Forum: Politik
Maas bei der Bundeswehr in Mali: Angst vor einem zweiten Afghanistan
DPA

Der bislang schwerste Anschlag ist erst wenige Tage her. Nun besuchte Außenminister Heiko Maas die deutschen Soldaten in Mali. Die explosive Lage erinnert manchen bereits an ein anderes Konfliktland.

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Forenmull 28.02.2019, 20:20
1. Wieso, weshalb, warum?

Was machen wir da eigentlich in Mali? Was soll das? Wer hat das angeordnet? Raus da!

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Kutscher123 28.02.2019, 20:27
2. Huiii

Wir in D und in der EU können uns solche kriegerische Gewalt überhaupt nicht vorstellen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns an den Frieden halten, den uns die EU gebracht hat. Bei allen Schwierigkeiten, Freundschaft, Freiheit und ein bisschen Altruismus sollten unsere Themen in Europa sein.
Ich hoffe für die Soldaten, dass es noch weitere Verteidigungslinien gibt, falls mal alles zündet.

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mallekalle 28.02.2019, 21:18
3. Ganz einfach

Zitat von Forenmull
Was machen wir da eigentlich in Mali? Was soll das? Wer hat das angeordnet? Raus da!
Deutschland hilft den Franzosen ihre Erstzugriffsrechte auf Malis Bodenschätze zu sichern. Und das zu einem Drittel des Weltmarktpreises. Lesen Sie hier: https://www.deutschlandfunk.de/der-westafrikanische-franc-frankreich-und-der-unsichtbare.724.de.html?dram:article_id=436556

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doskey 28.02.2019, 21:24
4. Fragwürdige Strategie

Wieder einmal wird nur reagiert und nicht vorausschauend gehandelt. In Afghanistan wurden erst nach dem Busanschlag 2003 gepanzerte Truppentransporter eingesetzt (und dann auch nicht immer).

Dass die Attentäter überhaupt vors Tor kamen und das auch noch in der Haupstadt - ein absolut diletantisches Sicherheitskonzept wird hier ersichtlich. Und wieder wird nur reagiert, d.h. erst jetzt werden die Sicherheitsmaßnahmen erhöht werden. Ein bischen, versteht sich.

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a.mohr.57 28.02.2019, 22:12
5. Ja, 2. Afghanistan. Was sonst?

Selbstverständlich wird das ein 2. Afghanistan. Die Politik täte gut daran, einheimische Verbündete einzubinden. Möglichst sogar ausschließlich einheimische Verbündete.

Es gibt ein erfolgreiches Beispiel: 1. IS und die Kurden - der IS wurde geschlagen. Allerdings darf man die Verbündeten nach dem Sieg nicht fallen lassen, wie Trump das nun mit den Kurden tut.

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Wibbel 28.02.2019, 22:27
6. Gao liegt nicht im Norden . . . .

. . . . . von Mali, auch wenn es bei der UN und der BW so gesagt wird.
Wer Gao in den Norden von Mali verortet, sieht Nürnberg bei Skagen in Jütland. Ein Blick auf die Landkarte gibt da Gewissheit.

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Peter M. A. Lublewski 28.02.2019, 22:29
7. War das nicht mal so,

Zitat von mallekalle
Deutschland hilft den Franzosen ihre Erstzugriffsrechte auf Malis Bodenschätze zu sichern. Und das zu einem Drittel des Weltmarktpreises. Lesen Sie hier: https://www.deutschlandfunk.de/der-westafrikanische-franc-frankreich-und-der-unsichtbare.724.de.html?dram:article_id=436556
dass die Bundeswehr das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes verteidigen soll? Hab' da so eine vage Erinnerung an mein Gelöbnis.

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rl23 01.03.2019, 23:16
8. Kaputtgespart?

Achso, die Bundeswehr wurde also kaputt gespart. Ich dachte es gab einfach über Jahre hinweg ein totales Missmanagement wo viel zu viel Geld in schlechte Berater, nicht fliegende Hubschrauber und Flugzeuge, nicht funktionierende Panzer, schlechte Waffen, Drohnen ohne Kollisionsschutz und ein marodes Segelschiff gesteckt wurde, nicht zu vergessen die riesige Geldverschwendung bei der Bundeswehrschreinerei oder wie die hieß, wo eine Strickleiter mehrere Tausend Euro kostet und wenn ich mich recht erinnere wurde in den vergangenen Jahren auch nicht immer das gesamte Bundeswehretat ausgeschöpft. Wenn etwas kaputt gespart wurde hier in Deutschland, dann sind es unsere Infrastruktur und unsere Schulen.

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Konkombri 01.03.2019, 23:25
9. Marie-Agnes Strack-Zimmermann:“Dieses Phänomen gab es in Afrika bisher

...nicht“. Wer mit solchen „Experten“ reist muss sich über eine fehlende Strategie nicht wundern. Anschläge in Kenia, Tanzania, Somalia haben noch eine ganz andere Qualität. Leider wird, wie in Afghanistan, auch vom SPIEGEL nur berichtet, wenn es Anschläge gibt. Von der Station von Maas in Burkina Faso fast kein Wort, geschweige denn ein analytischer Hintergrundbericht. Und so wird das Vorurteil über „Afrika“ (zwar über 50 Länder, aber immer wieder ein Land) weiter gefördert

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