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Maas und Barnier zum Brexit: Keine Sonderregeln für Großbritannien
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Einen Binnenmarkt "à la carte" werde es für Großbritannien nach dem Brexit nicht geben - da sind sich Heiko Maas und EU-Chefunterhändler Barnier einig. Der Außenminister sieht vor allem eine Frage als letzte große Hürde.

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kuac 29.08.2018, 21:30
1.

Zitat von ogoehni
Verlierer sind wir Barnier, als Franzose nimmt nur seine nationalen Interessen wahr. Deutschland als Exportnation trifft die Zollhürde besonders stark. Wir als Hauptnettozahler müssen die Lücke, der ausfallenden Zahungen der Briten ausgleichen. Der Handelskrieg trifft uns besonders hart. Haben die Japaner und Kanadier auch die EU Gesetze übernommen beim Freihandelsabkommen? Nie im Leben.
DE ist und bleibt der größte Gewinner der EU, auch als Hauptnettozahler.

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kenterziege 29.08.2018, 21:33
2. Ob nun unser Außenminister dem Wortführer der Kommission ...

...für die Verhandlungen über den BREXIT die Hand schüttelt oder nicht, ist völlig wurscht.
Frau Merkel macht die Außenpolitik und reist in der Welt herum, wie früher Genscher. Viel wichtiger wäre es gewesen zu Zeiten Cameron's darüber nachzudenken, was er mit dem Rückbau der EU meinte. Merkel und Steinmeier haben die Signale nicht verstanden oder, was ich glaube, wollten diese nicht verstehen. Über das kleine Greichenland wurde landauf landab bis zum Erbrechen diskutiert. Über die Vorschläge des stärksten Partners in der EU nicht. Jetzt, wenn der Brexit erfolgt, sind wir den romanischen Ländern ausgeliefert. Die Stimmen GB's werden neu aufgeteilt. Da Deutschlands Stimmen gedeckelt sind ( das ist EU-Dmokratie ) wird der Einfluss der anderen noch stärker. Und dafür schüttelt dieses Greenhorn dem Barnier die Hand. Wir brauchen GB in der EU!!

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euristoteles 29.08.2018, 21:38
3.

Wenn man in eine andere Wohnung zieht, sich von seiner alten Hausgemeinschaft trennt, verlangt man auch nicht die alten Haus- u. den Wohnungsschlüssel zu behalten, um weiter das Telefon und den Internetanschluss zu nutzen. Man kann dann auch nicht den Fahrradständer oder die Parkfläche am Haus weiter in Anspruch nehmen. Die Hausgemeinschaft ist auch nicht damit einverstanden, dass man Grill u. Kohle im Hof für die Würstchen weiter zu benutzt? Ja und die Jahresendabrechnung für die Nebenkosten die im Folgejahr kommt, bezahlt man natürlich auch nicht mehr. Das können die anderen Mieter übernehmen, man ist ja „strong and stable“.
Im Falle des Brexit muss die Hausgemeinschaft damit natürlich einverstanden sein, weil man ja ein besonderer Mieter war. Und wenn sie es nicht ist, dann gehen sie „nicht genauso ambitioniert und pragmatisch an die Sache heran“ wie man selbst und blocken einen guten Deal.
Liebe Engländer, ihr habt uns über Jahrzehnte zu oft behindert, für eure Innenpolitik ausgenutzt, Konflikte u. Unfrieden gestiftet. Geht also mit Gott, aber geht endlich, wir wollen in der EU unsere Zukunft gestalten. Baut jetzt eure neue Bürokratie auf, da habt ihr genug zu tun in den nächsten Jahren.

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euristoteles 29.08.2018, 21:52
4. EU gestalten ohne ewiges Blockieren!

Wenn man in eine andere Wohnung zieht, sich von seiner alten Hausgemeinschaft trennt, verlangt man auch nicht die alten Haus- u. den Wohnungsschlüssel zu behalten, um weiter das Telefon und den Internetanschluss zu nutzen. Man kann dann auch nicht den Fahrradständer oder die Parkfläche am Haus weiter in Anspruch nehmen. Die Hausgemeinschaft ist auch nicht damit einverstanden, dass man Grill u. Kohle im Hof für die Würstchen weiter benutzt? Ja und die Jahresendabrechnung für die Nebenkosten die im Folgejahr kommt, bezahlt man natürlich auch nicht mehr. Das können die anderen Mieter übernehmen, man ist ja „strong and stable“.
Im Falle des Brexit muss die Hausgemeinschaft damit natürlich einverstanden sein, weil man ja ein besonderer Mieter war. Und wenn sie es nicht ist, dann gehen sie „nicht genauso ambitioniert und pragmatisch an die Sache heran“ wie man selbst und blocken einen guten Deal.
Liebe Engländer, ihr habt uns über Jahrzehnte oft behindert und für eure Innenpolitik ausgenutzt.
Geht also und baut jetzt eure neue Bürokratie auf, da habt ihr genug zu tun in den nächsten Jahren. Wir wollen in der EU unsere Zukunft gestalten.

