutzen bringt.
Ob das den Visegrad-Staaten paßt? Ist doch völlig egal. Die müssen ja nicht mitmachen und können gerne aus der EU austreten. Man hätte sie ohnehin nie reinlassen dürfen. Europa, jedenfalls das alte, anständige Europa muß sich endlich von den Angloamerikanischen Turbokapitalisten trennen. Was dann Länder wie Polen, Ungarn usw. machen, können die sich ja überlegen, immerhin liegen sie "komfortabel zwischen dem Westen und Russland. Und wir hätten ein sensationelles Exportgut für die Russen und im Grunde auch für uns selbst - die soziale Marktwirtschaft in Verbindung mit betrieblicher Mitbestimmung. Wenn es uns allen auf Dauer gut gehen soll, sind diese Dinge überall wünschenswert und bei uns zu verstärken.

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