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"Macho-Gehabe": SPD-Politiker weisen Schröders Kritik an Nahles zurück
DPA

Die Kritik an Parteichefin Andrea Nahles sei "unfair" und zeuge von "schlechtem Gedächtnis": Führende Sozialdemokraten äußern sich verärgert über Ex-Kanzler Gerhard Schröder.

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Profdoc1 03.02.2019, 17:08
110. Nö!

Zitat von thoms1957
Recht hat er aber. Nur: Als Kapitän hat er den Kurs der SPD mit der Agendapolitik Richtung Schiffbruch gesetzt. Und alle seine Nachfolger in der SPD Führung wussten das auch - haben den Kurs aber nicht geändert. (Egebnis: 15% - Tendenz: Fallend). Und das ist das eigentliche Problem. Die Nahles im Parteivorsitz ist genauso eine Fehlbesetzung wie alle ihre Vorgänger seit Schröder. Plus Peinlichkeitsfaktor zum Fremdschämen.
Alles wieder die typischen 'ad hominem'-Argumente (der da hat aber auch ....). Unfug. Zumindest hatte die SPD noch 34 Prozent im Jahr 2005 erreicht. Zahlen, die sie nie mehr erreichen wird.
Das hat auch nichts mit Hartz4 zu tun, denn, obwohl zu adaptieren, haben sämtliche Gesetze zur Selbstaktivierung einer Gesellschaft dazu beigetragen, dass gerade eine hohe Beschäftigtenzahl erreicht wurde - nachweislich.
Dass die SPD erfolglos ist, hat andere Gründe und hat zumindest primär nur bedingt etwas mit Frau Nahles zu tun. Gerhard Schröders Kritik ist allerdings berechtigt......
Die Sozis haben das Pech, dass sie niemanden in ihren Reihen haben, die/der charismatisch ist und gleichzeitig Maß und Mitte kennt.

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lailamiriam 03.02.2019, 17:13
111. Ein unsolidarischer Stil - Herr Schröder!

Zitat: Auch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, nahm Nahles und Vizekanzler Olaf Scholz in Schutz. "Ich halte nichts davon, die miesen Umfragewerte zwei Personen allein in die Schuhe zu schieben", sagte sie dem "Tagesspiegel". "Unser Problem ist, dass wir zu viel über Umfragewerte reden und zu wenig über Probleme, die die Menschen betreffen."

Nicht nur über Umfragewerte Frau Schwesig!

Auch ständig über nicht abgesprochene Ideen und Vorschläge und leider hauptsächlich Übereinander!

Unsolidarisch und politisch strohdumm vom sogenannten "Spitzenpersonal"!

Wenn das auf Ortsvereinsebene passiert kann man so etwas der Unerfahrenheit und dem politischen Lernprozess zuordnen.

Aber auf der Ebene eines ehemaligen Bundeskanzlers und Mitgliedern des Bundesvorstandes darf das einfach nicht passieren!

Ist es der Selbstdarstellungstrieb, der zu solcher schamlosen Hinterhältigkeit führt und die Interessen der SPD schädigt? Oder kennen diese Genossen die Kontaktdaten der von ihrem Hinterhalt Betroffenen nicht?

Personaldebatten gehören in die zuständigen Gremien - und n u r
dorthin!

Da hat Manuela Schwesig völlig recht! Aber nicht nur über Probleme "reden"!

"Lösen" muss die Devise sein - und die das Problemlösen verhindern oder hintertreiben müssen angeprangert werden! Nur das hilft der SPD politisch weiter.

Besonders die im eigenen Koalitionsboot sitzenden Querschießer!

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lassie2012 03.02.2019, 17:15
112. Oppermann, Stegner...

..ales Leute von gestern. Nichts gegen einen Oppermann, aber letztlich zu bieder und brav.

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carlitom 03.02.2019, 17:18
113.

Zitat von wille17
Na ja, sehr streng Herr Schröder. Die Einlassung im Rahmen der Elefantenrunde bei Übergabe des Stabes an Merkel waren nicht staatsmännisch geprägt. Eigentlich peinlich.
Naja, stimmt natürlich. Halten wir fest: weder Schröder noch Nahles haben Stil.

