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Machtdemonstration: USA schicken 3000 Soldaten zu Manöver ins Baltikum
DPA

Die USA rüsten Estland, Lettland und Litauen auf, "zur Abschreckung der russischen Aggression". 3000 US-Soldaten sollen in Mai ein Militärmanöver starten.

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rainerpolo 10.03.2015, 04:34
1. Danke USA!

die wenigstens nicht wie die Europärer nur reden und sich von Putin rauf und runter belügen lassen, sondern handeln. Niemand will grundsätzlich solche Spannungen oder die Gefahr eines heißen Krieges, aber gemäß Putins selbstdefinition der "Stärke" wie er glaubt (wobei nicht viel dazu gehört einen jahrzehntelang unterdrückten, heruntergekommenen Bruderstaat zu überfallen auf der Krim und in der Ostukraine) muß man ihm in die Sprache die er selbst gewählt hat antworten, eine andere versteht er definitiv nicht, ebensowenige halten er und seine Regierung sich an Verträge die nur zur neuaufrüstung jedesmal genutzt wurden. Putin muß mit allen Risiken klar gezeigt werden wo die rote Linie ist, nämlich dort wo NATO Staaten beginnen. Es liegt alleine an ihm diese nicht zu überschreiten. Die NATO und die USA haben kein östliches Land militärisch angegriffen oder besetzt, das pflegen einzig die Russen zu tun.

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marcel2101 10.03.2015, 04:53
2. Provokation?

Hab den Artikel sofort nach dem Stichwort "Provokation" durchsucht, aber nichts gefunden. Keine Provokation, sondern nur "Abschreckung". Ach so. Dann ist ja alles in Ordnung...

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spon-facebook-10000012354 10.03.2015, 05:14
3. Endlich die richtige Entscheidung

Putin ist letztlich ein analytischer und kalter Machtpolitiker. Sicherlich wird er dieses Manöver innenpolitisch nutzen im Sinne seiner „Bedrohungs-„ und „Einkreisungspropaganda“, aber insbesondere der Aufmarsch von schweren Kampfpanzern ist ein deutliches Signal, dass der Einsatz der „grünen Männchen“ deutlich erschwert worden ist. Die Waffenlieferung, zu der unter anderem Panzer vom Typ "Abrams", und Kampffahrzeuge vom Typ "Bradley" gehören, machen eine Aktion wie auf der Krim faktisch unmöglich, ohne dass Putin das Risiko eines wirklichen militärischen Konfliktes mit einer kleinen, allerdings sehr kampfstarken Einheit eingeht, die z.B. mit Formationen der Bundeswehr nicht zu vergleichen sind, die international nur noch als zweit- oder drittklassig gelten. Dies wird er – kühl und rational wie er ist – mit Sicherheit nicht tun.

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Ekatus Atimoss 10.03.2015, 05:44
4. Tja...

..Ursulas Folkloretruppe hat ja noch nicht mal eine nennenswerte Zahl an Panzern, die sie zur Übung ins Baltikum schicken könnte. Hoffe doch sehr, dass uns die Polen im Ernstfall beistehen.

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Hank Hill 10.03.2015, 06:11
5. Eine richtige Entscheidung

Wenn man sieht wie Putin seine damaligen Lügen revidiert und nun erzählt wie er selbst den Befehl zur Besatzung der Krim gegeben hat dann versteht man, daß diesem Mann nicht zu trauen ist. Er befeuert weiter den russischen Nationalismus und bereitet seine Landsleute offenbar auf weiteren Landdiebstahl vor. Die NATO macht es richtig ihm eine Grenze zu zeigen.

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Miere 10.03.2015, 06:37
6. Öl, Feuer

Is klar. Bisher hat jedesmal, wenn der Ärger in der Ukraine auch nur leicht nachzulassen drohte, irgendwer aus dem Westen Öl ins Feuer gegossen. (Erinnert sich noch irgendwer, wie Putin kurz vor Ende von Janukovichs Amtszeit der Ukraine Gas spottbilig angeboten hatte, wenn man die Krawalle einstellen würde?) War ja klar dass das wieder sein muss.

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rosskal 10.03.2015, 06:50
7. Auch mal über den Atlantik schauen

Die baltischen Staaten sind NATO-Staaten. Wer traut Russland denn ernsthaft einen Krieg gegen die NATO zu? Umgekehrt könnte ein Schuh draus werden. In feinster US-Manier wird hier doch lediglich eine Verschiebung von Rüstungsgütern und Truppen propagandistisch begleitet. Beispiele für derartige Ausdehnungsübungen bietet die jüngste Geschichte zur Genüge. Nicht vor Russland, vor den USA sollte uns bange sein.

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maxderzweite 10.03.2015, 06:55
8. So muss das sein...

aber man sollte immer noch reden...und die Amis sollte man nicht die Handlungshoheit überlassen....

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Korf 10.03.2015, 06:59
9.

Naja, so waren die vielfältigen Bemühungen im Vorfeld zumindest nicht umsonst. Die USA haben seit Jahren darauf hingearbeitet, West- und vor allem Osteuropa aufzurüsten - und der kleine selbstgefällige Autokrat Putin hat ihnen dabei ungewollt geholfen. Und dabei merkt er vermutlich nicht einmal, dass er nichts ist als ein kleines Werkzeug.

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