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Murmeltier 29.08.2018, 21:55
5. Wirres Gerede

Zitat von ogoehni
Barnier, als Franzose nimmt nur seine nationalen Interessen wahr. Deutschland als Exportnation trifft die Zollhürde besonders stark. Wir als Hauptnettozahler müssen die Lücke, der ausfallenden Zahungen der Briten ausgleichen. Der Handelskrieg trifft uns besonders hart. Haben die Japaner und Kanadier auch die EU Gesetze übernommen beim Freihandelsabkommen? Nie im Leben.
Barnier ist nicht in seiner Eigenschaft als Franzose von der EU als Verhandlungsführer eingesetzt worden, und er hat bislang einen tadellosen Job gemacht, bei dem er das Interesse aller EU-Mitglieder vertreten hat. Mit "Handelskrieg" meinen Sie vermutlich die absurde Politik der Trump-USA, und da sollten Sie doch eher eine starke EU als Gegengewicht begrüßen. Und nein: Kanada und Japan übernehmen keine EU-Gesetze (die es auch nicht gibt, die EU ist kein Staat). Sie passen sich aber dort an, wo es für den Handel notwendig ist. Und das müssen auch die Briten, wenn sie mit der EU umfangreichen Handel treiben wollen. Nur dass sie dann die Regeln nicht mehr mitbestimmen können.

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philosophus 29.08.2018, 21:55
6. @ogoehni

Sie schreiben: "Wir als Hauptnettozahler müssen die Lücke, der ausfallenden Zahungen der Briten ausgleichen." ===>> Nein, alle 27 verbliebene EU Staaten Wir als Hauptnettozahler müssen die Lücke, der ausfallenden Zahungen der Briten ausgleichen, jeder analog zu seiner ökonomischen Kraft. Ausserdem ist Deutschland "Hauptnettozahler", weil es ...Hauptnettoverdiener ist...

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hamburghammer 29.08.2018, 21:57
7.

Zitat von ogoehni
Barnier, als Franzose nimmt nur seine nationalen Interessen wahr. Deutschland als Exportnation trifft die Zollhürde besonders stark. Wir als Hauptnettozahler müssen die Lücke, der ausfallenden Zahungen der Briten ausgleichen. Der Handelskrieg trifft uns besonders hart. Haben die Japaner und Kanadier auch die EU Gesetze übernommen beim Freihandelsabkommen? Nie im Leben.
Allerdings sind Japan und Kanada am anderen Ende der Welt, UK gehört (noch) zu Europa. So wie Norwegen und die Schweiz - und deshalb müssen auch diese bestimmte Bedingungen erfüllen, um vom Binnenmarkt zu profitieren.
Freihandelsabkommen mit Japan und Kanada sind da eine andere Nummer.

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syracusa 29.08.2018, 21:59
8.

Zitat von ogoehni
Barnier, als Franzose nimmt nur seine nationalen Interessen wahr. Deutschland als Exportnation trifft die Zollhürde besonders stark. Wir als Hauptnettozahler müssen die Lücke, der ausfallenden Zahungen der Briten ausgleichen. Der Handelskrieg trifft uns besonders hart. Haben die Japaner und Kanadier auch die EU Gesetze übernommen beim Freihandelsabkommen? Nie im Leben.
Die Briten können doch problemlos genau so ein Freihandelsabkommen mit der EU vereinbaren. Das Problem ist nur, dass den Briten das nicht reicht.

Ich vermute mal ganz stark, dass Sie keine Ahnung davon haben, was ein Freihandelsabkommen bedeutet.

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artep 29.08.2018, 22:16
9. Was ist eigentlich

mit Gibraltar? Was sagen die Spanier? Über die Grenze zwischen der irischen Republik und Nordirland wird ausführlich diskutiert, über die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien hört man nichts.

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