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Pixelpu 03.02.2019, 17:18
114. Gaz–Gerd

sollte mit seinen Freunden, dem Drückerkönig Maschmeyer und dem lupenreinen Demokraten Putin, eine Polka auf der Datscha in der Taiga tanzen. Ansonsten möchte man vom Totemgräber der SPD nichts mehr aus dem Off hören.

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Karl Stotz 03.02.2019, 17:24
115. Sie wissens ja...

Zitat von Freidenker10
Na wenn man von einem Stegner und einem Maas verteidigt wird und auch ein Scholz einem den Rücken stärkt muss man ja was gaaaanz besonderes sein. Huahuahuahuahuahuahua... Diese Leute mag doch kaum ein SPD ler selbst vom Rest ganz zu schwiegen! Aber für einen Lacher sind die Genossen immer noch gut!
Wie sie da richtiger Weise implizieren, hat man ja allerdings bei Gauland, der Storch, Weidel und Höcke rein garnichts zu lachen. Rein garnichts. Da ist braune Finsternis, da geht der Golem um.
Huahuahuahuahuahuahua...

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stefan.p1 03.02.2019, 17:25
116. Falsch liegt Schröder da nicht

Wenn eine Parteivorsitzende (okay damals noch Fraktionsvorsitzende) im Bundestag das Pippi Langstrumpf Lied singt ist das schon befremdlich. Aber nicht nur deswegen verliert die Partei an Stimmen und Glaubwürdigkeit.
Mit Führungskräfte wie Stegner, Maas, Schwesig und Nahles kann man bei den eigentlichen SPD Wählern keine
Punkte hohlen -alle viel zu abgehoben. Mit ihrer laschen Migrations-Politik( blockieren von Abschiebung, Falschangaben beim Asylantrag nicht unter Strafe setzen , dem Zögern bei Steuererleichterungen,unsinnige Gesetze( Mietpreisbremse) gewinnen sie ihre alten Wähler niemals zurück.

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j.c78. 03.02.2019, 17:25
117. Frage für Wähler

Welche Partei setzt sich für den Erhalt und Ausbau gut bezahlter Jobs in der Industrie ein? Jobs mit geregelten 35 - 40 Stunden Woche und übertarifliche Bezahlung. Jobs, in denen auch ein Facharbeiter mehr als 3000 netto verdienen kann? Jobs für Menschen, die keine eloquenten Schreiber oder It-Experten sind? Die SPD jedenfalls nicht...

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kurosawa 03.02.2019, 17:29
118. Fangirl

Zitat von Spiegelleserin57
was wirklich vor sich geht. Natürlich wird Herr Schröder nicht in der Presse erzählen mit er befreundet ist oder nicht. Das geht auch niemanden etwas an. Eines sei auch an dieser Stelle klar gesagt...damals ging es der SPD nicht so schlecht wie heute...auch das sagt sehr viel über diese Zeit aus, zu Gunsten von Herrn Schröder !!
...sie scheinen ja ein regelrechtes schröder fangirl zu sein. allerdings sollten sie gelegentlich mal ihre fanbrille abnehmen um ihre sicht wieder etwa zu korrigieren. anders kann ich mir ihre kommentare nicht erklären.
damals (unter schröder!?) stand die partei besser da?
der genosse der bosse ist mitverantwortlich für den niedergang der spd. in seiner zeit hat die spd nahezu die hälfte ihrer mitglieder verloren.

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betonklotz 03.02.2019, 17:42
119. Viele wählen schlicht garnicht

Zitat von Neandiausdemtal
.....auch in Bezug auf den vielzitierten Kleinen Mann. Aber wieso wählt der dann nicht die Linke, sondern Parteien - und das sind alle anderen, je rechter desto schlimmer - die ihm erst recht das Fell abziehen?
und das vor allem deswegen, weil keine Partei sie überzeugen kann. Damit eine Partei überzeugt muß ja einiges zusammenkommen. Erstens muß sie Ziele haben, die man teilt. Zweitens dürfen keine Punkte im Programm dabei sein, die die betreffende Partei trotz teilweiser Übereinstimmung mit den eigenen Ansichten unwählbar macht. Drittens muß die Partei bzw. ihr Personal glaubwürdig sein. Und dann müssen die zur Wahl stehenden Personen auch noch kompetent sein. Wenn man dieses Anforderzngsprofil mit dem zur Auswahl stehenden Angebot vergleicht, kann man nur sagen, daß die Nichtwählerquote noch erstaunlich gering ist.

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